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Stress reduzieren

THE LEGEND: Stress? Mit diesen Tipps schaffst du den perfekten Ausgleich

Wenn du viel um die Ohren hast, dann ist das ein guter Indikator dafür, dass dein Leben zumindest mal nicht stillsteht. Manchmal aber – vor allem, wenn deine Seele nicht bei allem, was du tust, mit im Boot ist – dann fühlt sich Stress wie etwas sehr unangenehmes an. Wie du Stress reduzieren kannst, erfährst du im heutigen Artikel unseres Fitness-Partners THE LEGEND.

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Stress ist eine sinnvolle Reaktion des Körpers auf Situationen, die eine erhöhte Leistungsbereitschaft erfordern. In Sekundenschnelle kann Adrenalin unseren Körper in Alarmbereitschaft versetzen, gefolgt vom längerfristig wirkenden Cortisol. Die Stresshormone sorgen dafür, dass sich unser Herzschlag erhöht, Lunge und Gehirn werden stärker durchblutet, alle Sinne sind hellwach.

„Im Stress, also in der Vorbereitung auf Flucht oder Kampf, reduziert der Körper unter anderem das Schmerzempfinden. Die Rechnung präsentiert er, wenn der Bär erlegt ist.“ (Heinz Prokop, deutscher Psychologe)

Stress reduzierenGenau so war es von der Natur ursprünglich gedacht: einer kurzen Phase intensiver Anspannung folgt eine längere Ruhe- und Erholungsphase. Doch was, wenn wir überzeugt sind, dass es quasi Tag und Nacht „Bären zu erlegen“ gilt? Der ursprünglich positive Eustress, der den Körper kurzfristig schützt, wandelt sich in einen chronischen Dauerzustand, den gesundheitsschädlichen Distress – mit allen Folgen, die uns in einem facettenreichen Kaleidoskop von chronischen Stresserkrankungen begegnen: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselstörungen wie Diabetes, Tinnitus, Schulter-Nacken-Verspannungen, Kopfschmerzen, Depressionen sind nur die Spitze des Eisberges. Das durch einen konstant erhöhten Cortisol-Level geschwächte System entwickelt in Kombination mit weiteren Belastungsfaktoren, wie beispielsweise einer ungesunden Lebensweise, ernsthafte Störungen. Die Weltgesundheitsorganisation stuft Stress inzwischen als eine der größten Gesundheitsgefahren dieses Jahrhunderts ein. Doch können wir der permanenten „Flucht vor dem Säbelzahntiger“ entkommen, ohne gleich unsere Arbeit zu kündigen oder als Aussteiger in die Wildnis zu ziehen?

Zugegeben, der Umgang mit Stress und seine Bewältigung ist eine ausgesprochen individuelle und sehr persönliche Angelegenheit. Die nachfolgenden Gestaltungsmöglichkeiten sollen euch Anregungen bieten, wie ihr euren spezifischen Energieausgleich zur Wiederherstellung von Harmonie und Gelassenheit im Alltag finden könnt.

  • Klare Entscheidungen suchen: Ungewissheit bereitet den Boden für Sorgen und Ängste und bindet Energie. Das Verharren in einer Warteschleife lähmt uns und hält uns gleichzeitig „unter Strom“. Letztendlich ist es sogar günstiger, eine zügige negative Entscheidung zu erhalten, als eine langwierige letztendlich Positive. Eine Untersuchung von kanadischen Wissenschaftlern hat bei der Beobachtung von Gehirnaktivitäten gezeigt, dass ein negatives Feedback weniger Stress verursacht als Ungewissheit.
  • Die im Kreislauf aktiven Hormone natürlich über Bewegung abbauen: Cortisol steigert das Gefühl von Unruhe und macht auf Dauer sogar aggressiv. Dagegen hilft am besten, dem „Fight and Flight“ Mechanismus der Natur nachzugeben und die Stresshormone über Sport abzubauen, beispielsweise bei einer Runde Joggen oder einem Spaziergang.
  • Praktiziert eine gegenläufige Aktivität: Die Füße hochlegen ist kein Allheilmittel gegen Stress – außer ihr habt vorher körperlich gearbeitet oder wart sportlich aktiv. Je nachdem was euch Stress verursacht, findet Zeit für eine möglichst gegenteilige Beschäftigung. Reines Nichtstun verleitet uns leicht, bei der vermeintlichen Entspannung weiter zu grübeln. So wird der Stresslevel weiter hochgehalten. Besser wäre es, über Gespräche zu anderen Themen, Spiele, Gartenarbeit, gemeinsames Kochen oder handwerkliche Tätigkeiten einen Gegenpol zum Ausgleich zu schaffen.
  • Tägliche Rituale vermitteln Sicherheit und Geborgenheit: Idealerweise entwickelten wir als Kinder Urvertrauen durch das Erleben von Ritualen, beispielsweise in Form von regelmäßigen Mahlzeiten, die abendliche Gute-Nacht-Geschichte oder den Sonntagsbesuch bei den Großeltern. Körper und Geist schalten mit Hilfe von positiv besetzten Ritualen leichter auf einen ausgleichenden Modus um. So können wir auch heute Rituale nutzen, um uns eine individuelles Sicherheitsnetz aus Stabilität zu bauen. Das kann die zehnminütige Beschäftigung mit einem Haustier beim Nachhause kommen sein. Oder ein „Tanz-Bewegungsritual“ das euch am Morgen mit eurer Lieblingsmusik in den Tag starten lässt. Oder das Lesen eines Kapitels in einer weisen Schrift.

Probiert zunächst kleine Dinge aus, von denen ihr glaubt, dass sie euch guttun. So könnt ihr Schritt für Schritt euer eigenes Wohlfühl-Konzept entwickeln und praktizieren lernen. Teilt eure Erfahrungen mit der Community. Mit etwas Glück entsteht ein Portfolio weiterer Ideen, von dem alle profitieren.

 

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