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Weizen macht süchtig, hungrig und müde – so bleibst du gesund

Vorab eine ganz wichtige Nachricht,  Weizen hat einen Vorteil: Wenn du das nächste Mal deiner Familie etwas Unangenehmes mitzuteilen hast – oder von deinen Freunden etwas brauchst (z.B. beim Umzug helfen), probier mal Folgendes aus:

Ein Artikel von Stef Sonnleitner:

Mach für jeden eine große Portion Spaghetti (das geht auch mit Vollkornnudeln), am besten mit Fleisch- oder Tomatensauce. Weizen macht satt und friedlich, und wenn deine Familie (oder deine Freunde) dann wie ein sattes und zufriedenes Löwenrudel um den Tisch sitzt und rastet (und dem einen oder der anderen schon langsam die Augen zufallen), bring deine Neuigkeiten oder deine Bitte.

Damit steigen deine Chancen auf Erfolg ins Unermessliche und die Wahrscheinlichkeit eines Streits ist praktisch nicht-existent. Ideale Voraussetzungen für das Gelingen unseres Vorhabens – dass wir bekommen, was wir wollen.

Weizen – vor allem in Kombination mit tierischem Eiweiß – verlangt unseren Verdauungsorganen viel ab. Dadurch steht nicht mehr soviel Blut für das Gehirn und nicht mehr soviel Energie für Widerstand zur Verfügung. 

Das Protein Gliadin aus dem Weizengluten hat z.B. die einzigartige Fähigkeit, die Darmschleimhaut durchlässig zu machen. Das ist natürlich nicht eigentlich der Sinn. Ein unerwünschte Wirkung diese Phänomens ist eine Autoimmunreaktion, bei der unser Immunsystem fälschlicherweise eigene Organe (wie z.B. die Schilddürse oder das Gelenkgewebe) angreift.

Außerdem entstehen bei der Verdauung von Weizen unter anderem Polypeptide (Eiweißverbindungen), die die Fähigkeit haben, ins Gehirn überzugehen und sich dort an Opiatrezeptoren zu heften.

Die Reaktion im Gehirn ist der bei Opiaten ähnlich – Euphorie, Entspannung, macht friedlich (mit den kleine Nebenwirkungen von Abhängigkeit und erhöhter Kalorienzufuhr). Du hast hier die optimalen Bedingungen für Zustimmung hergestellt. Im Idealfall bedanken sich deine Lieben dann noch für das ausgezeichnete Mahl, geben dir recht und tun gerne, was du willst.

Während ich mich dem Sinn dieser Strategie als „Kriegslist“ schon nicht ganz verschließen kann, sind die Implikationen erschreckend. Aus „Weizen Wampe“ von Dr. med. William Davis: „Weizen kann uns die Nahrungsauswahl, die Kalorienzufuhr und die Essenszeiten diktieren, Verhalten und Laune beeinflussen und sogar unser Denkvermögen einschränken. … Denn jede Sucht hat natürlich ihre Kehrseite. Die Trennung von Weizenprodukten führt bei 30 Prozent der Menschen zu offensichtlichen Entzugserscheinungen.“

Kann es wirklich sein, dass ein Nahrungsmittel (Weizen, Brot), das unsere Kultur so nachhaltig geprägt hat und dass laut Jared Diamond (Guns, Germs & Steel) entscheidend zur europäischen Vormachtstellung in der Kolonialzeit beigetragen hat, so schlecht für uns ist? Heißt es nicht schon in der Bibel „Unser tägliches Brot gib uns heute.“? Ist nicht Vollkorngetreide ein wesentlicher Bestandteil einer gesunden Lebensweise?

Unglücklicherweise liegt das Problem hier schon im Vergleich. Moderner Weizen nicht mehr das Getreide, das unsere Vorfahren im fruchtbaren Halbmond erstmals kultivierten. Auch das Brot der Bibel wurde aus völlig anderem Getreide hergestellt. Nicht einmal mit dem Weizen vor dem 2. Weltkrieg hat heutiger Weizen noch viel zu tun. 

Moderne Zuchtmethoden haben die Entwicklung des Weizens rasant vorangetrieben. Und wie du dir bestimmt vorstellen kannst, geht es da nicht primär darum, wie gut das Endprodukt für den Menschen verträglich ist. Es geht und ging auch hier – wie so oft – um Ertragsteigerung, Resistenz gegen Pilze und Schädlinge, Gewinnmaximierung, Backeigenschaften. 

In der Euphorie der sogenannten „Grünen Revolution“ ging man davon aus, dass dabei ohnehin keine Probleme für den Konsumenten auftreten könnten. („Ist ja immer noch Weizen.“) Heute müssen wir aber davon ausgehen, dass das wohl so nicht stimmt. Die veränderte genetische Struktur des „neuen“ Weizens, ruft offensichtlich doch andere, neue, unbekannte Reaktionen im Körper hervor. 

Das plakativste Beispiel hierfür ist der Glutengehalt. Noch vor 50 Jahren betrug der Glutengehalt im Weizen 5 Prozent, heute sind es 50! (Ein Croissant aus Getreide mit niedrigerem Glutengehalt sieht deutlich anders aus, als das vom Bäcker um die Ecke – aber das nur am Rande). Du kannst dir ja sicher vorstellen, dass unser Körper große Schwierigkeiten hat, sich auf so enorme Veränderungen einzustellen. Die sind ja auch ohne Einsatz moderner Zuchttechniken in so kurzer Zeit gar nicht möglich.

Bevor du dich jetzt verzweifelt abwendest, weil du keinen Ausweg aus diesem Irrgarten findest: wie wäre es mit folgendem ersten Schritt:

WEG VOM BROTFRÜHSTÜCK – Wer keinen Weizen frühstückt,  startet entspannter in den Tag

Für die meisten von uns ist das DIE Haupt-Weizen-Quelle. Dabei gehören wir in Europa und Amerika damit zur Minderheit der Weltbevölkerung und zur Minderheit in der Menschheitsgeschichte. Wir sind die einzigen, die das Frühstück als eine getrennt zu betrachtende Mahlzeit ansehen und die Schwierigkeiten damit haben, sich vorzustellen eine Suppe zum Frühstück zu essen. Der Rest der Welt sieht das ganz anders und auch unsere Vorfahren haben morgens noch ganz anders gegessen.

„Weg vom Brotfrühstück“ hat noch eine weiteren Vorteil: wir können so weniger tierisches Eiweiß verbrauchen. Denn was legen wir uns denn so im Durchschnitt auf’s Brot? – Wurst und Käse natürlich. Was anderes  zu frühstücken, reduziert also unseren ökologischen Fußabdruck und ist damit ein Beitrag für eine friedlichere und gerechtere Zukunft.

UND: es wird dich besser in den Tag bringen. Weizen macht süchtig, hungrig und müde – nichts von dem brauchen wir, wenn wir danach präsent, geduldig und liebevoll mit anderen umgehen oder Höchstleistungen im Job bringen wollen. Ein ganzheitliches, veganes Frühstück wird dir längerfristige Energie geben, wird dich vor starkem Blutzuckerabfall und dem damit verbundenen Leistungstief bewahren und führt auch nicht zu Entzugserscheinungen. 

Für eine powervolle Alternatvie zu Brot oder Weizenprodukten empfehle ich diese köstliche Linsensuppe:

weizen freies Frühstück

Für Fortgeschrittene: diese ist auch wunderbar als Powerfrühstück geeignet. Probier es doch einfach mal aus und schreib uns wie es  dir ergangen ist. Darauf wäre ich echt neugierig!

Für gesunde Lebensart, leckere vegane Rezepte und inspirierende Seelenküche machen wir den  Online-Kochkurs „Soulkitchen“

Ich wünsche dir viel Spaß beim Experimentieren und Wachsen.

Stef

Sissy & Stefanie Sonnleitner
Sonnleitner Genusswerkstatt

 

Hier in Stefanie Sonnleitner’s Blog findest du auch ihre Videorezension des Bestsellers: “Die Weizenwampe”

Hast du Tipps für ein weizenfreies Frühstück? Wir sind gespannt!

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