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Die 7 Bedürfnistypen der Tiere – Wie du mit Genießern, Alphatieren und Diven umgehen kannst

Welche Bedürfnistypen gibt es bei Tieren und welcher Typ ist deines?

Viele Tierhalter sind sich sicher, dass ihr Fellfreund einzigartig und nicht ersetzbar ist. Wer einmal einen vierbeinigen Freund an seiner Seite hatte, der weiß, dass man nie mehr denselben bekommt. Jedes Tier ist ganz besonders in seinem Charakter. Viele unterschiedliche Tiercharaktere heißt auch:  Viele verschiedene Bedürfnisse.

In meinen beiden Artikeln zum Thema Bedürfnisse bei Tieren (hier und hier) bin ich bereits darauf eingegangen, was du deinem tierischen Freund allgemein Gutes tun kannst. Diese Grundbedürfnisse sind bei allen Tieren gleich.

Wenn du die individuellen Bedürfnisse deines Begleiters jedoch noch besser verstehen und eure Beziehung vertiefen möchtest, biete ich dir heute eine differenziertere Darstellung mit 7 Bedürfnistypen an, bei denen je ein Bedürfnis besonders wichtig ist.

Diese Typenübersicht orientiert sich am lymbischen System.

Möchtest du lernen, dein Tier noch besser zu „lesen“? Hier kommen die 7 Bedürfnistypen:

Der Sicherheitsbedürftige

Dieses Tier mag in der Regel keine radikalen Veränderungen in seinem Zuhause oder den Lebensumständen (Umzüge, neue Mitbewohner etc.). Oft reagiert es bedürfnissensibel auf zu viele Reize von außen, z.B. auf fremde Tiere oder laute Geräusche. Es braucht dann immer mal wieder einen ruhigen Rückzugsort oder es sucht Schutz bei dir. Bei diesem Tier sind Ruhe und Beständigkeit gefragt, damit es dauerhaftes Vertrauen aufbauen kann.

Potential: Dieses Tier ist sehr feinfühlig und kann dir dabei helfen, Achtsamkeit zu trainieren. Denn durch seine Reaktionen auf dich und auf euer Umfeld sendet es dir viele feine Signale und du wirst aufmerksamer, was gerade um euch herum geschieht.

Tipp: Lerne, deinem Tier gegenüber Ruhe, Klarheit und Sicherheit auszustrahlen. Du kannst es trainieren, indem du dich immer wieder zentrierst. Lenke deine Aufmerksamkeit auf dein Inneres, anstatt auf die Aufregung deines Tiers. Eine regelmäßige Meditationspraxis kann dir dabei helfen, innerlich gelassen zu bleiben.

Gib deinem Tier bei Bedarf die Möglichkeit für einen Sicherheitsrückzug (z.B. unter dem Bett oder in einer Höhle) und lass es dabei in Ruhe. Sprich in einem entspannten Tonfall mit ihm, sodass eure Verbindung zueinander nicht abbricht. Es soll selbst entscheiden dürfen, wann es deine Nähe sucht.

Die Sanfte/Der Harmoniebedürftige

bedürfnisstypen-sanfteIst dein Tier fast schon zu gut für diese Welt? Es gibt sie tatsächlich – Tiere, die man problemlos überall mit hinnehmen kann, weil sie immer lieb und meist zugleich noch recht unauffällig sind. Diese Tiere lassen mit einer enormen Geduld fast alles mit sich machen und zeigen sehr selten, dass ihnen etwas nicht passt.

In der Regel wünschen sie sich jedoch einfach nur Harmonie, Geborgenheit und eine klare, liebevolle Führung von unserer Seite.

Meist sind diese Tiere sehr empathisch und bekommen die Gefühle ihrer Menschen genau mit. Das kann so weit gehen, dass sie auf gewisse Emotionen stark reagieren und sich dann plötzlich seltsam verhalten. Ihre Menschen verstehen dann gar nicht, wie sich das sonst so brave Tier plötzlich so wandeln konnte.

Potential: Diese Tiere eignen sich oft sehr gut als Familientiere oder als Begleitung für ältere Menschen. Sie schenken gerne sehr viel Liebe und trösten ihre Menschen bei Bedarf.

Tipp: Versuche, dich noch öfter in dein Tier hineinzuversetzen und es bewusst zu spüren. Schenke ihm immer mal wieder deine ungeteilte Aufmerksamkeit. Halte auch den Kontakt zu dir selbst und zentriere dich immer mal wieder, wenn du spürst, dass dein Begleiter nervös oder unausgeglichen ist.

Der Genießer

Der Genießertyp hat sein eigenes Tempo, mit dem er die Dinge angeht. Wir Menschen würden vielleicht sagen,  er „kommt nicht aus dem Quark“. Etwa dann, wenn bedürfnistypen-faulwir beim Gassi gehen immer wieder an der Leine ziehen, weil er nur langsam hinterher schlurft. Doch er ist nicht unbedingt faul. Er ist nur eben nicht auf die Art und Weise zu „motivieren“, wie wir das manchmal vielleicht gerne hätten.

Potential: In der Regel kannst du dich in seiner Gegenwart gut entspannen und zur Ruhe kommen. Wenn du dich auf sein gemütlicheres Tempo einlässt, kannst du lernen, den Augenblick bewusster zu genießen und deine Geduld trainieren.

Tipp: Wenn du dir mit diesem Tier etwas mehr Action wünschst, dann finde eine Aktivität, die euch beiden Freude bereitet. Dein Tier wird dir sehr ehrliches Feedback geben, ob es ihm Spaß macht.

Der Neugierige

Dieses Tier braucht viel Abwechslung. Es muss immer etwas Neues her, denn alte Spiele langweilen schnell. Gleichzeitig ist es erfinderisch und lernt gerne. Wenn sich dieses Haustier unterfordert fühlt, knabbert oder kratzt es evtl. Dinge an. Es testet gerne seine Grenzen bei dir aus – aber nicht im dominanten Sinne, bedürfnistypen-neugierigsondern aus Neugier, wie weit es gehen kann. Dieses Austesten ist für das Tier auch eine Art, mit dir in Kommunikation zu bleiben.

Potential: Mit diesem Tier wird auch dir nie langweilig. Es kann dir viele neue Dinge zeigen, wenn du aufmerksam mit ihm zusammenlebst.  Sie lieben es, die Menschen zum Lachen zu bringen und dabei auch ein wenig Aufmerksamkeit zu bekommen.

Tipp: Lasse dir immer mal wieder neue Aktivitäten einfallen – z.B. spontane Spiele mit Alltagsgegenständen. Sehr gut sind Beschäftigungen, die dein Tier sowohl körperlich, als auch geistig fordern. Im Kontakt mit Artgenossen zum Spielen kommt dein Tier ebenso auf seine Kosten.

Der Freiheitsliebende

Der Freiheitsliebende hat seinen eigenen Kopf. Mit Kontrolle kommst du bei ihm gar nicht weiter, denn er reagiert schon auf wenig Druck sehr sensibel und macht dann „dicht“. Entweder, indem er wegrennt, indem er bockig wird oder dir droht. Nach außen hin ist dieser Typ vielleicht nicht einfach von Tieren zu bedürfnisstypen-freiheitsliebendunterscheiden, die aufgrund eines Traumas keine Nähe zulassen. Doch die Energie dahinter ist eine andere. Dieses Tier hat weniger Angst, als vielmehr einen großen Freiheitsdrang.

Potential: Ein freiheitsliebendes Tier kann dir beibringen, was wirkliches Vertrauen ohne „Klammern“ bedeutet. Außerdem lernst du mit ihm eine feinere Art der Kommunikation, die auf wenig Druck basiert. So wirst du selbst mit der Zeit auch sensibler.

Tipp: Respektiere den Wunsch deines Tiers nach Freiraum. Eure Freundschaft kann auch dann eng sein, wenn es z.B. nicht ständig mit dir kuscheln möchte. Lasse dein Tier auf dich zukommen, anstatt umgekehrt.

Die Diva

bedürfnistypen-divenDieses Tier liebt Aufmerksamkeit und steht gerne im Mittelpunkt. Das kann dazu führen, dass es von seinen Menschen sehr verwöhnt und mit der Zeit „divenhaft“ wird. So kann es sein, dass es spontan Futter verweigert, welches zuvor noch gern gefressen wurde oder dass es Probleme damit hat, wenn Besuch kommt und es selbst in diesem Moment nicht mehr im Mittelpunkt steht.

Potential: Diese Tiere nehmen in der Regel gerne aktiv am Leben ihrer Menschen teil. Meiner Erfahrung nach handelt es sich hierbei meist um eine Frau-Tier-Beziehung, in der auch die Frau selbst ein wenig extravagant ist. Diese Beziehungen sind oft sehr innig, weil beide sich sehr gut „verstehen“.

Tipp: Achte darauf, dein Tier nicht zu vermenschlichen. Auch, wenn es einen Großteil deines Alltags mit dir teilt, hat es immer noch rein tierische Bedürfnisse. Lerne die Einzigartigkeit deines Tiers zu sehen und ihm gleichzeitig deine eigenen Grenzen klar zu signalisieren.

Das Alphatier

An dieser Stelle möchte ich nicht zu tief auf Rudel- oder Herdendynamiken eingehen, da dies in diesem Artikel zu weit führen würde. Diese Bezeichnung steht bedürfnisstypen-alphatierhier stellvertretend für ein Tier, das gerne einen starken Einfluss in seinem Zuhause hat und dort auch gut im Blick behält, was alles vor sich geht (z.B. wer zu Besuch kommt). Dieses Tier freut sich, wenn es eine feste Aufgabe bekommt und wenn es aktiv in dein Leben einbezogen wird. Es respektiert dich, wenn du selbst auch Respekt und Klarheit ausstrahlst.

Potential: Dein Tier kann dir dabei helfen, sanfte Durchsetzungskraft zu trainieren, denn es zeigt dir genau auf, an welchen Stellen du selbst noch unentschlossen reagierst.

Tipp: Lasse dich ruhig an den Stellen von deinem Tier führen, an denen es mehr Kompetenz hat als du (z.B. beim Reiten durch holpriges Gelände: Dein Pferd findet intuitiv den richtigen Pfad für euch).

Signalisiere ihm gleichzeitig den Moment, in dem du wieder die Führung übernimmst – z.B., wenn es an der Tür klingelt, dein Hund alarmierend bellt und du ihn dankend darauf aufmerksam machst, dass du dies mitbekommen hast und euren Besuch nun selbst empfangen wirst.

Konntest du dein Tier in einem der Profile wiedererkennen – und vielleicht sogar auch dich selbst? Bist du ebenso „gestrickt“ wie dein Tier oder habt ihr eher verschiedene Bedürfnisse? Manchmal können gerade die scheinbar ungleichen Paare sich bestens ergänzen, wenn sie die Individualität des anderen respektieren und verstehen.

Versuche einfach mal, in Konflikten mit deinem Tier seine besonderen Eigenschaften und Potentiale zu erkennen, anstatt dich zu ärgern, wenn es sich anders verhält als du es dir vielleicht gerade wünschst.

BEdürfnistypen-ExpertinViel Spaß wünscht dir

Sonja

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Mehr zu diesem Thema findest du auch auf Sonjas Blog

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