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Animal Athletic Bewegungsfreude II

Animal Athletics II – Deine natürliche Freude an Bewegung entdecken

Wann ist eine Bewegung natürlich und warum lohnt es sich über Animal Athletics nachzudenken, wenn du mehr Bewegungsfreude in deinem Leben willst?

Dieser Frage gehen wir auch im heutigen Artikel unseres Fitness-Partners THE LEGEND nach.

(Hier geht es zum ersten Teil aus letzter Woche)

Viel Freude mit Teil 2!

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Elementare, ursprüngliche Bewegungen sind das Resultat einer instinktiven Entwicklung. Womöglich sind wir irgendwann im Laufe unseres Bewegungslebens falsch abgebogen und unser Bewegungsapparat entwickelte zunehmend Dysbalancen. Das Bewegungsrepertoire wurde immer sparsamer, zunächst schleichend, bis bestimmte Bewegungen zu mühsam oder unmöglich erschienen. Auch Schmerzen könnten sich entwickeln.

Back to Bewegungsfreude

Animal Athletics geben uns die Möglichkeit zurückzukehren an eine der früheren Weggabelungen in unserem Bewegungsleben. Orientiert an frühkindliche Bewegungen bringen sie uns unsere Bewegungsinstinkte in Erinnerung. Quasi wie ein „Reset und Neustart“ für unseren Körper. Die Aufwärmübungen im Monatsvideo sind eine Möglichkeit. Oder ihr übt Rollungen über die komplette Körperlängsachse: das trainiert Orientierung, Gleichgewicht und Tiefenstabilität. Wenn ihr an einem sicheren Ort seid, wo ihr einmal richtig losrollen könnt ohne euch zu verletzen, probiert es schrittweise aus: rollen-rollen-rollen… Tempo und Wiederholungen nach individuellem Wohlbefinden variieren, dann ruhig liegen und genießen bis sich die Welt nicht mehr dreht. Wer das als Kind gemacht hat erinnert sich vielleicht, wieviel Spaß das gemacht hat. Warum nicht auch heute wieder? Auch wenn euch einmal der Kopf raucht, kann so ein körperlicher Perspektivenwechsel hilfreich sein, denn schon Albert Einstein wusste:

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

Kommunikation mit dem Körper

Natürliche Bewegungsfreude

Fotolia.com / Vaclav Volrab

Tiere verfügen über ein sehr differenziertes Repertoire an Körpersprache mit der sie kommunizieren: einige Arten werben beispielsweise im Balztanz um einen Partner, Honigbienen informieren sich über den Schwänzeltanz, wo Futterquellen zu finden sind.

Menschen – so glauben wir vielleicht im ersten Moment- kommunizieren in erster Linie über die Sprache. Doch wenn wir Menschen tatsächlich gegenüberstehen, ist unser Körper immer als zweiter Kommunikationskanal aktiv. Laut einer Studie des Allensbach-Institutes achten die Deutschen nur zu 19% auf den fachlichen Inhalt. Die Körpersprache (55%) und Stimme (26%) nehmen mit insgesamt 81% den Löwenanteil der Kommunikation für sich ein.

Das Entwickeln, Formulieren und Feilen an unserer Sprache ist wichtig. Und offensichtlich ist es noch wichtiger, den eigenen Körper als das Ausdrucksmittel der Botschaften an unsere Umwelt verfügbar zu haben. Damit unser Körper in Bestform auch genau das ausdrücken kann, was wir ausdrücken wollen.

Die einzelnen Übungen

Körpersprache läuft in unserem Alltag in der Regel instinktiv ab. Ein Weg, diese Instinkte wachzuhalten oder wieder zu aktivieren sind natürliche Bewegungsabläufe wie die Animal Athletics. Sie lassen euren Körper extrem kraftvoll, maximal geschmeidig und überaus ausdrucksstark wirken. Schauen wir uns die Übungen vom Monatsvideo im Einzelnen an:

Das Aufwärmprogramm entspannt den Körper und bereitet Muskulatur und Gelenke auf die kommenden Übungen vor. „Der Schwertzieher“ fördert die Beweglichkeit der Schultergelenke und die Streckung der Brustwirbelsäule, die bei vielen Menschen im Laufe des Lebens zunehmend einsteift und dann kaum noch über Tiefenstabilität verfügt. Diese Übung wirkt den weit verbreiteten degenerativen Prozessen „Schultersteife“ und „Rundrücken“ entgegen.

Die „Back Roll“ trainiert den Vestibularapparat im Innenohr. Koordination und Orientierung im Raum werden mit zunehmenden Tempo gefördert. Gleichzeitig sind mobile Hüftgelenke und Rumpfkraft gefordert.

Die Themen des „Bunny Hop“ sind Schulterstabilität, Dehnung und Mobilität von Muskeln und Nerven in Unterarmen und Händen, exzentrische Bauchkraft, Sprungkraft und Koordinationsfähigkeit.

Nur mit Kraft und Beweglichkeit in den Beinachsen seid ihr in der Lage, die gesamte Wirbelsäule gegen die Schwerkraft zu stabilisieren. Die Übung „Eagle Wing“ schützt darüber hinaus durch Nervendehnung der Arme vor Fehlhaltungen in den Schultergelenken und unterstützt euch, die natürliche Koordination eurer Schulter-Arm-Bewegungen zu entdecken.

Körperlich trainiert der „Monkey“ vor allem die Mobilität der Faszien und Hüftgelenke sowie eure Rumpfkraft. Die Überkreuz-Koordination der Arme gegenüber den Beinen fördert das Zusammenspiel zwischen Gehirn, Nerven und Muskulatur.

Wenn etwas nicht auf Anhieb klappt, lasst Euch nicht gleich entmutigen. Überlegt einmal, welche Bewegungen ihr in eurer Kindheit leisten konntet. Nicht alles, aber ein Teil davon ist auch im Erwachsenenalter möglich. Euer Körper wird sich erinnern. Die Übungen die wir Euch vorgestellt haben, sind Teil eines natürlichen Bewegungsrepertoires. Sie fördern damit auch eure natürliche Ausdruckskraft. Jedoch das oberste Gebot gilt auch hier: sollten euch trotz regelmäßigen Übens keine Verbesserungen gelingen oder gar Schmerzen auftreten, sucht entsprechende Ärzte oder Physiotherapeuten auf, um mögliche Störungen im Bewegungssystem aufzuspüren, diese auszumerzen oder bestmögliche Bewegungsalternativen zu entwickeln. Einverstanden? Dann macht euch ran an die Moves!

Bist du auf der Suche nach konkreten Übungen? Dann schau mal zu diesem Video von unseren „Fitness-Gurus“ Martin und Philipp.

Wir sind gespannt auch Eure Erfahrungen und freuen uns, wenn ihr sie mit der Community teilt.

 

 

(Titelbild: Fotolia.com /  Javier Brosch)

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