Kategorien Anzeigen

Erfolg Body Arbeit Beziehungen Deine Welt Glück Seele Podcasts humantrust @Redaktion

selbstliebe-wassermelone

5 Gründe, warum sich Ernährung und Selbstliebe beeinflussen

Zwei Themen beschäftigen mich schon seit vielen Jahren ganz besonders: Die Ernährung im Hinblick auf unser aller Gesundheit und die Selbstliebe. Keines davon habe ich bewusst angeschoben, sondern sie sind auf magische Weise immer mehr in mein Leben getreten. Irgendwann ist mir eine sehr spannende Sache dabei aufgefallen:

Bei meinen Recherchen sowie durch rein zufällig gefundene Videos und Artikel, habe ich festgestellt, dass der Anteil pflanzlicher Ernährung sehr häufig in dem Maße ansteigt, in dem die Menschen mehr in die Selbstliebe kommen.

Einfach nur Liebe

selbstliebe-schwein

© Land der Tiere

Letztendlich ist es nicht „Selbst“-Liebe, sondern einfach Liebe, die uns umgibt. Sie kennt keine Grenzen und somit schließen wir nicht nur uns, unsere Familie und Freunde ein, sondern immer mehr Menschen und Lebewesen.

Folglich wird es irgendwann schwieriger, Lebewesen für den eigenen Nutzen auszubeuten. Die tierischen Lebensmittel verschwinden zunehmend vom Speiseplan. Es ist im Grunde ein recht natürlicher und logischer Prozess.

Ich kenne aber auch Personen, die zunächst den Umweg über den Bio-Schlachter nehmen, weil sie wenigstens sicherstellen möchten, dass die Tiere ein schönes Leben hatten. Einmal lauschte ich einem Herrn, der plötzlich anfing sich die Antwort selbst zu geben. „Aber eigentlich stellt sich dann erst Recht die Frage, warum man ein Lebewesen töten sollte, welches ein schönes Leben hat und dieses gerne noch weiterleben würde…”

Entschuldigungen

selbstliebe-sorryObwohl oder vielleicht gerade weil ich völlig undogmatisch vegan lebe und arbeite (als Ernährungsberaterin mit dem Fokus auf vollwertiger pflanzlicher Ernährung), bringe ich die Menschen zum Nachdenken.

Ich erwarte niemals Entschuldigungen und doch höre ich sie ständig. Mir ist dabei klar, dass diese Menschen ihr Handeln selbst schon als falsch empfinden, aber noch nicht die Stufen zur Veränderung gegangen sind.

Ich bin persönlich absolut davon überzeugt, dass jeder seinen Weg in seinem eigenen Tempo gehen darf. Dieser Weg wird wahrscheinlich die meisten von uns aus unterschiedlichen Gründen zu einer pflanzenbasierten (nicht unbedingt rein pflanzlichen) Ernährung führen. Warum? Damit nehmen wir einige akute Probleme der Menschheit in Angriff und tun uns gleichzeitig selbst etwas Gutes.

Warum ich diese wagemutige Behauptung aufstelle? Schon Paracelsus sagte

„Der Mensch ist, was er isst.“

Hier sind meine 5 Gründe, warum sich Ernährung und Selbstliebe beeinflussen:

1. Selbstliebe wird erst durch einen gesunden Körper ermöglicht.

Die Gesundheit hängt sehr eng mit einem guten, gesunden Verdauungssystem zusammen. Hierzu habe ich noch ein Zitat von Paracelsus auf Lager, denn schon er war der Meinung, dass „Die wichtigsten Dinge des Lebens sich zwischen Anfang und Ende des Verdauungskanals abspielen.“

selbstliebe-körperEine Ernährungsweise mit vielen tierischen Eiweißen und Weißmehl beispielsweise ist sehr arm an Ballaststoffen. Folge ist eine träge Verdauung mit üblen Verstopfungen. Nicht umsonst gehören die frei verkäuflichen Abführmittel in der Apotheke zu den Kassenschlagern. Eine Verstopfung ist nicht nur „Ach, ich geh halt nur zweimal pro Woche auf den Topf“, sondern sie vergiftet unseren Körper auf Dauer auch von innen.

Im Bestseller „Darm mit Charme“ wurden wir von Giulia Enders deutschlandweit darüber aufgeklärt, dass der Zustand des Darms einen erheblichen Einfluss auf unsere Psyche hat. Eine pflanzenbasierte Ernährung hingegen ist voller Ballaststoffe und hilft uns, unsere Darmgesundheit aufrechtzuerhalten oder wiederzuerlangen. Dies ist die Basis eines gesunden Körpers. Mit einem kranken Körper haben wir häufig wenig Chance uns auf unsere geistige Weiterentwicklung zu konzentrieren, weil der Fokus so sehr auf dem Körper liegt.

WICHTIG: Ich spreche hier nicht von einschneidenden Krankheiten, denn diese bergen natürlich ganz besonderes Entwicklungspotential, sondern beispielsweise von einem schlechten Immunsystem mit Dauererkältungen oder einem starken Blähbauch, der unsere Lebensfreude stark einschränkt.

 

2. Je mehr wir in die Selbstliebe kommen, desto größer wird die Liebe unserer Umgebung gegenüber.

selbstliebe-umgebungTatsächlich ist es meiner Erfahrung nach so, dass wir andere häufig zuerst sogar mehr lieben, als uns selbst.

Und so bedingt sich dieser Prozess gegenseitig: Ein Löffelchen Liebe für die Mama, ein Löffelchen Liebe für mich, ein Löffelchen Liebe für meine liebe Freundin, ein Löffelchen Liebe für mich… und irgendwann ein Löffelchen Liebe für die Nutztiere… Ups! Nutztiere? Da steckt das Wort nutzen, benutzen, ausnutzen drin. Auf einmal wird uns klar, dass wir andere Lebewesen nicht mehr be- oder ausnutzen möchten. Und so vollzieht sich ein weiterer Kreis der Veränderung – dieses Mal auf unserem Teller.

 

3. Auf unserem Weg der Liebe werden wir täglich ein wenig empathischer.

Genau diese Empathie verursacht irgendwann die Veränderung im Einkaufswagen. Nicht Geiz, sondern Geist ist geil. Es ist kaum möglich die Veränderungen in unserem Geiste nicht auf unsere Einkäufe zu übertragen. Dies gilt für Lebensmittel wie auch alle anderen Konsumgüter. Was ist nachhaltig? Was ist ethisch? Und was und wieviel benötigen wir überhaupt?

 

4. Mehr Gesundheit durch erwachte Selbstliebe

selbstliebe-frucht

Eine erwachte Selbstliebe bedingt, dass wir uns mehr um unsere Gesundheit, unseren Körper und einen allgemein besseren Lifestyle kümmern. Aller Erfahrung nach lässt dies alleine schon den Anteil an tierischen Lebensmitteln stark sinken.

 

 

5. Systeme werden enttarnt

Hast du schon einmal von dem Wort “Karnismus” gehört? Melanie Joy prägte mit diesem Wort das unsichtbare Glaubenssystem, das den Menschen darauf konditioniert, den Verzehr bestimmter Tierarten als Selbstverständlichkeit zu sehen (Kühe, Schweine etc.) und von anderen Tierarten (Hunde, Katzen…) abzulehnen..

Dieses System wird nicht als etwas anerkannt, dass uns vor eine Wahl stellt. Mit unserem neuen Radar für Liebe und Lebewesen, wird dieses System enttarnt. Ein tolles, erklärendes Video zum Karnismus findest du hier.

Hast du dich auch schon darin wiedergefunden? Fällt dir jetzt beim Lesen vielleicht rückblickend auf, dass sich deine Ernährung bereits verändert hat?

 

Mich interessiert brennend, wie du das Thema siehst und ich freue mich über deinen Kommentar!

selbstliebe-carmenIch wünsche dir alles Gute und viel Selbstliebe auf deinem Weg zu einem gesunden Körper!
Alles Liebe,
Carmen

+++

Carmen Hercegfi (41) ist als Autorin und ganzheitliche Ernährungsberaterin spezialisiert auf die vegane Ernährung für Familien. Ihr zweites Buch „Vegan für unsere Sprösslinge“ erscheint im Herbst 2019, welches auf ihr Erstlingswerk „Vegan in anderen Umständen“ folgt. Als alleinerziehende Mutter lebt sie mit ihren zwei Söhnen und Hund in Hamburg. (Foto: Oliver Reetz)

+++

Hier findest du wache Menschen, mit denen du dich über Ernährung und Spiritualität austauschen kannst:

humantrust

 

Gefällt mir 48 Personen gefällt das

Wie hilfreich fandest du den Artikel?1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 Bewertungen: 5,00 von 5)

Diskussion

Hole dir dein Gratis-Geschenk für Compassioner-Leser:


Das große Coaching Paket von Veit Lindau.
Sichere dir diesen wertvollen Leitfaden für ein erfülltes, glückliches Leben.

 

Wir schenken dir:
o 4 Audiovorträge mit Veit Lindau
o 1 Geführte Meditation
o Den Lebenskompass

Trag dich dazu hier ein:

 



* Mit der Eintragung bestätige ich die Informationen zum Datenschutz insbesondere nach §13 DSGVO zur Kenntnis genommen zu haben.

 

 

 

fan