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Beziehungen stärken: Aktiviere dein Higher Self

So kannst du deine Beziehungen in der Interaktion mit anderen Menschen stärken. Und wie du lernen kannst, Beziehungen aus der Fülle und nicht aus dem Mangel heraus zu betrachten.

Objektivierst du noch oder subjektivierst du schon? Diese beiden Begriffe in Bezug auf die Persönlichkeitsentwicklung prägte der Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther – und sie sind in meinen Augen auch perfekt in Einklang zu bringen mit dem Konzept des Higher Self.

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Prof. Gerald Hüther

Prof. Dr. Gerald Hüther geht davon aus, dass wir in Beziehungen mit anderen Menschen den anderen zumeist nicht wirklich als den wahren Menschen sehen, der er ist, sondern gewissermaßen durch die Brille unserer eigenen Kompensationen als eine Art Objekt betrachten, das uns dient unsere eigenen Mängel abzubauen.

Kompensation für tiefe Mängel

Ein tolles veranschaulichendes Beispiel in der Literatur für diese Objektivierungen ist eine Passage im Buch „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupery. Der kleine Prinz landet darin auf verschiedenen kleinen Planeten, auf denen immer nur ein Mensch haust. Auf dem einen Planeten beispielsweise findet er einen König vor, für den alle Menschen Bewunderer sind, auf einem anderen einen Mann, für den alle zu Nummern werden und so weiter…

Auch wenn das Buch schon viele Jahrzehnte alt ist: Diese Metaphern lassen sich überaus gut auf die heutige Zeit anwenden. Die Formen, wie wir andere Menschen objektivieren, sind so mannigfaltig wie die Farben des Regenbogens, aber es kristallisieren sich doch einige Tendenzen heraus, die immer wieder vorkommen. Für die einen ist die Objektivierung eine Kompensation für den Mangel an Sicherheit, für die anderen für den Mangel an Aufmerksamkeit, für wieder andere beispielsweise für den Mangel an Macht.

 Objektivierung in den Beziehungen

  • Wo objektivierst du in deinen Beziehungen?
  • Und wo ist dein Lebenspartner noch zu sehr dafür verantwortlich, dass du glücklich bist?
  • Wo geht es dir im Streit darum, recht zu behalten, einfach nur um dich gut zu fühlen – unabhängig davon, ob eine kleine Stimme in dir weiß, dass du mit dieser Intention nur noch mehr Schaden anrichten wirst?
  • Wo verhältst du dich nur nett zu einem Menschen, weil er dir vielleicht später noch einmal nutzen kann? Es gibt viele weitere Beispiele…

beziehungenObjektivierungen sind Ausdruck unseres Egos, das auf jenem – in der Regel illusorischen – Mangel aufbaut. Sie entstehen dabei immer aus einem Zustand heraus, in dem wir nicht mit unserem höchsten Selbst (Higher Self) verbunden sind. Wir alle objektivieren permanent. Aufhören zu objektivieren würde bedeuten, dein Ego komplett zu überwinden. Und dafür musst du schon Jesus oder Buddha sein.

Das Ego ist schlimm – und gleichzeitig toll

Es ist jetzt ein Leichtes, dein Ego zu verteufeln. Und ja, im Prinzip ist es tragisch, dass wir alle eine Programmierung in uns tragen, die energetisch gesehen oft destruktiv wirken kann. Aber gleichzeitig wirkt es noch destruktiver, wenn wir auch noch gegen unser eigenes Ego ankämpfen. Auf einer tieferen Ebene ist unsere Programmierung eher so etwas wie unser Freund und Helfer, der uns in der Vergangenheit dabei unterstützt hat, Situationen zu bewältigen, die wir nicht anders bewältigen konnten.

Daher ist die beste Option, unser Ego einfach liebevoll anzuerkennen – so kann sich meistens schon viel von selber entspannen. Aber natürlich heißt das nicht, dass wir unsere destruktiven Verhaltensmuster in unseren Beziehungen daher einfach so lassen sollen wie sie sind. Die Frage ist vor allem, was du möchtest. Wenn du dich in deinen Beziehungen gegenseitig emporschwingen möchtest, lautet die gute Nachricht: Wir alle haben in jeder Sekunde die Chance, neu zu wählen!

 Es ist an der Zeit zu subjektivieren

Subjektivieren heißt, einen Menschen ganz sehen. Mit einem weiten Geist und offenen Herzen.Ihn zu sehen mit seinen Wünschen, Bedürfnissen, Träumen. In ihm das kleine verletze innere Kind zu sehen – und den Menschen, der einfach auch nur glücklich sein möchte. Ihn vielleicht sogar gar nicht als von dir getrennt zu betrachten, sondern als Teil der gleichen göttlichen universellen Energie, die auch in dir fließt.

Subjektivieren ist eine Geisteshaltung, aber gleichzeitig in meinen Augen auch energetisch möglich. Am besten funktioniert das, wenn du gut für dich selber sorgst, wenn du deine Achtsamkeit schulst – und wenn dich darum kümmerst, dass du vom Mangel in die Fülle kommst.

Je weniger du kompensieren musst, desto mehr können deine Beziehungen erblühen. Wenn eine Beziehung nicht mehr zu einem Kampf um Energie verkommt, sondern sich eine Kultur des gegenseitigen Erhebens etabliert, sind Beziehungen möglich, die tiefgreifend erfüllen.

Dein Hauke

www.haukeprigge.de

facebook.com/prigge.hauke/

Alle Artikel von Hauke über das Higher Self findest du hier 

Zum Beispiel ist auch dieser Artikel sehr lesenswert:

Dein Higher Self: Licht und Schatten integrieren

 

 

 

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