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Sei ein Werkzeug des Friedens (von Veit Lindau)

Geschockt durch Berlin, schmerzhaft aufgebrochen durch Aleppo, stelle ich mir in diesen Tagen mehr denn je die Frage: „Was kann ich tun? Wie kann ich, mit allem was ich bin und vermag, in diesen Zeiten ein Werkzeug des Friedens sein?“
Ich wünsche mir heute mehr denn je, dass der humantrust zu einem Netzwerk heranreift, welches nicht nur einzelne, privilegierte (weil sichere) Menschen glücklich macht, sondern Frieden und Lösung in die Welt bringt.
Ich wünsche mir zutiefst, den Schmerz und die Ohnmacht halten zu können UND aktiv und möglichst weise, immer wieder neu und tiefer Frieden wählen und teilen zu können.
Ich wünsche mir zutiefst, dass wir Trusties einander immer wacher an die Liebe und das Mitgefühl erinnern und da nicht stehen bleiben, sondern es konkret in die Welt bringen.
Ich wünsche mir, dass der humantrust einmal (möglichst bald) so stark sein wird, dass er zum Heilen kollektiver Wunden beitragen und eine neue Menschenmöglichkeit als gelebtes Bild in der Welt verankert.
In tiefem Mitgefühl mit allen, die gestern ihre Liebsten in Berlin verloren, aber auch mit all denjenigen, die weit weg von unseren warmen Häusern hungern und sterben, weil immer noch viel zu viele von uns die Angst und nicht die Liebe wählen.
Ich habe noch lange nicht alle Antworten auf meine Fragen. Meine ehrlichste Antwort im Moment ist das Gebet von Franz von Assisi. Wir müssen nicht an Gott, sondern nur an den Wert des Lebens glauben, um uns von diesen Worten öffnen zu lassen.
„Mache mich zu einem Werkzeug
Deines Friedens.
Dass ich Liebe übe,
da wo man mich hasst;
dass ich verzeihe,
da wo man mich beleidigt;
dass ich verbinde,
da wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage,
da wo Irrtum herrscht;
dass ich den Glauben bringe,
wo Zweifel ist;
dass ich Hoffnung wecke,
wo Verzweiflung quält;
dass ich Dein Licht anzünde,
wo die Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe,
wo der Kummer wohnt.
 
Lass mich trachten:
nicht, dass ich getröstet werde,
sondern, dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde,
sondern, dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde,
sondern, dass ich liebe.
 
Denn wer sich hingibt,
der empfängt;
wer sich selbst vergisst,
der findet;
wer verzeiht,
dem wird verziehen;
und wer stirbt,
der erwacht zum ewigen Leben.
Amen.“
In stiller Verbundenheit mit allen, die den Frieden lieben und mit denen, die ihn noch fürchten.
Veit

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