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Seele

Wenn deine Seele dich ruft: Neue Wege gehen

Warum deine Seele machmal Wege geht, die dein Verstand nicht kennt…

Sehr gerne veröffentlichen wir Gastbeiträge im Compassioner. Heute präsentieren wir eine spannende Mischung aus Artikel und „Stream of Consciousness“ von Diana Krsteski, die dich mit auf eine Reise entführt raus aus den alten Denkmustern, hinein in die neue, unbekannte Freiheit.

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Offenheit, Echtheit, tiefe Nähe und Frei-Sein

Werte, die mir wichtig sind und die ich jetzt mit dir teilen möchte. Ich will offen zu dir sein. Echt sein. Dir tief nah und dabei gelöst sein. Nicht darüber nachdenken müssen, was ich dir schreibe. Es einfach fließen lassen dürfen. Mich dir mitteilen dürfen. Wo ich gerade stehe. Was mich aktuell befasst. Wo ich reife.

Mich selbst dabei berühre – Denn dann berühre ich dich.

Ich lade dich ein, meine Worte zu spüren. Loszulassen. Einfach zu sein.

Im Augenblick kann sich begeben, was man nie gedacht im Leben.

Die Welt wacht auf – dem Universum sei Dank

Wir erhalten Zugang zu unserem Geist. Zu unseren inneren Stimmen und lernen diese bewusst lenken. Wir öffnen unser Herz, entdecken mutig unsere Gefühlswelt und übernehmen die volle Verantwortung für unser Erleben. Suchen nicht länger den Schuldigen. Lassen das Opfersein los. Leiten die Schöpferkraft ein.

Wir spüren unser Innenleben. Gehen Seelenwege. Gelangen zur natürlichen Ursprünglichkeit zurück. Wir öffnen uns gegenüber uraltem Wissen und wir wenden es mutig an. Wir nutzen Nahrung und Natur als Medizin. Achten auf Schwingungen. Erfahren Tantra, Meditation und andere Energielehren. Wir lieben uns ganzheitlich. Begründen neues Leben bewusst und schenken ihm eine genährte, getragene und damit geborgene Prägung.

Wir geben hierarchische und autoritäre Strukturen auf. Fühlen, dass wir alle in unserer Individualität miteinander verbunden sind. Dass wir alle gleich wertvoll sind. Dass jeder von jedem lernen kann. Begreifen, dass Lernen frei sein darf. Sympathisieren mit der Entdeckung und Förderung unseres eigenen Potentials.

Was sagt deine Seele?

Wir bremsen den Antreiber in uns liebevoll aus. Verfolgen die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens. Da wir erfassen, dass Leben nicht auf harte Weise Geld verdienen, sondern uns und anderen Menschen auf liebevolle Weise dienen bedeutet.

Wir atmen tief ein. Gehen langsamer. BegREIFen.

Wir lassen das veraltete, kontrollierende, auf Angst und Mangel bauende Lebens-Modell los. Und heißen ein Modell der Liebe, des Vertrauens, der Fülle und Natürlichkeit willkommen. Ein Prozess, der längst im Gange ist und der sich immer schneller allen Menschen offenbart.

Die Welt wacht auf. Und so dankbar bereichernd diese Zeit des neuen Bewusstseins auch sein mag – sie fordert uns heraus. Im Umgang mit uns selbst. Als auch im Zusammensein mit anderen Menschen.

Das alte System mag unseren Blick beschränkt haben. Uns krank und unglücklich gemacht haben. Doch es bot uns ein Gefühl des Schein-Gleichseins. Der Schein-Zusammengehörigkeit. Der Schein-Sicherheit. Das tat es über klare Regeln und Strukturen, denen alle lange Zeit unhinterfragt folgten. Wir waren miteinander verbunden – in konditionierter Angst und Abhängigkeit.

Eine Mangelprägung, die meist schon im Mutterleib begann, wo wir die unwohlen Gefühle, den Antrieb und die Schuld der Gesellschaft erstmals zu spüren bekamen. Im Elternhaus wie auch in den Schulen herrschte die mustergültiger Ausprägung zu einem funktionierenden, verdrängenden Opfer-Typus, der seinen Verstand von außen lenken ließ. Der eine strenge Ausbildung verfolgen musste, um schließlich stark verkümmert in einer 40+-Stunden-Job-Woche anzukommen. Wo er auf die Wochenenden, die Urlaube und die Rente hoffen musste, um nicht gänzlich frühzeitig zu verenden.

Wir erfuhren Schmerz, Angst, Trauer, Demütigung, Trennung, Ausgrenzung sowie Überforderung. Aber auch dieses tiefvertraute, Halt gebende Gefühl, dass irgendetwas mit dieser Welt so nicht stimmen kann. Dass es früher oder später bitte anders sein möge. Bitte wahr sein möge.

Erinnerst du dich an dein Bitten?

SeeleVermutlich deshalb, weil wir immer und immer wieder unbewusst nach der (Er)Lösung baten, bricht dieses pseudovertraute Empfinden der Zusammengehörigkeit – dem Universum sei Dank – jetzt mehr und mehr auf.

Warum tut eine ersehnte Erlösung so weh?

Wenn wir neue, gedankliche Wege gehen wollen, müssen wir lernen, unsere Altlasten loszulassen. Das ist ein natürlicher, schmerzlicher Prozess. Da jedes Loslassen mit einem Anschauen verbunden ist. Ein offenes Betrachten dessen, was es loszulassen gibt. Wir müssen also zunächst begreifen, was uns Schmerzhaftes widerfahren ist. Wir müssen unsere verdrängten Gefühle – unsere Ängste, unsere Trauer, unsere Ohnmacht – sichtbar werden lassen. Sie ehrlich nachverarbeiten wollen, um sie dann auf einem gesunden Niveau erfahren zu können.

Dafür benötigen wir heilsame Bewältigungsstrategien, die wir erst noch erlernen und ausbauen dürfen. Das erfordert ein ständiges Hinfallen und wieder Aufstehen. Es erfordert Mut, Energie und Willen. Nicht jede Seele ist dafür im gleichen Tempo bereit.

Uns so stecken manche von uns noch im alten Zeitalter fest. Wohingegen andere sich bereits zu mutigen Vorreitern wandeln. Und wieder andere dem neuen Gedankengut langsam und mit etwas Unbehagen begegnen.

Wir finden unsere persönlichen Wege in die neue Zeit und das weckt in uns das Gefühl, nicht mehr miteinander verbunden zu sein.

Jeder ist in seinem Tempo „richtig“ 

Wir müssen nicht im fremd konditionierten Opfer-Typus pseudo-gleichstehen, damit wir uns verbunden fühlen. Wir fühlen uns erst dann wahrhaftig vereint, wenn unsere Energien frei schwingen dürfen. Wenn wir frei stehen dürfen. Wir selbst sein dürfen.

Erlaube dir also ganz bewusst, der Erlösung zu vertrauen, die du einst intuitiv eingeleitet hast. All das ist auch dein Herzens-Werk. Alles, was gerade geschieht – auch wenn es dich unangenehm berühren mag – ist bereits Teil eines wunderbaren, heilsamen Wandels. Es ist normal. Es darf so sein. Es schenkt dir Freiheit, Fülle, Gesundheit und echte Nähe. Es gewährt dir die Antworten auf dein vergangenes Bitten.

Sehe dich selbst in deinem aktuellen (wir sind alle eins)-Sein. Schenke dir bewusst Liebe, Anerkennung und Fürsorge. Pflege deine Mangel-Wunden. Nähre dich nach und lass dich in Beziehung achtsam berühren.

Wie weit du im Leben kommst, wird davon abhängig sein, inwieweit du zärtlich mit den Kleinen umgegangen bist, mitfühlend mit den Alten, anteilnehmend mit denen, die sich anstrengen, und geduldig mit den Schwachen und den Starken. Denn eines Tages wirst du dies alles gewesen sein. – Carver George Washington

Übe dich im Mitgefühl für die Menschen, die noch nicht so weit sind wie du. Erinnere dich daran, dass du einst wie sie gewesen bist. Gewähre jeder Seele liebevoll ihren Weg. Weil auch du deines Weges achtsam angenommen sein willst.

Verstehe, dass wir alle trotzdem immer auch unbewusst bleiben. Ganz gleich, wie weit wir schon sein mögen. Es geht immer noch weiter. Es hört nie auf. Wir lernen ewiglich voneinander und miteinander.

Also öffne dich immer wieder dafür, dass du nichts weißt. Und lerne besonders von den Menschen, von denen du glaubst, nichts lernen zu können. Weil jede Form der inneren Abwehr ein Zeichen dafür ist, dass sich dir ein neuer Bewusstseinshorizont eröffnen möchte, den du mutig erkunden und darüber weiter begREIFen darfst.

Frei verbunden

Diana

www.glueckskind-services.de

 

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