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Welches Faß befülle ich? Eine Schlüsselfrage

Eine Schlüsselfrage für ein gutes Leben: »Welches Fass befülle ich?«

Warum unser Bekenntnis zu etwas unsere größte und unzerstörbare Stärke ist.

Mojo, aus dem zauberhaft bebilderten Kurzroman »Der Weg des sanften Löwen«, hat eine große Vision. Als junger, in einem Zoo aufgewachsener Löwe, weiß er nichts von den rabiaten Gepflogenheiten der Wildbahn. Stattdessen träumt er von einer Welt, in der alle Lebewesen ihre Kräfte vereinen, um etwas Größeres, Neues und Gutes zu erschaffen.

Den Wunsch, das Gute in der Welt und im eigenen Leben zu vermehren, tragen viele im Herzen. Es scheint ein ewiger Bestandteil des menschlichen Strebens zu sein, weshalb bereits in der der Antike die größten Philosophen wie Platon, Aristoteles und Sokrates viel Lebenszeit darauf verwendeten, »das Gute« zu definieren.

schlüsselfrageWarum eigentlich? Warum nicht einfach etwas Gutes, Schönes, Erfüllendes erleben und sich daran freuen?

Weil es in unserer polaren Welt auch das »Nicht-Gute« gibt und dieses sich ebenfalls vermehren will. Nur wenn jeder von uns für sich herausgefunden hat, wie das Gute beschaffen ist, können wir mit den Kräften, Ereignissen und Störungen des Nicht-Guten richtig umgehen. Es ist also sehr nützlich, sich ein paar Gedanken dazu gemacht zu haben.

Regel 1 für das Gute im Leben: Befülle keine fremden Fässer

Stellen wir uns für einen Moment das »Schlechte« wie ein lebendes großes dunkles Faß vor, gefüllt mit Negativität. Wie jedes Lebewesen in der Natur, strebt die auch Negativität nach Wachstum. Sie will mehr werden, eine Kultur bilden, Follower gewinnen, will die Welt umspannen, will Gebiete erobern.

Was braucht sie dafür?

Ideal wäre weitere Negativität, die sich ihr anschließt. Also versucht sie das zu erreichen, indem sie das Gute provoziert, verführt, verunsichert, ängstigt oder verwirrt, mit der einzigen Absicht, dass es ebenfalls in Negativität umschlägt. Es geht dabei nie um eine Religion, eine Politik, eine Philosophie. Es geht nicht um Kultur oder Meinungen oder Weltanschauungen. Der Negativität als Lebewesen geht es nur darum, mehr von sich selbst zu erzeugen.

Für alle, die in »Energiefluss« denken: Wir geben der Negativität Energie, wenn wir uns auf sie fokussieren und ihr negativ gegenüber stehen. Und wir geben dem Guten Energie, wenn wir uns auf das Gute ausrichten und es fördern. Nicht »gegen das Negative«, sondern »für das Gute«.

Mutter Theresa soll einmal gefragt worden sein, ob sie eine Demonstration gegen den Krieg unterstützen würde. Sie soll geantwortet haben: »Auf keinen Fall. Aber fragt mich nochmal, wenn ihr eine Demonstration für den Frieden macht.«

Viele Heilige und Helden haben uns gezeigt, wie ein wirksamer Umgang des Guten mit dem Negativen sein kann. Jesus empfahl, die andere Wange hinzuhalten, statt »Auge um Auge zu leben«. Mahatma Ghandi bewirkte den Abzug der britischen Besatzer aus Indien durch seinen vorgelebten gewaltlosen Widerstand. Nelson Mandela folgte Ghandis Pfad und gewann am Ende gegen ein unterdrückendes Regime.

Natürlich, nicht alles davon ist für jede Situation in unseren persönlichen Alltag übertragbar. Aber eine Grundidee können wir in unserem Herzen behalten: Auf Negativität nicht mit Negativität zu reagieren ist eines der größten Werkzeuge, die das Gute hat. Weiterhin aktiv Gutes zu tun und zu verbreiten ist ein weiteres starkes Werkzeug.

Damit uns dies gelingt braucht das Gute unsere Visionen. Von jedem Einzelnen für sein individuelles Leben. Und von jedem Einzelnen für uns alle als Gemeinschaft. Es lohnt sich also sehr, zu wissen, wofür man im Leben steht, weil man sich dann leichter weiß, woran man sich nicht beteiligt.

Regel 2 für das Gute im Leben: Konzentriere dich auf deinen Pool voller Licht

Genau in dieser Erkenntnis liegt unser Schlüssel im Umgang mit dem dunklen Fass. Wir dürfen nicht beitragen, es noch mehr zu füllen. Stattdessen können wir eigene Gefäße erschaffen, gefüllt mit dem Wahren, Redlichen und Richtigen. Dann fließt unsere Kraft in eine gemeinsame Richtung.

Es so auszudrücken, mag für manchen vielleicht esoterisch klingen, doch das alleine ist es nicht. Es ist ein Naturgesetz. Es ist Wissenschaft. Psychologie. Biologie. Physik. Physiker haben errechnet, dass sich die Welt, die jeden von uns umgibt, aus elf Millionen Informationseinheiten zusammensetzt. In jeder Sekunde. Etwa dreißig davon kann unser Unterbewusstsein wahrnehmen.

Und nur drei bis fünf fallen unserem Verstand auf. Gesteuert wird diese Mini-Auswahl durch unsere Aufmerksamkeit: wir erleben vor allem genau das, worauf wir uns ausrichten. Und unsere Aufmerksamkeit wird bestimmt durch unsere Entscheidung, auf was wir blicken wollen. Wonach wir im unendlichen Angebot aller Informationen suchen.

Fünf aus 11 Millionen Informationen. Wir haben die Wahl, ob diese fünf vor allem gute Dinge sind oder ob sie eine negative Weltsicht in uns erzeugen.

Regel 3 für das Gute im Leben: Das Gute in Partnerschaft und Beziehung aktiv leben

Ein indianisches Sprichwort sagt: »Wenn du Frieden in die Welt bringen möchtest, bringe als erstes Frieden in deine eigenen Beziehungen«.

Niemand ist fehlerfrei. Wir sind Menschen mit Emotionen, Prägungen, Traumata und Lebenserfahrungen, welche in schwierigen Situationen zum Leben erwachen. Und jeder, der ehrlich hinsieht wird feststellen: auch negative Gefühle und Gedanken sind ein immer wieder auftauchender Teil von mir. Der Unterschied zwischen Menschen die das Gute suchen und denen, die Negativität ansammeln liegt darin, dass die ersteren den negativen Gedanken nicht erlauben zu gewinnen.

Das erfordert unsere Aufmerksamkeit und immer wieder unsere Entscheidungen. So gesehen haben jene, die das Gute suchen, mehr Arbeit. Aber dafür bekommen sie etwas, das auf keinem anderen Weg zu erreichen ist: Eine freie, leichte Seele.

Mojo, der junge Löwe mit einer großen Vision für die Welt weiß von alledem nichts. Er folgt der Sehnsucht in seinem Herzen, unternimmt scheinbar verrückte Dinge und hört nicht auf die Stimmen, die ihm seine Vision ausreden wollen. Und eines Tages entdeckt er, dass er damit ein Wunder auslöst…

Ich wünsche dir alles Gute auf dem Weg und, wenn du möchtest, viel Freude beim Lesen von Mojos Weg.

Der Weg des sanften Löwen: Warum es sich lohnt, anders zu sein

(P.S. wir verlosen heute zwei dieser wunderbaren Bücher auf unserer facebookseite 😉

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»Wenn etwas nicht gut ist, dann machen wir es gut!«

(Sprichwort aus Ghana)

Viele Grüße und einen wunderbaren Tag für dich,

dein Rüdiger Schache

Wo kämpfst du noch gegen das Negative in deiner Welt? 

 

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