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Eine Beziehung voll zum Erblühen bringen

Ich bin sehr dafür, das Potenzial einer Beziehung voll auszuschöpfen. Guru Jagat, international anerkannte Kundalini-Yogalehrerin scheibt in ihrem Buch „Unbesiegbar leben“:

„Eine Beziehung wird dich umso eher befriedigen, je mehr du von dem gibst, was du selbst bekommen möchtest.“

Das finde ich spannend. Also gerade das geben – und möglichst viel davon – was ich mir selbst so sehr wünsche und wenig zu bekommen glaube. Gewissermaßen in „Vorleistung“  gehen, wenn ich es richtig verstehe: Möchte ich, dass der andere sich mir gegenüber mehr zeigt, mit Ecken und Kanten, so darf ich selbst mehr von mir preisgeben, gerade auch von den dunklen Seiten.

Verkörpere, was du dir wünschst

beziehung-SpiegelZum Thema Ehrlich-Sein komme ich später. Wünsche ich mir, der andere möge mir fokussierter lauschen, so sollte ich selbst ein lauschendes Gegenüber sein und mich im Zuhören üben. Ist es hingegen mein Wunsch, der andere möge mich für das, was mich auszeichnet – vielleicht herausragend macht – anerkennen, so darf auch ich ganz genau hinschauen, was den anderen besonders macht, wo seine Talente und Stärken liegen. Und das zur Sprache bringen.

All dies wird einfacher, wenn wir natürlich bei uns selbst beginnen und uns all das zukommen lassen, was wir uns so sehr wünschen in unserem Leben. Wenn wir unsere Selbstverantwortung übernehmen, passieren ganz wunderbare Dinge: Wir kreieren und agieren, anstelle zu reagieren. Wir erschaffen Dinge und Situationen und handeln immer mehr ohne Trigger von außen. Selbst wenn wir noch rote Knöpfe haben – und sicher haben die meisten von uns diese fast zeitlebens – so können diese Knöpfe jedoch immer seltener gedrückt werden. Oder der Druck, der hier ausgeübt wird, wird schwächer.

Selbstverantwortung entlastet

Meine lieb gewonnene Gefährtin und Autorenkollegin Gwynnefer Kinne schrieb einmal zum Thema Selbstverantwortung:

Wenn wir unsere Selbstverantwortung übernehmen, entlasten wir gleichzeitig unser Umfeld. Das macht uns so angenehm, weil wir keine Schuld zuweisen, Erwartungen an unser Gegenüber haben und aus manipulativen Spielchen aussteigen. Alles um uns herum dominiert uns. Wenn wir das erkennen und akzeptieren, setzen wir den ersten Schritt in Richtung Frieden. Das spüren andere.“

Das fand ich sehr gut und nachvollziehbar. Und ich ergänze: Mit dieser entspannten, freilassenden Haltung schaffen wir auch den Boden für erfüllte, voll auszuschöpfende Beziehungen. Mit Menschen, die darauf ebenso Lust haben.

In Momenten der Begegnung können wir – ich behaupte insbesondere wir Frauen – uns auf unsere intuitive Weisheit verlassen und uns meist blitzschnell erschließen, wie die Begegnung ablaufen wird. So können wir entscheiden, welche Form von Begegnung wir uns wünschen, ob wir uns in jenem Moment überhaupt Begegnung wünschen. Und wenn wir sie wünschen dürfen wir uns gerade bei Menschen, die uns nahestehen, auch voll einlassen und dafür sorgen, dass sich unser Miteinander befriedigend und ehrlich gestaltet.

Sei ein*e gute Freund*in auch für dich!

beziehung-Ich, LiebeNicht nur die Beziehung zu anderen, sondern wie gesagt – als gute Voraussetzung für ein gelingendes Miteinander –  die Beziehung zu uns selbst können wir mehr und mehr ausschöpfen: Indem ich mir zum Beispiel immer feiner bewusst werde, was mich mit tiefer, manchmal aufgeregter Freude erfüllt. Dieser Freude zu folgen und sie zu teilen, steht uns frei – auch das können wir uns trauen.

Neulich teilte ich ein wunderschönes Kompliment, welches ein Leser in meinem Blog hinterließ, auf meiner Facebookseite. Das hätte ich mich früher nicht getraut, sicher aus Angst, als überheblich wahrgenommen werden zu können. Dabei ist es etwas Wunderbares und gleicht einer Kunst, Komplimente nicht nur zu verschenken, sondern sie ebenso aufrichtig dankbar und nicht kleiner-machend anzunehmen.

Neben der starken Freude, die es oft geradezu auszuhalten gilt, da sie unser Nervensystem schier überfordern kann, darf ebenso der Schmerz, der uns immer wieder heimsucht, ausgeschöpft werden. Etwas wirklich zu Ende zu fühlen und Schicht für Schicht ins Bewusstsein zu heben, ans Licht kommen zu lassen, eröffnet uns neue Erfahrungsräume und eine weitere Möglichkeit, zu wachsen. Indem wir Emotionen immer ein kleines bisschen mehr zulassen, befreien wir diese und mit ihnen uns selbst.

Der Königsweg der Beziehung: Sei ehrlich, bring alles ans Licht

Zurück zum (Mehr-) Geben: Mir wird zunehmend klarer, dass das Wertvollste und das, was alle Beteiligten am stärksten voranbringt, im Zeigen der eigenen Verletzlichkeit liegt: Energien fließen zu lassen – freudvolle, wütende, ängstliche – sie nicht zurückzuhalten und mich mit ihnen zu zeigen, mit meinen Unsicherheiten, bedeutet Transformation. Und Transformation bedeutet Wachsen, Seele-Weiten und letztendlich Freiheit. Den eigenen Unzulänglichkeiten nachzugehen, seine Ängste anzusehen und ins Licht zu bringen, ist aus meiner Sicht der Königsweg, seine Beziehungen voll auszuschöpfen.

Und selbstverständlich tut das auch weh, ganz gehörig sogar. Ich beispielsweise bin meistens sehr ehrlich. In meinem ganz nahen Umfeld bin ich bekannt dafür, hin und wieder  unangenehme Wahrheiten auszusprechen. Dinge natürlich, die ich als wahr betrachte. Wobei ich manchmal auch Sachen sage, die andere ähnlich sehen, sich jedoch der betreffenden Person gegenüber nicht zu sagen trauen oder keine Lust auf Konfrontation haben. Und da mir Ehrlichkeit so wichtig ist, begegnen mir sehr nahstehende Menschen oft ebenso sehr ehrlich, so dass es mir weh tut. Manchmal werden Dinge ausgesprochen, die einem Tabu gleichkommen, beispielsweise die Erziehung des eigenen Kindes betreffend, dann, wenn man das eigene Kind hin und wieder zum Mond wünscht. Veit Lindau sagte einmal

„Wahrheit ist das größte Tabu menschlicher Beziehungen. Wahrheit tut vielleicht weh, aber sie aktiviert immer auch dein noch schlafendes Potential.“

Wie wahr.

Ein perfektes Bild zu wahren, kostet unnötig Energie

beziehung-EhrlichkeitWenn wir ständig bemüht sind, unser Bild, welches wir uns über Jahre von uns selbst gemacht haben, aufrecht zu erhalten, kostet es uns viel Energie, dieses Bild weiterhin zu wahren. Hier möchte ich „Navigator“ Harry zitieren, mit dem ich vor kurzem ein Interview für meinem Blog geführt habe:

„Ich habe höllische Angst, durch mein Verhalten erkannt zu werden, wer ich wirklich bin. Der Preis ist, dass ich mich immer einsamer und unverstandener fühle. Doch womit ich beim einem anecke, ist vielleicht das, was ein anderer an mir liebt. Ohne gefallen zu wollen, lebt es sich viel entspannter. Genau diese Erkenntnisse sind heilsam. Zu erkennen, wie unsicher ich wirklich bin. Wie verletzlich. Wie menschlich. DAS verbindet.“

So bedeutet das Ausschöpfen von Beziehung nicht nur Sich-Zeigen, sondern auch Anecken. Anecken im Sinne von in Kauf nehmen, dass ich unter Umständen nicht gut dastehe beim anderen. Es ertragen, dass mein Gegenüber wohl möglich denkt oder es sogar ausspricht: „Das mag ich jetzt aber gar nicht an dir.“ Oder, noch unangenehmer: „Jetzt habe ich dich mal so richtig kennen gelernt!“ Genau. „Und was siehst du, was du vorher noch nicht gesehen hast?“, könnte man zurückfragen. Oder erwidern: „Vielleicht erkennst du dich jetzt auch besser.“ Ein schöner, wenn vermutlich auch unbequemer Gesprächsanlass, der einen Versuch wert ist.

 

Verschenkt Euch, mit allem was Ihr habt und seid!

Eure

Carolin Stark

seisofrei-lebenskunst.de

Alle Artikel von Carolin Stark findest du hier.

 

Wenn dieser Artikel dich inspiriert hat, schau doch gern auch in diesen Artikel hinein:

Der Booster für bessere Beziehungen: Deine Bedürfnisse!

 

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