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Brauchst du all das WIRKLICH? Drei Wege zum nachhaltigen Konsumstil

Was brauchst du wirklich? Wie viel ist genug für dich?

Ein Beitrag aus der Serie “Gutes Leben 2019” – Das Thema im Februar: Bedürfnisse und Werte

Erfüllst du dir deine Bedürfnisse auf einem gesunden Weg – gesund für dich, gesund für deine Beziehungen, zum Wohle aller Wesen? Oder ist da was im Argen?

Objektiv betrachtet, ist sicher eine Menge faul

Auf unsere derzeitige Menschheit bezogen, werden wir Mutter Erde in knapp zwölf Jahren kaputt verbraucht haben, denn wir benötigen derzeit rund drei Erden, um unsere Bedürfnisse zu befriedigen.

Doch brauchen wir all das, was wir derzeit kaufen und konsumieren wirklich? All die SUVs, all die Plastikverpackungen, all die Flugtrips? Und wie finden wir wieder zum richtigen Maß?

Was war im Jahr 1990 denn bitte schön so viel anders als heute? Damals war der Earth Overshot Day, der Welterschöpfungstag, der Tag, der markiert, wann wir die Ressourcen der Erde für das jeweilige Jahr verbraucht haben, immerhin noch im Dezember, heute ist er im August! Haben wir damals so viel schlechter gelebt?

Wie kommen wir aus dem Schlamassel wieder raus, damit die Erde auch in Zukunft weiter bewohnbar bleibt?

konsumstilWeg 1: Vorschriften

„Ich will Verbote!“, forderte schon vor einiger Zeit ein Autor in der Wochenzeitung ZEIT. Und vielleicht sind Reglementierungen – bspw. die Einführung einer Kerosinsteuer – wirklich ein Weg, um unser Konsumverhalten zu steuern.

Die Erfahrungen zeigen: Vorschriften führen Veränderungen herbei. Erinnere dich mal an die Einführung des Rauchverbots in Lokalen und öffentlichen Einrichtungen. Damals gab es einen riesigen Aufschrei. Heute gibt es keinerlei Diskussionen mehr darüber.

Doch bis solche Vorschriften durchgeboxt sind, scheint noch eine Weile ins Land zu streichen. Was gibt es also noch?

Weg 2: Nudging – Kleine Stupser verteilen

Gewissermaßen ist dieser Artikel hier auch Nudging. Nudging heißt übersetzt „Anstupsen“ und meint, dass manchmal recht subtile Methoden genügen, um eine Veränderung von Verhaltensweisen herbeizuführen. Ich zitiere dazu aus einem aktuellen Artikel in der NRZ (Neue Ruhr Zeitung) zu diesem Thema:

„Viele Studien deuten zumindest darauf hin, etwa das berühmte Hotelzimmer-Experiment. Fanden Gäste im Badezimmer einen Hinweis darauf, dass die meisten Gäste in diesem Hotel ihre Handtücher wiederverwendeten, nutzte beinahe die Hälfte sie mindestens ein zweites Mal.

Ähnlich funktionierte es bei der Wahl des Stromanbieters: Als Harvard-Forscher „Ökostrom“ als Standardvariante angekreuzt hatten, blieben die meisten Kunden dabei – statt sich für den günstigeren konventionellen Strom zu entscheiden.“

Spannend, oder? Übrigens ist das Prinzip des Nudging sogar mit höchsten Preisen versehen. Der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Richard Thaler erhielt dafür im vergangenen Jahr den Wirtschaftsnobelpreis, indem er Argumente dafür lieferte, dass es sinnvoll sein könnte, dass Menschen mit mehr Wissen Menschen mit weniger Wissen zu „klugen“ Verhaltensweisen anstoßen.

Wenn du also bereits relativ nachhaltig und konsumbewusst lebst, werde zum Nudger / zur Nudgerin und inspiriere deine Mitmenschen.

Allerdings beherzige bitte:

Richtig nudgen – der Ton macht die Musik!

Du hast richtig gelesen: Da steht INSPIRIERE, nicht missioniere! Indem du militant proklamierst, wie klimafreundlich es ist, dich vegan zu ernähren oder auf Flugreisen zu verzichten, schreckst du vielleicht eher ab. Also lade ein, inspiriere, ermutige. Und mach immer weiter damit.

Doch um einen weiteren Weg kommen wir wohl alle nicht herum – und der fängt weit vor dem Nudgen an. Er hat mit deiner eigenen Baustelle zu tun, denn du gibst mir sicherlich Recht: Bevor du beginnst, andere anzustupsen, macht es Sinn, erstmal dein eigenes Verhalten auf die Kette zu kriegen.

Weg 3: Die eigene Nase oder: BEWUSST SEIN

konsumstilJetzt sind wir also bei dir angelangt. Bei dir und deinen Bedürfnissen. Ist da alles gut? Weißt DU, was du wirklich brauchst?

Bist du fit in Bedürfniskunde und welches eigentliche, vielleicht unterdrückte Verlangen hinter mancher deiner Konsumhandlungen steckt? Bist du auch fit darin, welche Streiche uns unsere Psyche spielt? Dass wir konsumieren, nicht weil wir die Dinge brauchen, sondern…

… um dazuzugehören

… aus Frust

… aus Gewohnheit

… und noch vielerlei anderen Motiven. Da packen sie dich am Schlafittchen, die Werbemenschen. Sie suggieren dir, dass „Yogurette himmlich joghurtleicht schmeckt“ oder dass Nutella „am Morgen den Tag ausmacht“.

Werbebotschaften sind die ungewünschten und unnötigen Mantren unserer Jetztzeit.

Reiner Kommunikationsmüll. Doch selbst, wenn wir auf Fernsehen verzichten: sie laufen uns ständig über den Weg – auf Plakatwänden, im Internet, in Illustrierten. Vermeiden ist gar nicht möglich. Sie graben sich tief ein in unser Unterbewusstsein, produzieren ein Bedürfnis-Dickicht. Fortwährendes Detox ist notwendig.

Und wie kann eine solche Detoxarbeit funktionieren?

Hier sehe ich zwei Wege. Doch Vorsicht! Sie sind nicht berechenbar. Manches Mal dauert ihre Freilegung ein Leben lang – und vielleicht ploppen Ahas dazu auch mal unmittelbar hoch:

  1. Indem du dir bewusst wirst, welche eigentlichen Bedürfnisse hinter deinem Konsumverhalten stehen. Das ist Detektivarbeit und eröffnet sich scheibchenweise. Vielleicht inspiriert dich dieses Video mit Veit Lindau dabei.
  2. Finde deinen Sein, dein heiliges Warum. Denn wenn du Erfüllung gefunden hast, brauchst du das Konsumtamtam nicht mehr, dann genügst du dir selbst.

Und wie kannst du bewusster konsumieren?

Hier lege ich dir die drei Siebe des Sokrates ans Herz – drei Fragen, die dich innehalten und reflektieren lassen, ob die Dinge, die kaufen willst, wirklich brauchst. Hier findest du mehr dazu.

Ich wünsche dir viel Freude und viele Ahas beim Erkunden deiner Bedürfnisse,

Alles Liebe,

Stephanie Ristig-Bresser.

PS:

Dieser Artikel ist Teil meiner Serie “Gutes Leben 2019”. In ihr möchte ich mir und dir in 12 Aspekten einen nachhaltigen Lebensstil näher bringen. Der Monat Januar drehte sich dabei rund um das Thema Visionen. Hier gelangst du zum ersten Artikel, in dem ich dir einen Überblick gebe und das Themenspektrum vorstelle. Auf meinem Blog teile ich in dieser Serie meine Vision von einer besseren Welt mit dir. Im Februar ist der Themenschwerpunkt “Bedürfnisse und Werte”.

Weiterer Tipp: Auf meiner Facebookseite poste ich in diesem Jahr täglich eine gute Tat, mit der du ganz einfach in deinem Alltag dazu beitragen kannst, diese Welt ein wenig besser, wahrer und schöner zu machen. Hier ergänze ich die guten Taten sukzessive.

Alle Artikel von Stephanie Ristig-Bresser findest du hier.  

Zu Stephanies Website geht´s hier lang.

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