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Buddhismus: Atme dich gelassen!

Ein Gastartikel von Roman Cavegn.

Zum Jahreswechsel sind gute Vorsätze sehr populär. Manche möchten weniger essen, andere aufhören zu rauchen, weniger TV schauen, mehr kreativ sein usw. Ich selber habe aufgehört, mir etwas vorzunehmen, weil die Vorsätze meistens nur von kurzer Lebensdauer waren. Zudem war der Frust einfach grösser, wenn sich die guten Vorsätze sehr schnell wieder verabschiedeten, als die Euphorie in dem Moment, als ich den Vorsatz gefasst habe.

Aber wieso sind die meisten Vorsätze so kurzlebig?

buddhismus-VorsaetzeErkennen die meisten doch, an was es ihnen fehlt oder was zu viel ist in ihrem Leben. Wieso können wir nicht einfach die Dinge in unserem Leben umsetzen, die wir möchten? Viele denken ja: Wenn ich wirklich etwas will, dann schaffe ich das auch.” Nun ja, das mag sein und ist bestimmt auch eine sehr wichtige Ingredienz im Themenfeld der Zielerreichung.

Doch was braucht es sonst noch, was sind weitere wichtige Zutaten, damit ein Ziel-Gericht seinen vollen Geschmack entfalten kann?

Wir sind alle schon sehr gut eingedeckt mit To do-Listen

Die meisten Menschen sind schon gut eingedeckt mit Aufgaben, die sie “machen müssen”. Ein Job, der ihnen nicht wirklich Spass macht, sich um die Familie kümmern, die sie sich einst so sehr gewünscht haben, Haushalt führen, Gartenarbeit erledigen, Rechnungen bezahlen und so weiter. Echt viele Pflichten, die zu erledigen sind.

Da sind Neujahrsvorsätze oben drauf für die Neujahrsfeier ja ganz amüsant, aber wirklich alltagstauglich sind sie nicht. Der Bauch wird zwar immer grösser und es ist ja offensichtlich, dass ich weniger essen und mich mehr bewegen sollte. Aber hey, ich habe ja auch die ganzen Pflichten am Hals, da muss doch das bisschen Essen oder der manchmal exzessive TV Konsum schon auch drin liegen „müssen“. Oder?

Die Macht der Sprache

buddhismus-MussHast du die Wörter, „müssen“ und „sollen“ auch in deinem Wortschatz fest verankert? Wie fühlt es sich an mit diesen zu leben? Wäre es nicht viel befreiender von „wollen“ und „können“ zu sprechen?

Unsere Sprache ist ein sehr kraftvolles Instrument. Sie kreiert unser Erleben in jedem Moment. In Kommunikation sind wir immer, wenn nicht mit anderen dann mit uns selbst. Wenn nicht im Wachzustand, dann in unseren Träumen.

Wie viel musst du tun, bevor du etwas darfst?

Mit dem Ausdruck „Ich darf ja auch mal…“ kompensieren wir oft unsere ganzen „Muss“-Tätigkeiten. Da spielt es dann auch gar keine Rolle, dass manche dieser Tätigkeiten uns auch Befriedigung beschert. In unserem Geist ist es als ein „Muss“ abgespeichert. Um eine Balance herzustellen “müssen” wir dann irgendwo ein „Ich darf doch auch einmal“ einbauen.

Wie kann ich mich nun aber selber mehr ausbalancieren?

Erst mal empfehle ich dir, einige „Ich wills“ und „Ich kanns“ in dein Leben einzubauen. Zum Beispiel: „Ich will in den Yogakurs“ und „Ich kann das auch tun”.

Der Raum für ALLES ist da!

buddhismus-EntspannungEs kann sehr gut sein, dass du schon am dritten Kursabend denkst: “Jetzt muss ich auch noch in den Yogakurs.” Erinnere dich dann daran: „Ich möchte das” und „Ich kann das auch”. „Ich gebe mir nun den Raum dafür“. Oft denken wir ja auch, dass wir den Raum dafür nicht haben, etwas zu tun, dass wir machen möchten. Damit meinen wir natürlich, dass wir keine Zeit dafür haben. Das interessante an der Zeit ist ja, dass wir – wenn wir uns die Zeit für etwas nehmen – sie dann auch haben. Wenn du dir jetzt denkst, dass du dann aber für etwas anderes weniger oder keine Zeit mehr hast, stimmt das rein objektiv gesehen. Subjektiv fühlt sich unser Leben jedoch entspannter an. Je mehr wir uns Raum aka Zeit nehmen, für die Dinge in unserem Leben die wir machen möchten, entspannt sich unser Leben und die Pflichtaufgaben gehen dann auch oft viel einfacher von der Hand.

Prinzip des Buddhismus: Atme durch, weite deinen Geist

Buddhistische Meditationen beginnen oft damit, dass man sich einfach auf den Atem konzentriert. Denn die Buddhisten glauben, dass der Atem eng mit dem Geist verbunden ist. Wenn wir also unser Bewusstsein auf unseren Atem lenken, lenken wir es automatisch auf unseren Geist. Dies kann erst mal ein wenig unangenehm sein. Je mehr sich aber der Atem beruhigt, desto tiefere Schichten unseres Bewusstseins können wir aufdecken. Wenn einmal der Druck von den „Muss-“ und „Sollte“-Gedanken weg ist, wird unser Geist von alleine entspannter und glücklicher.

Erinnere dich: Bewusst atmen & Powerbreath

buddhismus-AtmenIch möchte dich gerne dazu einladen, dich im Tagesverlauf zwischendurch mal hinzusetzen und einige bewusste Atemzüge zu nehmen. Du musst es auch gar nicht Meditation nennen. Wenn dich jemand fragt, was du gerade machst, sagst du einfach: “Ich atme mal durch, ich verschnaufe mich mal oder – für die ganz mutigen – ich nehme einen Powerbreath.” Ganz egal wie du es nennst, wichtig ist, dass du es machst. Sorge einfach dafür,  dass du dich daran erinnerst. Mach dir eine Erinnerung auf deinem Smartphone. Oder nutz die altmodische Version: Zettel an die Wand, an den PC, den Kühlschrank oder den Badezimmerspiegel. Wo auch immer: Wichtig ist, dass du die Erinnerung im Verlauf deines Tages bekommst.

Der Bewusstheitseffekt

Ich verspreche dir: diese kleine Uebung wird einen Effekt in deinem Leben haben. Die kleinen Pausen werden die Einleitung für die grossen Veränderungen in deinem Leben sein.

Sei mutig, indem du “Ja!” sagst zu den kleinen Veränderungen in deinem Leben. Lass sie zu etwas Grossem wachsen und damit zu den Auslösern für die ganz grossen Veränderungen in deinem Leben werden.

Ich wünsche dir ein großartiges 2018.

Herzlichst,  Roman.

Hier geht es zu Romans Blog

Roman Cavegn bezeichnet sich als Glücksforscher, Freudenträger und Brückenbauer.  Sein Weg führte ihn von fernöstlichen Körperbehandlungsmethoden zu buddhistischen Praktiken, welche er über mehrere Jahre studierte. Drei Jahre lebte er in einer buddhistischen Gemeinschaft in der Schweiz, in welcher er vor allem für die Organisation der Meditationsretreate und Dharmateachings verantwortlich war. Im Moment studiert er in einem buddhistischen Zentrum in Zürich das Lehrerausbildungsprogramm und parallel dazu Integrale Lehransätze im Ausbildungslehrgang zum Integral Life Consultant im humantrust. 

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