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Energydrinks verleihen Flüüüügel… – oder doch eher riskanter Koffein-Kick?

Energydrinks verleihen Flügel – diesen witzigen Werbespruch kennen wir schon seit den 80er Jahren.  Inzwischen gehören Energydrinks zu den „normalen“ Getränken im Kühlregal und die Zielgruppe ist groß: Jugendliche, Sportler, Partygänger, aber auch Menschen, die sich während ihrer Arbeit damit pushen, um das Leistungspensum zu schaffen und leider sogar Kinder.

Erst vor ein paar Wochen machte die Schlagzeile „16-jähriger stirbt nach Genuss von zuviel Koffein“ betroffen. Er hatte innerhalb von zwei Stunden einen großen Kaffee, einen koffeinhaltigen Softdrink und einen Energydrink getrunken. Diese große Menge an Koffein hat Herz-Rhythmusstörungen bei ihm ausgelöst, was dann zu seinem Tod geführt hat. Er hatte keinerlei Vorerkrankungen.

Wie kann das sein?

Sind unsere Kinder auch in Gefahr?

Wenn sie Energydrinks und ähnliche Getränke zu sich nehmen?

Ist ihnen überhaupt bewusst, was sie da trinken und was das in ihrem Körper bewirkt?

Bei meinen Vorträgen, auch vor Jugendlichen, muss ich feststellen, dass weder sie noch Erwachsene wissen, was sie da trinken, dass natürlich niemand das Kleingedruckte liest und v.a. nirgends steht, was die Höchstmenge wäre, die man pro Tag zu sich nehmen sollte.

Doch das Geschäft mit diesen Getränken boomt. Mehr als 200 neue Marken kamen in den vergangenen Jahren weltweit auf den Markt und die Hersteller verdienen Milliarden damit. Sie investieren jedes Jahr Hunderte von Millionen Euro in die Werbung. Die Absatzmengen in Deutschland haben sich von 2005 bis 2012 fast vervierfacht (Lebensmittelpraxis 2013).

Nach Erhebungen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) konsumieren etwa 60 Prozent der deutschen Jugendlichen zwischen zehn und 18 Jahren Energydrinks, 37 Prozent trinken Energydrinks in Kombination mit Alkohol (EFSA 2013).

„Zu den Risikogruppen, die durch einen überdurchschnittlichen Konsum auffallen, gehören die „Hoch-Akut-Trinker“. Sie nehmen mehr als einen Liter bei einer Gelegenheit zu sich. In Deutschland gehören 17 Prozent der jugendlichen Energydrink-Konsumenten zu den Hoch-Akut-Trinkern. Damit nimmt Deutschland im europäischen Vergleich einen Spitzenplatz ein. Diese Jugendlichen überschreiten die unbedenkliche Koffeinmenge von drei Milligramm Koffein pro Kilogramm Körpergewicht deutlich“ (Bundeszentrum für Ernährung).

Was steckt wirklich in diesen Getränken? Schauen wir uns mal das „Kleingedruckte“ an:

energydrinks-ihnaltsstoffeDiese Modedrinks gehören lebensmittelrechtlich zu den koffeinhaltigen Erfrischungsgetränken. Sie enthalten neben Koffein oft noch Zutaten wie Taurin, Inosit und Glucoronolacton, für die bestimmte Höchstmengen gelten. Außerdem enthalten sie natürlich Zucker in mehrfacher Form bzw. v.a. auch den Süßstoff Aspartam und Zitronensäure.

Was sind das für Stoffe und wie wirken sie? 

In den meisten Energydrinks findest du folgende Zutaten:

  • Zucker

(bezeichnet u.a. als Saccharose, Glucose usw.) Wie schädlich Zucker ist und welche Wirkungen er auf deinen Körper hat, kannst du hier in meinem Blogbeitrag nachlesen. In einer 500 ml-Dose sind ca.70 g Zucker (das entspricht ca. 23 Würfelzucker!) enthalten, der als Suchtstoff dazu führt immer mehr davon trinken zu wollen und deinen Blutzuckerspiegel komplett aus dem Takt bringt.

  • Koffein

Koffein macht uns nicht wirklich wach, er täuscht eine Leistungssteigerung nur vor und hat noch viele andere schädliche Nebenwirkungen (z.B. extrem säurebildend, erhöhter Vitaminbedarf, erzeugt Unruhe im Gefäßsystem usw.). Koffein zählt zu den psychoaktiven Substanzen, das Koffein verstärkt die Neigung, immer wieder anregende süße Softdrinks zu konsumieren. Kinder die viele dieser Getränke zu sich nehmen leiden auch oft unter Aufmerksamkeitsstörungen. Der Koffeingehalt beträgt meist 32 mg pro 100 ml, also 160 mg Koffein pro Dose. Das entspricht ungefähr soviel wie zwei Tassen Kaffee. Bei zwei bis drei Dosen pro Tag, wären das sechs Tassen Kaffee… ob Eltern ihren Kindern wirklich sechs Tassen Kaffee erlauben würden?? (in einem großen Glas Cola ist übrigens ca. 60 mg Koffein enthalten – was ja schon Kleinkindern gegeben wird….)

Die Wirkung von Koffein in den Energydosen ist aber nochmal intensiver durch den Inhaltsstoff

  • Taurin

Das ist eine Aminosäure die die Wirkung von Koffein noch pusht! Wir werden also noch schneller „wacher“ und mit „Energie“ vollgepumpt.
Seit Dezember 2014 muss der Warnhinweis „Für Kinder und schwangere oder stillende Frauen nicht empfohlen“ auf allen Getränken mit einem Koffeingehalt über 150 Milligramm erfolgen. In Deutschland sind maximal 32 mg Koffein pro 100 ml zulässig. Red Bull umgeht ganz raffiniert diese Regelungen. Der neue 60 Milliliter-Energy-Shot ist nicht als koffeinhaltiges Erfrischungsgetränk, sondern als Nahrungsergänzungsmittel eingeführt worden und enthält hochkonzentriert die gleiche Menge Koffein und Taurin wie eine normale Red-Bull-Dose, aber in viel geringerer Gesamtflüssigkeitsmenge, auch schmecken diese süßer.  Deswegen greifen Kinder und Jugendliche zu Energyshots, ohne über die Inhaltsstoffe nachzudenken. Dabei sind die Risiken kaum einzuschätzen.

Ist kein Zucker enthalten bzw. das Produkt als „Zuckerfrei“ beworben, dann enthält das Getränk

  • Aspartam
    Aspartam ist ein Süßstoff und kann akute Störungen auslösen wie Kopfschmerzen, Schwindel, chronische Müdigkeit, vorübergehender Gedächtnisschwund, Angstzustände. Schwerwiegender als die unmittelbaren Folgen sind die Langzeitfolgen. Denn ein im Aspartam enthaltener Stoff (Aspartat) kann ab einer bestimmten Dosis den Gehirnzellen schaden und wirkt neurotoxisch. Außerdem ist Aspartam (genauso wie Glutamat und Zitronensäure) ein Transporthilfsmittel von Aluminium ins Gehirn, was das Risiko für Alzheimer steigern kann.
  • Zitronensäure
    Wird mit Hilfe eines Schimmelpilzes hergestellt und ist einer der wichtigsten Geschmacksstoffe für Getränke, auch in vielen Süßigkeiten, Fertiggerichten etc. enthalten. Zitronensäure greift stark die Zähne an, kann den Zahnschmelz aufweichen und dient als Transporter von Aluminium ins Gehirn.Zusätzlich haben wir Aromastoffe, Farbstoffe und v.a. künstliche Vitamine in Höchstmengen enthalten, z.B. bis zu 170 % der empfohlenen Tagesdosis. Diese Vitamine nützen nicht nur nichts, sondern können auch schaden, da sie die gesamte Vitaminregulation durcheinanderbringen.

Viele nutzen Energydrinks als Wachmacher, ob tagsüber auf der Arbeit oder in der Freizeit. Forscher halten mehr als zwei Dosen am Tag für gefährlich. Schon nach zehn Minuten steigert das Koffein den Blutdruck und den Puls, nach 20 Minuten ist der Blutzuckerspiegel auf dem Höhepunkt, man fühlt sich wach und leistungsfähig. Durch den Zucker wird das Glückshormon Dopamin freigesetzt, man fühlt sich einfach gut. Aber nach einer Stunde lässt die Wirkung nach und durch den Abfall des Blutzuckerspiegels kommt die Müdigkeit, Schwäche, Antriebslosigkeit zurück. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt:  „Da das Koffein die Herzfrequenz nach oben schießen lässt, können bei hohem Konsum Herzrhythmusstörungen auftreten, auch Nierenversagen oder Krämpfe können die Folge sein. V.a. wenn die Getränke bei intensivem Sport (auch bei intensivem Tanzen) oder mit Alkohol gemischt getrunken werden.“

Fazit:

Energydrinks in jeglicher Form reihen sich ein in die Kategorie „gefährlicher Suchtstoff“ – wir sollen abhängig gemacht werden von Produkten, die uns dazu verführen immer mehr davon zu konsumieren. Es geht um rein wirtschaftliche Aspekte, es geht um sehr viel Geld – unsere Gesundheit spielt keine Rolle!

Herz-Kreislaufkrankheiten nehmen allgemein immer mehr zu, das Alarmierende ist, dass z.B. erhöhter Blutdruck längst eine Krankheit ist, von der massiv Kinder und Jugendliche betroffen sind. Statt schon Kinder mit Blutdrucksenkern zu behandeln, sollten Softgetränke in Schulen verboten werden und eine umfassende Aufklärung über die Wirkung von Energydrinks und Koffein (Kaffee) stattfinden. Und auch für uns Erwachsene gilt: Eine Leistungssteigerung ist nicht durch noch mehr Kaffee und andere pushende Getränke zu erreichen. So geht man über Grenzen hinweg und ignoriert Signale,  die uns der Körper sendet.

Wie bekommst du dann Power für deinen Alltag?

  • – Lass in erster Linie die Genussdrogen weg. Nach ein paar Tagen der Entgiftung wirst du spürbar mehr Energie haben!
  • – Trinke stattdessen genügend reines Wasser, damit dein Körper alle anfallenden Schadstoffe auch abtransportieren kann (siehe Artikel über Wasser)

Und als Hilfestellung für deine Ernährungsumstellung:

Der Onlinekurs „Fit ist sexy“ 

Expertin für CholesterinIch wünsche dir einen fröhlichen und sonnigen Juni,

♥-lich Alexandra 

Holistische Gesundheitsberatung

https://www.alexandra-eideloth.de/

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TEMPEL oder BRUCHBUDE? Wertschätzung für deinen Körper

 

 

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