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Bootcamp-Unternehmer (Teil 3): DU BIST RICHTIG – René Stein

Achtsamkeit an Schulen: Für ein Klima des Miteinander

In Teil 3 unserer Bootcamp-Serie stellen wir dir René  Stein mit seinem Projekt “DU BIST RICHTIG” vor. Renés Mission ist es, Lehrer*innen zu einer regelmäßige Meditationspraxis zu verführen und ihnen so die Möglichkeit zu bieten, gemeinsam mit ihren Schüler*innen mehr Achtsamkeit in ihrem Schulalltag  zu integrieren.

René hat sich bereits sehr intensiv mit dieser Thematik beschäftigt und weiß: An den Schulen, an denen derartige Programme etabliert sind, empfinden die Erwachsenen viel weniger Stress. Das überträgt sich auf die Schüler*innen: Es entsteht ein Klima des Miteinander, in dem Gewalt und Mobbing keine Chance mehr haben. Achtsamkeit hilft außerdem, die Lernergebnisse signifikant zu verbessern. René hat also viele gute Argumente und ein überzeugendes Konzept mit im Gepäck, um seine Vision wahr werden zu lassen: Eine Akademie zur Ausbildung von Lernbegleiter*innen zum Thema Achtsamkeit ins Leben zu rufen und mit ihr dazu beizutragen, eine spürbare positive Veränderung im Schulsystem herbeizuführen.

Lieber René, wir wünschen dir für dein Vorhaben viel Freude, Durchhaltevermögen, Power und Erfolg – auf dass du auf viele offene Ohren und Herzen im Schulsystem stößt und dabei finanzielle Ermöglicher*innen finden mögest, die es gemeinsam mit dir schaffen werden, diese Schulwelt sinnvoller, freundlicher, liebevoller und schöner zu machen! 

Hier kommen Renés Antworten auf unsere Fragen…

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Was ist deine Geschäftsidee?

‘Geschäftsidee’ trifft es nur in einer sehr weiten Perspektive. Ich bezeichne es eher als ein Projekt, um Achtsamkeit an Schulen zu etablieren. Im Kern geht es darum, Kindern Erwachsene (in diesem Fall Lehrer) als Vorbild anzubieten, die Fähigkeiten vorleben, die helfen, den beständigen und sich immer schneller vollziehenden Wandel, im Vertrauen auf die eigenen Kompetenzen und in gutem Kontakt zu sich selbst, freudvoll und konstruktiv leben zu können.

Welchen Sinn stiftet dein Unternehmen?
Welches Problem löst du für deine Kunden?

achtsamkeitEs führt die Lernbegleiter*innen zu einer regelmäßigen Meditationspraxis und gibt ihnen die Möglichkeit, gemeinsam mit ihren Schülern Achtsamkeit in ihrem Schulalltag zu integrieren. An den Schulen, an denen solche Programme bereits laufen, konnte dadurch zum einen der Stress für die Erwachsenen reduziert werden. Vor allem aber wurde ein Klima des Miteinander erschaffen, in dem Gewalt und Mobbing kein Thema mehr sind. Die Lernergebnisse verbesserten sich signifikant; den Kindern wird etwas ‘wirklich Sinnvolles’ für ihr Leben mitgegeben.

Wie lange bist du mit dem Unternehmen bereits am Markt? Gründest du? Oder gibt es dein Unternehmen schon länger?

Ich arbeite an dieser Idee seit ca. 1,5 Jahren. Habe viel gelernt, gelauscht, getestet und bin nun in der Phase, dass ich dafür offene Ohren in den übergeordneten Stellen (Senat) und Schulen (vorerst im Berliner Raum) finde.

Wie bist du auf deine Unternehmensidee gekommen?

Ich war seit langem auf der Suche nach einem Weg, die so dringend notwendigen Veränderungen im Schulsystem sinnvoll und von innen heraus unterstützen zu können. Dann habe ich die ‘Holistic Life Foundation’ in Baltimore kennen gelernt – 3 Jungs, die Achtsamkeit an einer Schule etabliert haben, die sich selber als ‘war zone’ bezeichnet und die dort echt tiefe und nachhaltig gute Veränderungen mit ihrem Programm erreicht haben. Ich habe tief in mir sofort gespürt, dass dies der Weg ist, den ich ebenfalls beschreiten möchte und beschreiten kann.

Hier findest du ein Video zur Holistic Life Foundation – ab Minute 7:11 gibts die Fakten:

Welchen (beruflichen) Weg bist du bis hierhin gegangen?

Eines von Renés Projekten im Rahmen seines Unternehmens “Spielstr.”

Ich habe schon immer und in sehr unterschiedlichen Formen mit Kindern zu tun gehabt (Zivi auf einer Kinderstation, 6 Monate Praktikum beim KI.KA, 6 Monate Mitarbeit auf der Kinderpsychiatrie, Projektleiter bei ‘MehrZeitfürKinder’ in Frankfurt etc.. 2002 habe ich meine eigene Firma ‘Spielstraße’ gegründet und war viel auch an Schulen unterwegs, mit sehr unterschiedlichen Projekten, Bsp.: Zirkusworkshop, Aufklärungskampagne des BGM zur J1 u.v.m.)

Welche Stärken und Schwächen zeichnen dich als Unternehmer aus?

Ich bin kreativ, visionär, klar und zielstrebig. Ich bin sehr an einem echten Miteinander und Wachstum interessiert und kann mich schnell in Systeme und Denkmuster einfinden. Ich bin sehr emphatisch. Routineaufgaben langweilen mich eher und einen klaren Blick für die Buchhaltung habe ich bis heute noch nicht so richtig gefunden.

Wie bist du zum Bootcamp gekommen? Was ist deine Motivation?

Mein Projekt kann eine Größendimension bekommen, die mich im Moment noch leicht ängstigt. Deshalb möchte ich mich so klar aufstellen, wie es mir nur möglich ist. Das Thema Zielgruppe/Entscheider und deren bestmögliche Ansprache finde ich ebenfalls immer wieder neu und tiefer spannend und enorm wichtig. Und die Vernetzung unter Gleichgesinnten mit ähnlicher Kommunikationsstruktur und menschlicher Ausrichtung motiviert mich.

Was war bisher dein größtes Scheitern (mit deinem Unternehmen, aber auch vielleicht davor)? Was hast du daraus gelernt?

Es ist mir mit der ‘Spielstraße’ zweimal passiert, dass ich ‘eingepennt’ bin und mich zu sehr auf dem bestehenden Kundenstamm ausgeruht habe. Als dann ein bzw. zwei große Kunden sehr plötzlich weggebrochen sind, hatte ich über 3 bzw. 6 Monate echt mit Existenzängsten zu kämpfen. Mit ‘DU BIST RICHTIG’ gab es noch kein Scheitern, hier stehe ich nur vor der Herausforderung, so tief an den Sinn zu glauben, dass ich immer wieder auf’s Neue die Motivation aufbringe, konzentriert daran weiterzuarbeiten, obwohl ich noch keine sichere Finanzierung dafür finden konnte.

Welche tollen Erfolge konntest du bisher feiern?

Mit der Spielstraße durften wir die 10-jährige Geburtstagsfeier des KI.KA in Erfurt maßgeblich mitgestalten. Mit dem Zirkusworkshop-Projekt ist es uns immer wieder gelungen, Eltern wirklich zu verblüffen und ihre Kinder mit viel mehr Respekt und Stolz sehen zu können, da diese innerhalb von 5 Tagen eine echt großartige Show auf die Bühne gebracht haben, für die sie richtig hart trainiert haben.

Es freut mich tief in meinem Herzen, wenn ich Menschen zu mehr Achtsamkeit inspirieren durfte, und sie mir noch Jahre später stolz berichten, dass ihr Zähneputzritual oder ihre täglichen Atemübungen etc. sie ein wenig mehr mit dem Frieden in sich in Kontakt gebracht haben.

Wo möchtest du mit deinem Unternehmen in fünf Jahren stehen?

Ich hätte gern eine Akademie zur Ausbildung von Lernbegleiter*innen zum Thema Achtsamkeit, mit einem tollen Team. Und eine spürbare Veränderung im Schulsystem, dass der Fokus viel mehr auf Kompetenzen, als auf starren Inhalten liegt.

Was wäre das Beste, was dir mit deinem Unternehmen passieren könnte?

Dass wir im deutschsprachigen Raum zu einem Begriff werden, den man kennt, wenn man im Schulsystem zu tun hat, und mit dem man eine wirklich positive Assoziation verbindet.

Welche Aha-Erkenntnisse nimmst du aus dem Bootcamp mit?

Ich stehe bei Lektion 3 und mein Fokus liegt gerade voll darauf, dass ich Lernbegleiter*innen und deren Alltag und dessen Herausforderungen noch viel tiefer und besser kennen lernen möchte (ich habe schon viel dazu gelesen und mit vielen Menschen im System gesprochen, doch ich war noch nie selbst Lehrer). Ich spiele mit dem Gedanken, für ein halbes Jahr als Quereinsteiger in den Schuldienst einzusteigen.

Welche unternehmerischen Tipps hast du auf Lager?

  • Bündle deine Kräfte. Mach dir klar, was wirklich wichtig ist und bleibe dran.
  • Klarheit und Fokus.
  • Was mir sehr hilft ist ein klarer Tages- und Wochenplan. Dafür nehme ich mir selbst in stressigen Umständen immer in Ruhe Zeit.
  • Meditiere täglich! 🙂

 

 

Hier kannst du mit René in Verbindung treten:

René Stein – DU BIST RICHTIG

www.dubistrichtig.de

rene.stein@dubistrichtig

 

 

 

 

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Wenn dieser Artikel dich inspiriert hat, lies doch in folgenden Artikel über unseren Bootcamp-Unternehmer Tom Süssmann hinein:


Bootcamp-Unternehmer (Teil 2): Einfach Mannsein – für eine starke, heile Welt – Tom Süssmann

 

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