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Brauchst du Hilfe beim Entscheiden? Hier kommt sie

Entscheiden zu dürfen ist ein Geschenk. Doch oftmals ist es zunächst für viele eine Bürde. Mit dieser Methode kannst du schneller und besser entscheiden. Denn es ist leider so: Wer nicht entscheidet, hat schon entschieden.

Kennst du das? Da stehst du vor einer Entscheidung… und kommst einfach nicht zu einem Ergebnis. Soll ich? Soll ich nicht? Soll ich dieses? Oder lieber jenes? Im Urlaub in die Berge fahren, oder lieber ans Meer? Lieber Spanisch oder doch lieber Qigong lernen, abends an der VHS? Mich selbständig machen oder im Job verharren? Heute abend Pasta kochen oder besser Taboulé?

Studien zufolge treffen wir pro Tag rund 20.000 Entscheidungen

Bei den meisten denken wir gar nicht mehr nach. Gott sei Dank. Denn stell dir vor, dein Wecker klingelt und jetzt fängst du an, aufwändig abzuwägen, wie es weiter geht: Soll ich jetzt ins Bad – oder später? Putze ich heute Zähne, oder nicht? Wenn ja: welche Bürste nehme ich……  Nein, die meisten Entscheidungen laufen (mittlerweile) unbewusst ab, automatisch, und entlasten damit unser Gehirn. Aus diesem Grund sind – selbst für Kreative Chaoten – Routinen und Rituale eine echte Lebenserleichterung, die wir ruhig zelebrieren dürfen.

entscheidenBei anderen Themen geraten wir allerdings schnell mal in ein Entscheidungs-Dilemma. Weil jede Entscheidung für etwas in der Regel auch eine Entscheidung gegen das andere bedeutet. Und je mehr Optionen wir haben, desto schwieriger wird es. In meinem Buch „Geht ja doch“ erläutere ich beispielsweise das Phänomen der „Opportunitätskosten“: stehen in einem Supermarkt 24 Marmeladensorten zur Verfügung kauften die beobachteten Menschen weniger häufig, wenn lediglich 6 Sorten im Regal standen. Wir haben eben schlichtweg Angst, gute Gelegenheiten zu verpassen.

Um schneller entscheiden zu können, gibt es eine hervorragende Methode der Entscheidungsfindung – das Tetralemma. 

Beispiel:

Es gibt im Leben immer wieder Situationen, die bildlich gesprochen eine Weggabelung in der Biografie darstellen. Es geht dann in die eine oder in die andere Richtung. Diesen Richtungswechsel kannst du zwar eigenverantwortlich entscheiden, er ist aber oft gar nicht so einfach. Nein, mehr noch – es kann sich wie ein Dilemma anfühlen. Jede Lösung scheint ein billiger Kompromiss zu sein. „Ja, ich kündige den Job, mich nervt meine Arbeit!“ oder „Nein, ich bleibe dabei, da ich die Sicherheit des Angestelltendaseins brauche!“

Jetzt mache aus diesen beiden Möglichkeiten gedanklich vier Optionen:

  • Ja
  • Nein
  • Beides
  • oder beides nicht. 

Und schon hast Du zwei Optionen mehr – das sogenannte Tetralemma. Das Tetralemma stammt ursprünglich aus der indischen Logik und geht auf den Gelehrten Nagarjuna zurück. Es wurde dann von Richtern im Rechtswesen zur Festigung von Standpunkten eingesetzt.

Praktische Umsetzung

Wenn du in einem Dilemma steckst, nimm vier Blätter Papier und notiere auf jedem Blatt eine der vier Möglichkeiten mit deinen jeweiligen Gedanken. Nimm Dir Zeit dazu, deine Gedanken auftauchen zu lassen und sie auf Papier festzuhalten.

In unserem Beispiel:

  • Das Eine: Kündigung (Veränderung)
  • Das Andere: Bleiben (Bewahrendes)
  • Beides: Teilzeit (Kann ich beide Positionen vereinen? Ein Kompromiss)
  • Keines von beiden: (ich kann zum jetzigen Zeitpunkt diese Entscheidung gar nicht treffen, würde mir vielleicht ein Sabbatical einen klareren Blick verschaffen?)

Mache im Anschluss einen gedanklichen Bummel über die Blätter. Oder noch besser: lege die Blätter auf dem Fußboden aus, in verschiedene Ecken und spaziere tatsächlich im Raum umher zu den einzelnen Blättern.

Spüre auf jeder Position, wie es sich anfühlt. Bewege dich dabei von der rationalen Ebene weg, und vertraue auf  Dein Bauchgefühl. Welche Emotionen kommen hoch? Was schießt dir durch den Kopf?

Meist finden wir mit dieser Methode sehr schnell heraus, was wir wirklich wollen. Falls das nicht sofort passiert, dann überschlafe das Ganze und bummel am nächsten Tag wieder durch die Aufzeichnungen.

Und jetzt gibt es noch den Querdenker-Joker

entscheiden-zieleFalls du nach allen vier Optionen zu keiner Lösung gekommen bist, dann gibt es noch eine fünfte Option. Daran hat Nagarjuna bereits gedacht und dieser Lösungsweg ist besonders spannend für uns kreative Chaoten. Ich nenne diese fünfte Variante den „Querdenker-Joker“. Ziehe erneut ein Blatt für den Joker heran. Jetzt ist gedanklich alles möglich. Querdenken, beziehungsweise Visionen sind jetzt gefragt:

  • Was gibt es sonst?
  • Was würde ich wirklich gerne tun?
  • Wie fühlt es sich eigentlich an, wenn es für mich gut ist? 

Vielleicht kommst du damit auf Gedanken, die du dir bisher gar nicht erlaubt hast. Und neue Wege eröffnen sich …

Probiere es aus, und schreibe mir gerne, wie es dir damit geht.

Ich freue mich!

Viel Spaß damit!

Eure Cordula

P.S. Du möchtest gerne mehr Ideen für „zeitsparende“ Entscheidungen? Dann hole Dir gratis meine „Top 3 Entscheidungsmethoden“. Das Passwort lautet „compassioner“.

Mehr Klarheit & Power bekommst du auch hier: 

Buch-Tipp: „Organisieren Sie noch oder leben Sie schon? Zeitmanagement für Kreative Chaoten

Online-Kurs-Tipp „Mehr Zeit für mich – der 10-Tage-Power-Kurs

 

Hier noch mehr Inspiration von Deutschlands führender Zeitmanagement-Expertin, Cordula Nussbaum:

 

Endlich aufhören: Mehr Zeit dank weniger Ballast

 

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