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10 Tipps für eine starke Milz – wie du dein Wohlbefinden um 80 % steigerst

Warum du lieb zu deiner Milz sein sollst – Teil 2

Die Milz (also unser Verdauungssystem) ist die Grundlage für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Warum dieses Organ so wichtig ist, habe ich in meinem ersten Artikel beschrieben – immerhin kannst du 80 % deines Wohlbefindens steigern, indem du lieb zu deiner Milz bist.

Ich habe dir anhand des Buchs „Die Heilung der Mitte. Die Kraft der Traditionellen Chinesischen Medizin.“ von Dr. Georg Weidinger erzählt, wie wir uns durch die Sorge um unsere Mitte/Milz (unser Verdauungssystem, unseren Stoffwechsel) dreimal täglich (bei jeder Mahlzeit) selbst heilen – also heil machen – können. Ein tolles Rezept findest du am Ende des Artikels.

Das ist die wichtigste Grundlage der Traditionellen Chinesischen Medizin – eines Systems, das unserer eigenen Ernähungswissenschaft immerhin einige tausend Jahre Erfahrung voraus hat.

Tipps für eine gesunde Milz:

Heute gehen wir einen Schritt weiter. Es hilft dir ja nur, wenn du auch weißt, wie du dich nun gut um deine Mitte/deine Milz kümmern kannst – wie du lieb bist zu deiner Milz (wie Dr. Weidinger das ausdrückt). Dazu führt er in seinem Buch zehn Regeln auf (lieb sein zur Milz hat NICHT nur mit der Ernährung zu tun! Trotzdem können wir hier die größten positiven Veränderungen bewirken – und machen oft auch die meisten Fehler!)

Punkt 1: „Das Essen soll Ihnen Freude bereiten! Das Essen soll Ihnen schmecken!“

Happy woman preparing food at table in kitchenDas gesündeste Essen nützt dir nichts, wenn du es überhaupt nicht ausstehen kannst. Du solltest immer Freude daran haben. Natürlich ist das kein Freibrief für Junk Food. In manchen Fällen müssen sich deine Geschmacksnerven erst an neue Gerichte und Nahrungsmittel gewöhnen. Gib dir Zeit, probier etwas Neues aus und spür in dich hinein, wie’s dir damit geht.

Punkt 2: „Alles, was im Magen ankommt, sollte eine körperwarme Suppe sein.“

Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: entweder du isst gleich eine körperwarme Suppe, dann geht’s schnell, oder du nimmst dir zum Essen soviel Zeit wie du brauchst, um aus deinem Essen eine körperwarme Suppe zu machen! Dadurch hat der Magen weniger Arbeit, den Speisebrei weiterzuverwerten. Das spart Energie, die du dann für etwas anderes im Körper, z.B. fürs Denken, nutzen kannst. (Dr. Georg Weidinger: Die Heilung der Mitte pp. 137-138).

Punkt 3: „Bitte essen Sie regelmäßig ein warmes, gekochtes Frühstück!“

Dazu hab ich schon einen eigenen Artikel geschrieben. Warmes, gekochtes Frühstück bereitet dein Verdauungssystem und damit deinen Geist und deinen Körper optimal auf den Tag vor. Besser kannst du deinen Tag für die Milz nicht beginnen.

Punkt 4: „Bitte essen und trinken Sie generell regelmäßig warm!“

Alles, was wir kalt zu uns nehmen, verlangt unserem Körper mehr Arbeit ab, vor allem, wenn wir auch noch viel kaltes trinken. Die Nahrung muss dann erstmal auf Körpertemperatur gebracht werden, was die optimale Funktion des Magens behindert und einschränkt. Meine TCM-Lehrerin hat immer gesagt: „Kochen ist eine Form der Vor-Verdauung.“

milzPunkt 5: „Bitte essen Sie täglich einen Apfel!“

„Damit Sie keine Angst „wegen der Vitamine“ haben müssen.“ (Dr. Georg Weidinger: Die Heilung der Mitte p. 304)

Am besten isst du den Apfel nach einer Mahlzeit. Da ist die Milz schon so richtig gut aktiv. Und achte darauf, dass er im Magen als eine körperwarme Suppe ankommt! (Dr. Georg Weidinger: Die Heilung der Mitte p. 182)

Punkt 6:  „Bitte essen Sie gute Kohlenhydrate – Essen Sie so wenig wie möglich Zucker und Kohlenhydrate mit hoher glykämischer Last!“

Was nicht zu den „guten Kohlenhydraten“ gehört ist: raffinierter Zucker sowie alles, was zuckerartig ist und im Körper so wirkt (also Lebensmittel mit hoher Glykämischer Last), wie Weizenmehl und Süßungsmittel. (Dr. Georg Weidinger: Die Heilung der Mitte p. 305) Gute Kohlenhydrate sind andere Getreidearten, Erdäpfel (Kartoffeln) mit Schale gekocht, Obst, Gemüse.

Punkt 7: „Bitte essen Sie gutes pflanzliches Eiweiß – Essen Sie wenig tierisches Eiweiß, vor allem so wenig wie möglich Milchprodukte!“

Dr. Weidinger empfiehlt: „Einmal die Woche Fisch, einmal die Woche Fleisch, einmal die Woche Eier, aber keine Milch und keine Milchprodukte! … Und einmal die Woche eine wunderbare zuckersüße Süßspeise genießen!“ (Dr. Weidinger: Die Heilung der Mitte p. 239)

Punkt 8: „Haben Sie keine Angst vor Fett – Es gibt nur gute und bessere Fette! Essen Sie vermehrt bessere Fette, mit reichlich OMEGA-3-Fettsäuren!“

Wie im vorherigen Punkt schon angeführt, sollten das im Hauptteil pflanzliche Fette sein, ideal mit hohem Anteil an OMEGA-3-Fettsäuren (wie z.B. Leinöl). Zum Braten nimmt man am Besten Kokos- oder Sesamöl.

Punkt 9: „Bitte essen Sie so wenig industriell verarbeitete Lebensmittel wie möglich!“

„Alle Konservierungsmittel müssen im Körper dekonserviert werden. Alle Lebensmittel, deren Zusammensetzung der drei großen Komponenten nicht einem natürlichen Lebensmittel gleicht, machen dem Körper Stress… Alles an Chemikalien – wie Farbstoffe, Konservierungsmittel, Geschmacksverstärker, E…welche Nummer auch immer – muss von der Leber entgiftet und von den Nieren ausgeschieden werden, und das kann beide Organe belasten! Oder die Chemikalien werden irgendwo in einer Fettzelle abgelegt…“ (Dr. Georg Weidinger: Die Heilung der Mitte p. 306)

Punkt 10: „Bitte essen Sie nicht zu viel; man kann sich am gesündesten Essen überessen! „Frühstück wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König, Abendessen wie ein Bettler!!!““

Morgens kann man am meisten essen, am wenigsten abends. So sollte sich unser Stoffwechsel einstellen und das erreichst du am besten, wenn du gut warm frühstückst…

Was denkst du? Das macht doch alles Sinn, oder? Du kannst dir bestimmt vorstellen, dass diese Regeln und Gedanken enorm großen Einfluss auf das Wohlbefinden deines Körpers haben, wenn du anfängst, sie liebevoll und geduldig in deinen Alltag einzubringen?

Ernährungsblog – Wie du 80 % deines Wohlbefinden steigern kannst: Es geht um die Milz

Ich wünsche dir viel Spaß beim Experimentieren und Wachsen.

Hier unser gesundes Rezept des Monats: 

Insalata di rape rosse con mele, patate e noci (Rote Beete Salat mit Apfel, Kartoffeln & Walnüssen)

 

ZUTATEN

400 g rote Rüben (rote Bete)
2 Äpfel
3 mittelgroße Kartoffeln

100 ml Olivenöl
2 EL Haselnussöl (wenn du keines hast nimm Olivenöl)
3 EL Apfelessig 1/2 Bund Petersilie
Salz, Pfeffer
100 g Walnüsse

milz rote beeteZUBEREITUNG:

Rote Beete und Kartoffeln kochen, in 1 cm große Würfel schneiden. Äpfel schälen und ebenfalls würfeln. Zu den roten Beete und den Kartoffeln geben. Aus den Zutaten von Olivenöl bis Pfeffer eine Marinade herstellen und über das Gemüse und die Äpfel geben. Die Hälfte der Walnüsse untermischen und die andere Hälfte drüberstreuen.

Lauwarm oder bei Zimmertemperatur servieren.

Hält bis zu 5 Tage im Kühlschrank, vor dem Servieren Zimmertemperatur annehmen lassen.

Für nicht Veganer mit Räucherforelle und etwas Sauerrahm ergänzen.

Sehr gut zum Mitnehmen geeignet. In einem Schraubverschlussglas transportieren und vor dem Servieren Zimmertemperatur annehmen lassen.

Sissy & Stefanie Sonnleitner
Sonnleitner Genusswerkstatt

PS: Weihnachtsgeschenke und Neujahrsvorsätze kommen bestimmt! Und dafür bekommen humantrust-Mitglieder bis 31.12.2016 50% Rabatt auf  unsere Kochkurse bei www.soulkitchen-online.com (Coupon Code: HUMILITY201)

Mit welcher Nahrung beginnst du deinen Tag? 

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