Kategorien Anzeigen

Erfolg Body Arbeit Beziehungen Deine Welt Glück Seele Podcasts humantrust @Redaktion

achtsamkeit-familie

Bootcamp-Unternehmer (Teil 6): Das Zentrum für Achtsamkeit und Familie

Achtsamkeit als Dreh- und Angelpunkt für ein glückliches Familienleben.

Als Anne Hackenbergerachtsamkeit-anne vor neun Jahren mit ihrem ersten Kind schwanger war, dachte sie noch: „Okay, ich bleibe jetzt für ein Jahr in Deutschland und kümmere mich um mein Baby. Dann gehe zurück zu meinem Projekt in Ecuador.“ Doch diese Schwangerschaft und diese Geburt veränderte Annes komplettes Leben. Sie hängte ihren ursprünglichen Job in der Entwicklungszusammenarbeit komplett an den Nagel und widmete sich fortan dem Thema „Achtsamkeit in der Familie“. Sukzessive baut sie seitdem ihr „ZAF – Zentrum für Achtsamkeit und Familie“ auf. Doch lassen wir am besten Anne selbst sprechen, denn sie kann sehr fesselnd und mitreißend von ihrem Herzensbusiness erzählen.

Liebe Anne, wir wünschen dir viel Freude und Erfolg mit deinem ZAF – Zentrum für Achtsamkeit und Familie, dass sich die richtigen Partner*innen, Förder*innen und Finanziers für deinen unternehmerischen Traum finden, dass du als Achtsamkeitstrainerin und Familientherapeutin deutschlandweit und international gefragt sein mögest – und dennoch stets genügend Zeit hast liebevoll und achtsam mit dir und deiner Familie zu sein.

Hier kommt das Interview mit Anne:

Wie bist du auf deine Unternehmensidee gekommen?

Ich arbeitete in einem Forschungsprojekt in  der Entwicklungszusammenarbeit in Ecuador, als ich vor neun Jahren schwanger wurde. Der Plan war eigentlich, dass ich nach einem Jahr Babyzeit zurück nach Südamerika gehe. Doch dann kam alles anders. Ich hatte eine sehr schwierige  Geburt, die ich nur  knapp überlebt habe. Von dem Tag an habe ich  alles mit anderen Augen gesehen. Ich habe mich gefragt, was es eigentlich bedeutet, Mutter zu sein, was ein Kind braucht, was Eltern brauchen.  Achtsamkeit wurde dabei zum Dreh- und Angelpunkt für ein liebevolles, glückliches Familienleben.

achtsamkeit-schwangerSo habe ich eine Ausbildung zur Achtsamkeitslehrerin bei Lienhard Valentin gemacht, der bis heute einer meiner wichtigsten Lehrer und Mentoren ist. Außerdem habe ich mich intensiv mit dem Thema Mindful Birthing and Parenting bei Nancy Bardacke beschäftigt, bin heute eine von drei Lehrerinnen zu diesem Thema in Deutschland. Ferner bin ich gerade in der Ausbildung zur  Familientherapeutin am DDIF  (Jesper Juul).

Während meiner zweiten Schwangerschaft habe ich mich von der großartigen  Hebamme Cordula Brockmann begleiten lassen, meine traumatische erste Geburt aufgearbeitet und durch Achtsamkeitspraxis eine ganze andere Geburt erfahren dürfen. Seitdem hat mir meine damalige Hebamme regelmäßig junge Mütter geschickt, die Unterstützung im   Bereich Geburt und Elternsein suchten. Meine ersten Kunden habe ich mir also gar nicht selbst gesucht. Sie sind von allein gekommen. 

Welchen (beruflichen) Weg bist du denn für dein Unternehmen gegangen?
Was hat sich daraus als Geschäftsidee deines Unternehmens herauskristallisiert?

Als immer mehr Klient*innen kamen, haben wir unsere Wohnung umfunktioniert: Wir haben ein größeres Zimmer in unserer Wohnung freigeräumt, dort habe ich meine erste Kurse angeboten. Irgendwann habe ich diesen Raum einer Freundin überlassen, die ihren Kurs damit bewarb, dass er im „Zentrum für Achtsamkeit und Familie“ stattfinde. So wurde der Name geboren und mit ihm die Idee – und die ist mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf gegangen…

Und wie ging es dann weiter?

Irgendwann platzte unser Wohnzimmer aus allen Nähten. Schließlich musste eine andere Lösung her – größere Räume und ein Team. Das haben wir nun auch realisiert. Das Zentrum für Achtsamkeit und Familie ist Realität geworden. Neben meinen Angeboten gibt es hier auch Yoga für Schwangere und Kinder, Körperarbeit für Eltern mit Erschöpfungszuständen. Hier finden Eltern, die ganzheitliche Unterstützung, die es braucht, um das Elternwerden und –sein gut zu meistern: Eltern-Kind-Gruppen, Kurse zur Geburtsvorbereitung, Elternberatung, Workshops, Vorträge, Seminare – das ganze Spektrum. Wir sind eine Oase für Familien.

Welchen Sinn stiftet dein Unternehmen denn nun konkret? Welche Probleme löst du für deine Kunden?

achtsamkeit-workshopIch kenne meine Zielgruppe zum Glück ja in- und auswendig, denn ich bin ja selbst durch diesen ganzen Prozess gegangen. Durch die Zielgruppenbefragung, die ich beim Bootcamp gemacht habe, sind die Herausforderungen meiner Klienten für mich aber nochmal viel klarer geworden. Eltern zu werden ist ein Transformationsprozess, der viele Fragen und Unsicherheiten aufwerfen kann. Ein afrikanisches Sprichwort besagt , dass es ein ganzes Dorf braucht, um ein Kind großzuziehen. Nur haben wir  diese Strukturen heute nicht mehr.

Viele junge Eltern sind unglaublich gestresst und ermüdet. Ich begleite Eltern in dieser Phase, stehe für praktische und alltägliche Fragen zur Verfügung, aber auch für die großen Fragen: etwa, was es bedeutet Eltern zu sein, aber dennoch ein Paar zu bleiben, wie man gut für sich selbst sorgen kann und gleichzeitig sein Kind unterstützen kann, sich  zu entfalten – und auch wie man sich selbst verzeihen kann, wenn es mal nicht so geklappt hat. Ich ermutige Eltern, dabei ihren ganz eigenen Weg zu finden. Eltern zu sein ist eine großartige Wachstumschance, unsere eigenen Muster kennen zu lernen und zu überwinden. Friedenserziehung beginnt für mich auf dem Wickeltisch. Ich begleite Eltern dabei, diese Reise so bewusst und freudvoll wie möglich zu gestalten.  Ein weiterer wichtiger Faktor meiner Arbeit ist die Gemeinschaftsbildung und Netzwerkbildung der Eltern untereinander.

Was ist deine Motivation beim Bootcamp?

achtamkeit-babyIch bin bereits seit fast 2 Jahren im humantrust – und total glücklich dabei. Das ist für mich ein Booster und täglicher Anker. Daher kenne und schätze ich Veit Lindaus Arbeit – und bin mir auch sicher, dass ich in Sachen Marketing viel von Veit lernen kann. Ich möchte meine Zielgruppe gut erreichen und ihr noch besser dienen können . Und natürlich wünsche ich mir ein volles Haus. Schließlich ist meine Motivation, dass ich mit  einer Arbeit, die ich leidenschaftlich gern mache, genügend Geld verdiene, um meine Familie gut versorgen zu können und dabei genügend Zeit für sie habe.

Wo möchtest du mit deinem Unternehmen in fünf Jahren stehen?

In fünf Jahren soll das Zentrum für Achtsamkeit und Familie ein Seminarhaus mit kleineren Wohneinheiten und einem großen Garten sein. Es soll so großzügig sein, dass es sich  für Retreats zwischen einer und drei Wochen anbietet – für Elternteile allein, aber vor allem für Familien und Paare. Ich glaube, dass Stille und Spiel nebeneinander stattfinden können. Ich wünsche mir einen Ort, der all das halten kann, der dann als ganzheitliches Zentrum für Achtsamkeit und Familie deutschlandweit bekannt ist – und auch Ausbildungen zu diesen Themen anbietet. An dieser Vision bin ich auch schon konkret dran – und wer weiß, vielleicht finden sich ja auch bald Finanziers und Förderer, ein Haus oder Gelände für dieses Vorhaben und Teammitglieder, die das mit aufbauen möchten.

Was wäre das Beste, was dir mit deinem Unternehmen passieren könnte?

achtsamkeit-familieZunächst bin ich schon jetzt unendlich dankbar, dass mir dieses Unternehmen passiert ist, dass ich diese Arbeit machen darf und dankbar auch für all die Menschen, die bereit sind, sich zu verändern und Lust haben, neue Wege in ihrem  Familienleben zu gehen. Ich wünsche mir ausgebuchte Kurse und einen großen Wirkungskreis. Ich wünsche mir, dass ich mehr Freiräume habe, in dem ich Dinge abgeben kann, die es mir erlauben, meine eigene Arbeit entspannter tun zu können und und Arbeit und Familie leichter unter einen Hut zu bringen. Für mich selbst wünsche ich mir, dass ich eine international gefragte Referentin zu dem Thema Achtsamkeit und Familie werde. Teilweise passiert das sogar schon, gerade habe ich eine Anfrage aus der Schweiz bekommen.

Hier der direkte Draht zu Anne:

Anne Hackenberger
ZAF – Zentrum für Achtsamkeit und Familie
www.achtsamkeit-und-familie.de
https://www.facebook.com/achtsamkeitundfamilie/
mail@achtsamkeit-und-familie.de

 

 

Wenn dieser Artikel für dich spannend war, ist vielleicht folgender Artikel auch interessant für dich:

Bootcamp-Unternehmer (Teil 3): DU BIST RICHTIG – René Stein

Gefällt mir 85 Personen gefällt das

Wie hilfreich fandest du den Artikel?1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)

Diskussion

This error message is only visible to WordPress admins

Error: API requests are being delayed for this account. New posts will not be retrieved.

There may be an issue with the Instagram Access Token that you are using. Your server might also be unable to connect to Instagram at this time.

Trag dich in unseren Newsletter ein und hole dir dein Gratis-Geschenk für Compassioner-Leser:


Das große Coaching Paket von Veit Lindau.
Sichere dir diesen wertvollen Leitfaden für ein erfülltes, glückliches Leben.

 

Wir schenken dir:
o 4 Audiovorträge mit Veit Lindau
o 1 Geführte Meditation
o Den Lebenskompass

Trag dich dazu hier ein:

 



* Mit der Eintragung bestätige ich die Informationen zum Datenschutz insbesondere nach §13 DSGVO zur Kenntnis genommen zu haben.

 

 

 

fan