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Für dein Tier essentiell: Artgerechte Fütterung

Was immer mit den Tieren geschieht wird auch bald den
Menschen geschehen. Alle Dinge sind verbunden.
Was immer die Erde krank macht, wird auch die Kinder der Erde befallen!
-Chief Seattle, Suqwamish and Duwamish-

Wer ein gesundes Haustier seinen Freund nennen darf, kann sich glücklich fühlen. Heutzutage sind bei unseren Tieren immer mehr chronische Krankheiten ein großes Thema. Trotz weit entwickelter Medizin und der Perfektionierung vieler naturheilkundlicher Therapien haben bei Mensch und Tier im letzten Jahrhundert gerade die chronischen Krankheiten deutlich zugenommen.

In meiner Praxis als Tierkommunikatorin werde ich in vielen Fällen hinzugezogen, um u.a. die jeweilige Ursache für Krankheiten herauszufinden. Und ich stelle immer wieder fest: eine der Hauptursachen für diese liegt augenscheinlich oft in der nicht-artgerechten Fütterung.

In Zusammenarbeit mit zahlreichen Tiertherapeuten*innen  und meiner langjährigen Erfahrung als Tierkommunikatorin und als überzeugte Verfechterin von gesundem, frischen Essen beschäftige ich mich seit vielen Jahren mit dem Thema gesunder Ernährung auch bei Tieren, die ich heute mit euch teilen möchte.

Ich bin mir durchaus bewusst, dass meine Sichtweise polarisieren könnte und vermutlich tun wird. Das Wohl unserer „Stuben-Raubtiere“, Carni- und Omnivoren wie Hunde und Katzen, ist meines Erachtens jedoch ebenso zu achten wie das von Tieren, die sich von Natur aus vegan ernähren. ( wie z.B. Pferde, Kaninchen, Meerschweinchen, manche Vogelarten und viele andere…)

Mit diesem Artikel widme ich mich einem Thema, das scheinbar nur entfernt mit der Tierkommunikation in Verbindung steht und doch sehr relevant ist.

Häufig erhalte ich  Anrufe von Menschen mit kranken Tieren, die  eine psychosomatische Ursache hinter der Krankheit ihres Tieres vermuten. Immer wieder kristallisiert es sich heraus, dass die Ernährung überdacht werden sollte. Ich kann dann oft nur empfehlen, von  Fertigprodukten minderer Qualität (auch viele sehr teure Produkte und auch solche, die Tierärzt*innen empfehlen, gehören dazu!) abzusehen und 2 -3 Wochen ein natürliches und artgerechtes Futter zu geben.

Meist ist die (manches Mal sogar schwere) Krankheit dannach deutlich verbessert oder das Tier ist sogar wieder gesund, wenn die ernährungsbedingten Folgen noch nicht allzu weit fortgeschritten waren. So habe ich es in fast 20 Jahren der Arbeit mit Tieren vielfach erlebt.

Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit in diesem Artikel, kann aber vielleicht hier und da eine erste Anregung geben, eine andere Art der Fütterung in Erwägung zu ziehen. 

Dies ist weit weniger kompliziert, als es erst einmal den Anschein hat. Natürlich ist es eine „saubere Angelegenheit“, eine Packung Trockenfutter (welches in noch stärkerem Maße für Hunde und noch mehr für Katzen gesundheitsschädlich ist als die meisten Dosenfutter. Ein Kompromiss ist kaltgepresstes Trockenfutter, welches weit mehr Vitalstoffe während der Herstellung bewahrt und daher nicht so viele synthetische Zusätze braucht)   zu öffnen und dieses in einen Napf zu schütten.

(Anm. d. Redaktion: Informativ hierzu ist z.B ein Testbericht der Stiftung Warentest. 32 Katzenfutter wurden getestet, davon waren 15 mangelhaft und sogar gesundheitsschädlich.)

Als ich vor ca. 25 Jahren begann, die Ernährung für meine Familie (damals noch mit einem Kindergarten- und einem Schulkind) und mich auf eine biologische und vitalstoffreiche Vollwerternährung umzustellen (mit verblüffenden  und nicht geplanten Ergebnissen), hinterfragte ich natürlich auch, ob das Futter, dass ich meinen Katzen, Hunden und Pferden gab, nicht von ebensolcher Bedeutung für sie ist,  wie unsere Essgewohnheiten für uns, und natürlich war die Antwort an mich selbst „Selbstverständlich ist dies zu vergleichen!“. 

Ergo bekamen auch sie Essen nach dem gleichen Prinzip wie meine menschlichen Familienmitglieder: So natürlich wie möglich. Und ja, dazu gehört meines Futter_Ozzy Erachtens bei Omnivoren (Hunde) auch ein Anteil Fleisch dazu. Bei Katzen als Carnivoren zu einem nochmal höheren Prozentsatz, ob in rohem oder erhitzten Zustand in einem guten Dosenfutter (worunter ich auch da ein kalt abgefülltes Futter verstehe, kohlenhydrat- und hülsenfruchtfrei). Das könnte im Zuge der momentanen und hoffentlich dauerhaften Förderung der veganen Ernährung, die ich für Menschen größtenteils  für sinnvoll halte, seltsam anmuten.  Eine Tierfrau, die ihren Tieren tote Tiere füttert?

Ja, tue ich.  Ich maße mir kein Urteil über den Kreislauf des Lebens und des Todes an, der von der Schöpfung so kreiiert wurde.

Wer käme auf die Idee, einem Fuchs oder einem Luchs das Mäuse- und Kaninchenfressen zu verbieten? Einem Hühnerhabicht das essen von Vögeln?? Niemand muss seinen Hunden oder Katzen Futter aus Massentierhaltung und mit Tierversuchen im Hintergrund füttern, diese Argumente werden oft angeführt pro vegetarisch/veganer Ernährung für Hunde oder Katzen.

Ist vegetarisch eine artgerechte Fütterung?

Natürlich gibt es Berichte von vegan oder vegetarisch gefütterten Hund oder Katzen. Gerade Katzen können allerdings die notwendigen essentiellen Nährstoffe nur aus Fleisch beziehen – es geht unter  Umständen eine unterschiedlich lange Zeitspanne gut, vergleichbar mit den Mängeln, die auch ein menschlicher Organismus lange ausgleichen kann, bis es zum Krankheitsausbruch kommt. Katzen werden meist sogar recht schnell krank durch die Eiweiss-Ersatzstoffe aus Getreide oder Hülsenfrüchten – Bauchspeicheldrüsen- und Nierenerkrankungen sind nur zwei der möglichen und häufigen Folgen bis hin zu Tumoren.

artgerechte fütterung KatzeAndererseits ist es bei reiner Rohfütterung für Katzen schwierig, den benötigten Tauringehalt zu garantieren. Hier hilft es, Taurin zusätzlich zu geben. Auch würde ich bei Katzen, die keinen Freigang haben und daher notwendige Nährstoffe nicht durch Mäusefang erhalten, bei Rohfütterung ein Drittel oder die Hälfte durch eines der wenigen wirklich guten Dosenfutter (kalt abgefüllt!, kohlenhydrat- und hülsenfruchtfrei, aus biologischer Haltung und Fütterung) ersetzen.

Das Argument des Preises wird oft angebracht. Viele Kundenberichte bringen mich jedoch zu dem Schluss, dass es weitaus preisgünstiger ist, eines der o.g. kalt abgefüllten Dosenfutter zu kaufen – es wird um ein Vielfaches wieder eingespart aufgrund nicht nötiger Tierarzt- oder Tierklinikkosten. Von unnötig verursachten Schmerzen der Tiere ganz abgesehen.

Die Fütterung eines wirklich guten Dosenfutters ist besonders natürlich dann zu empfehlen, wenn man als Vegetarier/in oder Veganer/in es absolut nicht über`s Herz bringt, Rohfleisch zu füttern. Aber auch dann ist es evtl. möglich, zumindest täglich ein rohes Eigelb (bei Hunden, besonders größeren, auch durchaus zwei oder drei inkl. dem Eiklar) zu geben,  um unerhitzte  Fette zur Verfügung zu stellen,  das Ammenmärchen der „ungesunden Eier“ ist glücklicherweise mittlerweile widerlegt worden! Gerade Hunde brauchen einen Fettanteil in der Nahrung von ca. 25 – 30 % – dies wird häufig unterschätzt oder es wird sogar „aus gesundheitlichen Gründen“ am Fett gespart.

Die Auswirkungen artgerechter Fütterung

Nun, auch in der Erforschung der menschlichen Ernährung (und wir sind biologisch gesehen menschliche Säugetiere) ist in den letzten Jahren erforscht worden, dass  natürliche und essentielle  Fette nicht für Fettleibigkeit verantwortlich sind. Und auch reichlich genossen nicht, sondern ein Übermaß an Kohlenhydraten. Ebenso ist meines Erachtens die mittlerweile für Menschen in Studien bewiesene Tatsache, dass die Zusammensetzung der Darmflora über den Vagus-Nerv große Auswirkungen auf das Gehirn und somit auf die Psyche hat. Das ist zumindest auf die nichtmenschlichen Säugetiere übertragbar.

artgerechte fütterung hundDies kann eine Erklärung dafür sein, dass Tiere nach Umstellung auf natürliche Nahrung und somit natürlicherer Darmflora in der Folge deutliche Verhaltensänderungen zeigen. Sie werde ruhiger  und gar zum Teil friedfertiger auch im Umgang mit Artgenossen.

Die Ernährung für Hunde ist generell etwas einfacher in der Handhabung als für Katzen, sie tolerieren einen höheren Anteil an pflanzlicher Nahrung als Katzen und haben weniger spezifische Ernährungsbedürfnisse. Wenn ich bestmöglich sozusagen ein Beutetier ersetze, kann ich völlig oder weitestgehend auf Nahrungsergänzungsmittel, Zusatzpulver aller  Art verzichten. 

Nun soll dies nicht bedeuten, dass nur Rohfütterung das Maß aller Dinge ist. Nicht mehr alle Hunde und Katzen vertragen Rohfleisch, dafür gibt es verschiedene Gründe. Z.B. ein ererbter Enzym-Mangel, Impfungen,  zu viele Antibiotika-Gaben, die die Magen/Darm-Flora dauerhaft schädige uvm.

Im Hinblick darauf, dass Tierhalter*innen für ihre Tiere ein möglichst langes und möglichst gesundes, beschwerdefreies Leben möchten, ist artgerechte Fütterung den Aufwand wert – wenn es denn überhaupt ein solcher ist oder so empfunden wird.

Zum Abschluss noch der dezente Hinweis, dass bei der intensiven energetischen Verbindung der Tiere mit ihren Menschen diese Maßnahmen für Letztere ebenso durchgeführt werden sollten – so manche*r Kund*in füttert die eigenen Tiere absolut natürlich und biologisch, spart jedoch dann am falschen Ende, nämlich an der eigenen Fütterung.

Glaubt mir, das ist nicht im Sinne der Tiere. Sie sorgen sich um uns ebenso wie umgekehrt …

Ich wünsche euren Tieren und natürlich euch ebenso viele gemeinsame gesunde Jahre! 

Von Herzen,

Karina

www.tiergefuehle.de

++++

Wer sich für artgerechte Tierernährung interessiert, für den könnte vielleicht B.a.r.f ( biologisch artgerechte Rohfütterung) ein guter Ansatz sein.

Mehr Infos dazu kannst du z.B. hier finden.

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