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Unruhige Zeiten

8 Tipps, um unruhige Zeiten mit Kindern zu meistern

Wie du in unruhigen Zeiten ein Anker für dich und die Kinder dieser Welt sein kannst.

2016 wird als ein Jahr in die Geschichte gehen, in denen die Grundfeste der Welt wieder einmal ins Wanken geraten sind. Flüchtlingskrise, Terrorismus, Rechtsruck und Naturkatastrophen sorgen dafür, dass viele Menschen sich in Angst und Bedenken verlieren…

Dennoch gibt es für jeden Menschen immer auch die Möglichkeit für sich und ins ich etwas zu finden, dass Ruhe, Klarheit und Entspannung bringt.

Osteopath, Heilpraktiker und Coach Stefan Rieth gibt dir in diesem Gastartikel hilfreiche Tipps, um unruhige Zeiten zu meistern…

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Wir erleben uns und unsere Liebsten derzeit in unruhigen Zeiten. Aber es ist nicht das erste und es wird vermutlich nicht das letzte Mal sein, dass wir und unsere Kinder, unsere Familien mit Unsicherheit zu tun haben.

2016 war aufwühlend: Die US-Wahl, der Brexit, düstere Zukunftsprognosen, Menschen verlieren Arbeitsplätze, Familienmitglieder oder Freunde werden krank oder sterben, eine Ehe zerbricht, eine Freundschaft scheitert. Oder unser Leben, unsere Elternschaft oder andere Menschen entwickeln sich nicht wie von uns gewünscht.

In der jetzigen Zeit umso mehr denn jemals zuvor ist es wichtig, dass wir aus Liebe und Vertrauen und nicht aus Angst handeln. Es ist umso entscheidender, Gemeinschaft aufzubauen und zu stärken statt abzugrenzen oder in Schubladen zu stecken. Wäre es nicht schön, unseren Kindern einfach Lösungen zu präsentieren, good cop, bad cop, schwarz und weiss? Aber so einfach ist das Leben oft nicht.

Ich glaube jedoch bei der Suche nach den Antworten an die Kraft von Gemeinschaft, an die Kraft von Familien, seien es leibliche Familien oder Seelen-Familien, nennen wir sie Clans, Tribes, Ehen, Teams, Patchwork-Familien oder wie es jedem gefällt.

Daher lass dich nicht von Sorgen, Vorurteilen, Empörung, Wut oder Angst ablenken, von dem was DU tun können.

Also wenn du im Umgang mit deinen Kindern diese kraftvolle Wahl für die Liebe, statt für Angst verkörpern willst, wenn du deinen Kindern in Kraft statt in Ohn-Macht ein Vorbild sein willst, dann fange bei dir selbst an.

Hier sind zunächst einige Ideen, wie du für dich selbst im Umgang mit einer gefühlt unsicheren Zeit beginnen kannst:

  1. Meditiere, Beobachte, Erforsche!

Erforsche in einer ruhigen Minute wie die freieste Version von dir angesichts der derzeitigen Lage in Wahrheit, Liebe und Freude agieren würde. Würde es sich für eine bestimmte Partie entscheiden können? Würde es einen lange vernachlässigten Freund anrufen? Einen Familienstreit beilege? Oder würde es einen Strauß frischer Blumen an einem Platz aufstellen, damit alle Passanten sie bewundern könnten?

  1. ..

Dann TU genau das! Und wenn du nicht weißt, wie dein „höchstes Selbst“ reagieren würde, dann warte, und beobachten und sitze einfach in Stille…

  1. Unterschätze nicht deine Macht!

In deiner Familie und Deiner Gemeinde schaffst DU eine Kultur des Vertrauens und der Liebe. Trage zum Glück anderer Menschen bei – der Umfang Deines Beitrags spielt keine Rolle… Starte jetzt.

  1. Story-Telling: Schreibe deine eigene Geschichte

Märchen sind mythische, magische Geschichten, Legenden, die in unserer Kultur an Kraft verlieren, aber noch immer tiefsitzende Glaubenssätze prägen. Aber anstatt alte, oft blutige, archaische Märchen aufzuwärmen, haben wir in gerade unsicheren Zeiten die Geschichte, unsere Geschichte zu wählen, unsere Geschichte. Im Ernst: erlaube dir heute einmal, dich mit einem leeren Blatt Papier zurückzuziehen und deinen eigenen Mythos neu zu schreiben. Beginne mit den Worten: „Es war einmal ein…“ Und schau dem Stift zu, wie er deine Geschichte neu schreibt. Und dann mach das Ganze mit deinen Kindern, deiner Familie, deinen Kunden… Mal sehen was passiert!

Im zweiten Schritt habe ich nun einige Ideen für dich wie du mit Kindern und ihrer Ungewissheit, Angst und Unsicherheit umgehen kannst. Mit den Worten von Marianne Williamson können wir immer in Liebe oder Angst reagieren. In ungewissen Zeiten ist der erste Schritt:

  1. Komme ganz bei dir an!

Schreibe Tagebuch oder male etwas, meditiere, gehe Sie nach draußen in die Natur und berühre einige Blätter oder Bäume oder schau einfach nur in den Himmel. Jegliche beruhigenden Worte, die wir anbieten, werden gerade bei Kindern nicht authentisch ankommen, wenn unsere eigene Körpersprache und Ausstrahlung nicht übereinstimmt.

  1. Sei neugierig.

Stelle deinem Kind zurückhaltende, offene Fragen wie: Was hast du gehört? Was meint ihr damit? Wie geht es dir? Indem wir neugierig sind, anstatt gedanklich zu einer unserer Schlussfolgerungen zu springen, dass unser Kind sich XY… fühlt, werden wir unsere Gedanken und Überzeugungen nicht unseren Kindern aufzwingen und versehentlich zu ihrer Unsicherheit beitragen.

  1. Rede über das WAS wir tun können.

Unruhige ZeitenErwachsene und Kinder können aus Hilflosigkeit, und Verzweiflung und Ohnmacht freikommen, indem sie sich in den Dienste anderer stellen. Wenn Du zum Beispiel besorgt über Probleme, Schmerzen, Gefühle einer bestimmten Person oder Gruppe von Menschen bist, dann schau mal, welche Einladung ihnen helfen könnte den Dienst. Mache ein Brainstorming mit Deinem Kind über Möglichkeiten, ins Handeln zu kommen. Erstelle eine Liste. Du, ihr, dein Kind muss nicht die Welt im Großen retten, lass es kleine Schritte sein! Der Banknachbar in der Schule, der sich über ein nettes Wort freut. Eine Aufmerksamkeit für den Busfahrer, der jeden Morgen geduldig die ganze Horde Kinder sicher zur Schule bringt…

  1. Wähle deine Worte sorgfältig

Für Kinder können die Worte, die wir Erwachsenen im Scherz oder beiläufig sagen verwirrend sein. Wenn du selbst also Ängste hast, erlaube zuerst dir sie zu spüren und zur verarbeiten. Mit einem Erwachsenen, deinem Partner/in, zuerst außerhalb der Hörweite der Kinder. Und dann lass sie teilhaben auch an deinen Ängsten und Bedenken, in einer geborgenen Umgebung!

Zusammenfassung

Mitgefühl mit den Menschen zu haben, die wir nicht mögen, ist ein sehr kraftvolles Instrument. Aber Mitgefühl muss nicht gleichbedeutend sein mit Untätigkeit oder Passivität. So können Kinder lernen, dass sie in ihrer Kraft sein können, immer. Niemand wird diese innere Kraft je wegnehmen.

Diese Zeiten der Ungewissheit sind herausfordernd, gerade im Umgang mit Kindern. Aber sie können auch wunderbare Möglichkeiten sein um mit Kindern zu wachsen, um sich mit Mitgefühl zu verbinden.

Was machst DU in deiner Familie oder Gemeinschaft in dieser Zeit der Ungewissheit?

Dein Stefan Rieth

www.star-therapie.de

 

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