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B wie Big Picture oder: Der Bauplan für eine bessere Welt

Klimawandel, eine immer krassere Kluft zwischen armen und reichen Menschen, Artensterben, Mikroplastik im Trinkwasser, Burn out von Mensch und Erde, schmutziges Trinkwasser, Diskriminierung von Fremden und Frauen – die Liste der Baustellen, um die uns wir als Menschheit dringend kümmern müssen, wenn wir denn überleben wollen, scheint unendlich lang. Und ich habe sicherlich noch 1.001 weitere Herausforderungen vergessen. Für jedes dieser angeführten Probleme kann ich dir natürlich zig Belege geben, das sind keine Hirngespinste. Wer kann bei diesem ganz undurchdringlichen Wust einen Überblick behalten? Wer kann wissen, welche Probleme denn die dringlichsten sind? Wer kann sich dem stellen?

Seit Jahrzehnten sind diese großen Herausforderungen bekannt. Spätestens seit das Forscherteam rund um Dennis Meadows im Jahr 1972 den Bericht “Grenzen desWachstums” veröffentlichten, ist glaskar, dass es eine grundlegende Kehrtwende braucht. Doch bisher scheint da nix zu gehen. Wir machen einfach weiter. Doch ist es wirklich alles so hoffnungslos und düster, wie bespielsweise die Grenzen des Wachstums und weitere Folgeberichte an den Club of Rome wie auch viele ähnliche Zukunftsprognosen dies voraus berechnen?

 

Yuval Noah Harrari stellt im einleitenden Kapitel seines aktuellen Buchs “Homo deus. Eine Geschichte von Morgen” fest:

“Am Morgen des dritten Jahrtausends wacht die Menschheit auf und macht eine erstaunliche Feststellung. Die meisten Menschen denken selten daran, doch in den letzten Jahrzehnten ist es uns gelungen, Hunger, Krankheit und Krieg im Zaum zu halten. … Zum ersten Mal in der Geschichte sterben mehr Menschen, weil sie zuviel essen und nicht weil sie zu wenig essen. Mehr Menschen sterben an Altersschwäche als an ansteckenden Krankheiten. Und mehr Menschen begehen Selbstmord als von Soldaten, Terroristen und Kriminellen zusammen getötet werden. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts stirbt der Durchschnittsmensch mit größerer Wahrscheinlichkeit, weil er sich bei McDonald´s vollstopft als durch eine Dürre, Ebola oder einen Anschlag von al-Quaida.”

Auch diese Beschreibung stimmt, wenngleich sie zynisch klingt bei der Tatsache, dass es “über 15 Jahre lediglich eine jährliche Investition von 80 Milliarden Dollar bräuchte, um den Hunger zu stoppen. Dazu würde es genügen, bei den 1210 Milliardären, die es auf dieser Welt gibt eine jährliche Vermögenssteuer von 2 Prozent zu erheben.” (Laut Jean Ziegler in seinem 2011 erschienenen Buch: “Wir lassen sie verhungern. Die Massenvernichtung in der Dritten Welt” (Seite 303)). Die Frage ist, warum es denn keiner einfach macht.

Und doch scheinen die Zeichen auf Aufbruch zu stehen. Es tut sich was. “Die Grenzen des Wachstums” beschränkten sich auf eine rein technische Simulation, die das Missverhältnis zwischen Ressourcenverbrauch und ihrer Regenerierung aufzeigte. Auch die Umweltpolitik setzt bis heute auf technische Innovationen (Wind- und Sonnenenergie, neue Antriebe etc.). Doch immer klar wird, dass das allein nicht reicht. Es braucht einen neuen Menschen, ein neues Bewusstsein.

“Ein neuer Himmel und eine neue Erde entstehen in ebendiesem Augenblick in dir …  Eine neue Spezies entsteht gerade auf der Erde. Sie erscheint gerade jetzt – du bist es!”, schließt Eckart Tolle sein visionäres Buch “Eine neue Erde. Bewusstseinssprung anstelle von Selbstzerstörung.”

Auch die Zukunftsforscherin Barbara M. Hubbard sieht ein neues Bewusstsein hereinreifen, beschreibt in einer aktuellen, auf Deutsch übersetzten Publikation 52 Schlüssel dahin und startet im kommenden Jahr in einem Onlinekurs eine Expedition zur Erschließung dieses neuen Bewusstseins zur Erweckung des Homo universalis, wie sie einen Menschen mit diesem Bewusstsein nennt.

 

Erhebend und hoffnungsfroh ist auch das Buch “Wir sind der Wandel. Warum die Rettung der Erde bereits voll im Gang ist – und kaum einer es bemerkt” des amerikanischen Umweltschützers Paul Hawkens. Vor über zehn Jahren bereits sah er die Menschheit im Aufbruch: Er beschreibt, dass sich hunderttausende Organisationen sebstorganisiert darum bemühen, diese Welt zu einem besseren Platz zu machen. Sehr berührend ist auch der Aufruf von Papst Franziskus zu einer “Revolution der Zärtlichkeit”; auch er bescheibt im Grunde des neue Bewusstsein, dass es braucht, um einen Wandel in unseren Lebensstilen herbei zu führen. Das neue Bewusstsein – wir scheinen schon dran zu kratzen.

Doch die riesengroßen Baustellen bleiben.

Es wird nicht reichen, das neue Bewusstsein zu erlangen, wir müssen schon auch noch unseren Arsch hochkriegen. Und da sind wir wieder bei der Ausgangsfrage: Wer kann wissen, welche Probleme denn die dringlichsten sind?

Auch dazu gibt es gute Nachrichten: Denn bereits vor einiger Zeit haben viele renommierte Wissenschaftler*innen ihre Köpfe zusammengesteckt und alle Großbaustellen unseres Planeten zusammengetragen – vom Klimawandel bis hin zur Genderproblematik, vom Hunger bis zum Artensterben, von der Armut bis hin zu globalen Partnerschaft. Damit nicht genug: Sie haben all diese Herausforderungen auch mit Zielen versehen, die bis zum Jahr 2030 erstrebenswert und auch notwendig sind. Dieses Gesamtpaket, quasi ein Masterplan zur Weltrettung, wurde für das höchste Gremium der Welt, die Vereinten Nationen entwickelt, für eine Vollversammlung, die im September 2015 in New York stattfand. Dieses Gesamtpaket beinhaltet die Globalen Nachhaltigkeitsziele, die Sustainable Development Goals.

big pictureBei dieser Vollversammlung im September 2015 in NewYork passierte dann ein Wunder, etwas noch nie da gewesenes: Alle 192 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen haben JA  dazu gesagt und sich dazu bekannt, diese Globalen Nachhaltigkeitsziele, 17 an der Zahl bis zum Jahr 2030 erreicht haben zu wollen, und ihren Beitrag dazu zu leisten. Wenn du das jetzt belächelst und meinst, daraus würde sowieso nichts, dann lade ich dich sehr herzlich ein, dir die Ziele einmal anzuschauen und dich davon berühren zu lassen – hier findest du sie.

Und? Findest du sie erstrebenswert? Ist das für dich die Gesamtschau, das Big Picture, das es braucht? Ja? Dann glaube daran. Allein das wird schon einen riesigen Unterschied machen. Und vielleicht magst du ja auch aktiv werden. Ich werde dir im Rahmen dieser Kolumne von Zeit zu Zeit inspirierende Aktivitäten, beispielhafte Projekte zu den Globalen Nachhaltigkeitszielen vorstellen.

Vielleicht ermutigen sie ja auch dich loszulegen.
Das wäre wunderbar.
Wir brauchen nämlich gerade DICH!

 

PS: Wer  B sagt, sagt auch C. Freu dich auf einen weiteren Artikel in dieser Kolumne zum Thema C wie “Chancen sehen”.

 

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A wie Anfangen – denn: Das Morgen braucht uns JETZT!

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