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gerechtere Welt

Wie jeder von uns einen Beitrag für eine gerechtere Welt leisten kann

Lasst uns für den Einstieg zum Thema “gerechtere Welt” mit einer kleinen Episode zum Thema “Natur erleben” starten. Kennst du Andreas Kieling und seine Kleine Waldschule? Ich schaue mir die Beiträge auf Facebook immer sehr gerne an, weil ich dabei etwas lerne und meine Lust, selbst raus und auf Entdeckungstour zu gehen, neu entfacht wird. In Teil 115 sagt Andreas genau das und dass viel mehr Menschen bereit sind, die Entdeckungen, die uns interessieren, zu schützen. Wenn du selbst mal schauen willst, findest du sein Video hier.

Also, geh raus, erlebe und entdecke die Natur. Begeistere andere davon, der Planet braucht das!

Unsere Verantwortung

Letzte Woche war Welttag gegen Kinderarbeit.

Kinder sollten sich frei von Zwängen und spielerisch entwickeln können und Zugang zu guten Bildungsmöglichkeiten haben. Weltweit!

Ich halte diesen Tag daher für sehr wichtig, er hat mich an unsere Verantwortung als Verbraucher erinnert. In diesem Fall ist sie besonders groß, weil ich denke, dass unser Luxus nicht darauf aufbauen darf, dass Kinder dafür ausgebeutet werden. Für Menschen generell und die Natur gilt das gleichermaßen.

Leider passiert das in vielen Bereichen, die Ernte von Kakao und Kaffee oder Tee ist ein Beispiel, ebenso die Baumwollernte oder die Arbeit in den Coltan-Minen, dem für die Elektronik so wichtigen Erz.

Schokolade von Kindern für Kinder?

Ist es nicht pervers, wenn wir unseren eigenen Kindern Schokolade kaufen, für die andere Kinder arbeiten mussten?

Wie kann man das verhindern?

gerechtere weltMein Favorit ist Fairtrade, hier habe ich am ehesten das Gefühl, mich darauf verlassen zu können, dass die Erzeuger fair behandelt und bezahlt werden und keine Kinder zur Arbeit gezwungen werden.

Siegel geben also eine gute Orientierung. Produkte mit Schokolade sollten als Minimum eine Zertifizierung von UTZ/Rainforest Alliance tragen.

Viele Hersteller setzen auf eigene Initiativen, was es nicht leicht macht, den Überblick zu behalten. Aber sicher ist jede Maßnahme besser, als etwas zu kaufen, wo gar nicht auf faire Standards geachtet wird.

Es gibt übrigens auch Schokolade, mit deren Kauf man direkt ein soziales Projekt, zum Beispiel für Kinder in Afrika, unterstützt. Tolle Idee!

Ist deine Schokolade oder dein Kaffee fair gehandelt?

Übrigens: vegane Schokolade ist noch fairer für die Umwelt und die zukünftigen Generationen!

Gerechtere Welt: Kleidung ist ebenfalls kritisch

Bei Kleidung läuft man ebenfalls schnell Gefahr, etwas zu kaufen, wo die Arbeit von Kindern im Spiel war. Das GOTS-Siegel oder auch Fairwear sind zwei Beispiele, die hier eine gute Orientierung geben. Auch Oeko-Tex 100 Plus oder Oeko-Tex Made in Green sichern Standards zu.

Achtest du auf faire Kleidung?

Gesetzliche Vorgaben wären sehr hilfreich. Aber solange es die nicht gibt, ist es unsere Verantwortung als Verbraucher, diese notwendige Fairness zu fördern.

Ökologische und soziale Standards

Sehr oft beinhalten die Anforderungen und Bio-Zertifizierungen auch soziale Standards, besonders wenn es um Rohstoffe aus fernen Ländern geht. Das macht es dann relativ leicht, Kinderarbeit auszuschließen, generell gewisse Mindeststandards sicherzustellen und gleichzeitig auch den Schutz der Umwelt zu Bedenken.

So lässt sich unser Luxus dann auch genießen!

Verantwortung auf Reisen

Auch auf Reisen ist es wichtig, Verantwortung zu übernehmen. Leider lässt sich in der Ferne aus sozialen und ökologischen Gesichtspunkten einiges falsch machen.

Da die Reisesaison bevorsteht und der eine oder andere seinen Urlaub vielleicht noch plant, gibt es dazu im Folgenden ein paar Anregungen.

Das Fliegen

Das klimaverträgliche Jahresbudget an CO2 liegt pro Person bei 2300kg. Mit einem Flug nach Asien hat man schnell das doppelte verbraucht. Insofern macht es Sinn, sich zu überlegen, ob es wirklich die Fernreise sein muss. Wenn man sich doch dazu entscheidet, ist eine Kompensation des CO2 das Minimum, was man tun sollte. Das kann man zum Beispiel bei Atmosfair.de tun.

Es gibt aber auch in Europa wunderschöne Orte zu entdecken, die man mit der Bahn oder dem Auto erreichen kann.

Camping als Alternative?

Wer das Camping mag, weiß, dass viele Campingplätze an traumhaften Stellen sind, zum Beispiel direkt an Seen oder Küsten, oft mit direktem Zugang zum Wasser. Einfach herrlich, wenn man schon vom Bett aus auf’s Meer schauen kann. Habe ich selbst gerade erst erlebt und für mich steigert das den Erholungseffekt deutlich. Viele Campingplätze bieten auch Miethütten an, falls du Wohnwagen oder Zelt scheust. Wenn der Campingplatz dann auch noch Öko-zertifiziert ist, umso besser. Zertifizierte Plätze findest du zum Beispiel hier.

Die Anreise gut planen

Oft ist man mehrere Stunden unterwegs und zwangsläufig schlagen früher oder später Hunger und Durst zu. Da kann man sehr gut den Geldbeutel schonen, wenn man sich das Essen für unterwegs zuhause vorbereitet und auch mit Getränken kann man sich entsprechend eindecken. Egal, ob man seine Flaschen mit Wasser oder Kaffee füllt, man spart viel Müll ein. Ich bevorzuge dafür Edelstahlflaschen, die es auch in Thermo-Ausführung gibt und so lange kalt oder warm halten.

Beim Essen, egal ob belegte Brötchen oder ein Nudelsalat, ist es ähnlich. Vor allem, wenn man gänzlich auf Einweggeschirr und -besteck verzichtet.

Sozial nachhaltiges Reisen

Da in diesem Beitrag die sozialen Aspekte für eine gerechtere Welt eine wichtige Rolle spielen, liste ich hier noch ein paar davon auf, die man beim Reisen beachten kann:

  • Länder meiden, in denen moderne Sklaverei herrscht oder die Menschenrechte nicht beachtet werden
  • Pack for a Purpose“: In vielen Ländern gibt es Hotels oder Unterkünfte, aber auch Tour-Anbieter, die diese Organisation unterstützen. Man nutzt Platz im Koffer, indem man etwas von einer Liste aussucht und mitbringt, was vor Ort benötigt wird. So kann man zum Beispiel Kinder mit Schulheften oder Stiften unterstützen oder ihnen mit einem Fußball eine Freude bereiten.
  • Man kann auch überschüssiges Geld, anstatt es zuhause wieder umzutauschen, vor Ort in sinnvolle Dinge investieren und einem SOS-Kinderdorf oder ähnlichem zur Verfügung stellen. So sind Hygieneartikel wie Zahnbürsten und -creme auch immer willkommen.
  • Respekt für die Kultur im Gastland. Die Menschen freuen sich, wenn man ihre Lebensweise achtet oder noch besser, sich dafür interessiert und mit ihnen in Kontakt kommt.
  • Reise buchen: wie wäre es mit dem guten alten Reisebüro? Oft sind die Preise nicht schlechter als Online, aber man unterstützt ein lokales Business in seiner Heimat.
  • Hinter manchem Internetauftritt verbirgt sich übrigens auch geschultes Personal, vergleichbar den Reisebüros um die Ecke. Oft sind es Spezialanbieter für bestimmte Länder oder Aktivitäten mit besonderen Angeboten.

Dann schon mal eine schöne Urlaubszeit und viel Spaß beim Entdecken der Natur!

Dein Martin Maurer

www.facebook.com/glueckssafari

www.gluecks-safari.de

 

PS: Auch dieses Mal möchte ich wieder auf ein paar wichtige Petitionen aufmerksam machen. Es wäre schön, wenn du sie mit deiner Stimme unterstützt. Wenn du andere Petitionen kennst, die Unterstützung brauchen können, schreib sie doch in die Kommentare.

SOS für das Klima

Burger King – Waldrodung stoppen

Bitte keine Reise ins Abholz-Hotel

Keine Gülle ins Grundwasser

Kein Paypal für Neonazis

Trinkpäckchen ade

 

***Buchtipp:

 

KLEINE SCHRITTE FÜR DEN GROßEN WANDEL

Nicht darauf warten, dass andere es tun, sondern selbst für die Veränderung sorgen – nur so lässt sich etwas bewegen!

Wer seinen Alltag nachhaltiger gestalten möchte, aber nicht so recht weiß, wo er anfangen soll, findet in diesem Buch zahlreiche Anregungen, um für den Umweltschutz aktiv zu werden. Der Autor möchte ermutigen und aufzeigen, wo wir tatsächlich im Kleinen etwas tun können, um große Veränderungen anzustoßen.

 


Dieser Artikel wird dich sicher weiterbringen:

Ökologischer Fußabdruck: Dein Kontostand bei der Erde – und wie du ihn verbessern kannst

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