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Das Weltklima wird sich verändern – Gedanken von Dr. Ruediger Dahlke

– in jeder Hinsicht und da hilft kein Jammern, nur verantwortliche Handlungen. Obama hat zwar noch schnell, drei Tage vor Torschluss 500 Millionen USD in den Klimafond einbezahlt und damit die erste Milliarde voll gemacht. Aber Nachfolger Trump wird die eingegangenen US-Verpflichtungen von weiteren 2 Milliarden wohl kaum einhalten. Er hat neben vielen anderen Schrecklichkeiten, was die Umwelt angeht, bereits angekündigt, der US-Kohle-Industrie zu einer Renaissance zu verhelfen.

Zeitgleich will aber Chinas Präsident einspringen und zum Vorreiter des Klimawandels werden. Das ist noch wichtiger, denn China ist  nach wie vor der größte Klimasünder der Welt und wird diese scheußliche Spitzenreiterrolle wohl lange Zeit gar nicht loswerden können.

Aber wenn es das schafft, ist das Gröbste geschafft.

Immerhin investiert schon jetzt kein Land mehr in erneuerbare Energien als die Volksrepublik. Die Chinesen liegen bei der installierten Kapazität von Wind- und Solarkraft bereits vorn. Sie wollen in den nächsten vier Jahren über 300 Milliarden Euro in den Umbau des Energiesystems stecken. Obendrein hat die Regierung den Bau von über 100 neuen Kohlekraftwerken gestoppt, wovon gut 50 schon begonnen waren.

Das sind doch gute Nachrichten aus Davos in der Schweiz. Da ist der chinesische Präsident wohl nicht zufällig in diesem wichtigen Moment hingereist – ins neutrale Herz von Europa, wo schon länger die Vernunft in Gestalt der Bevölkerung und in der Form einer Art Basis-Demokratie herrscht. Mit dem Ergebnis der weit und breit gesündesten Volkswirtschaft und unter Verzicht auf Schulden und Kriege und weltpolitische Egospiele.

Selbst wenn Trump ökologisch so schlimm wird, wie er tönt, ist China noch wichtiger und auf dem richtigen Weg. Und in der Schweiz könnte der chinesische Präsident wirklich viel lernen, während er Europa so demonstrativ mit seinem Besuch beehrt.

Was das Klima im übertragenen Sinn angeht, etwa das poltische, klingt da jetzt vieles scheußlich egoman, überzogen und nationalistisch. Andererseits wenn Trump sich vor allem um die USA kümmert, hätte das auch wieder Vorteile. Im eigenen Land wird er ja wohl keinen Drohnenkrieg führen.

Wenn die USA aufhören, sich in die Angelegenheiten anderer Staaten einzumischen, könnte das der Welt zu viel mehr Stabilität verhelfen. Vielleicht hören sie dann – bei Trumps erklärter Fremdenfeindlichkeit – auch auf, als größter Waffenlieferant der Erde für Unfrieden in der Fremde zu sorgen.

Strafzölle auf der einen Seite, werden solche auf der anderen geradezu erzwingen – ein ziemlich dummes (Kinder-)Spiel. Aber wenn es dazu führt, dass sich alle erstmal um sich selbst und ihren eigenen Scherbenhaufen kümmern, vielleicht auch nicht nur schlecht.

Wahrscheinlich dürfen wir ja nun auch die Sanktionen gegen Russland wieder aufheben, die allen nur geschadet haben. Die Österreicher jedenfalls würden wohl fast alle lieber mit Russland handeln als dagegen zu rüsten… sofern Putin noch mitmacht… die Russen, die ich auf verschiedenen Reisen kennengelernt habe, wollen näher zu Europa und keinen weiteren Krieg.

Da haben sie ganz viel Ähnlichkeit mit den Österreichern, Deutschen, die ich kenne, aber auch den Italienern und Spaniern und sogar den Amerikanern. Meine US-Bekannten hatten hatten sich frühzeitig für Bernie Sanders entschieden und waren danach ratlos… aber weiter friedenswillig. Nur die vielen Schweizer, die ich nun kenne, wollen nicht näher zu Europa, was ich auch verstehen kann. Dabei sind sie sind mitten drin, da hilft (ihnen) alles nichts.

Vielleicht sollten wir sogar die Gelegenheit nutzen, uns – wie dann wohl bei den angekündigten Strafzöllen auch – im Gegenzug auch um unsere Länder zu kümmern und um Europa. Und da mal richtig aufräumen. Ein Europa für Europäer, statt für Konzerne, war uns doch versprochen worden zu Beginn. Das wäre doch immer noch eine schöne Idee, deren Verwirklichung noch offen ist.

Die vereinigten Staaten von Europa sind solch eine phantastische Vision, sofern wir in Brüssel der Irrsinn einer verfehlten Landwirtschafts- und Gesundheitspolitik stoppen. Beide bringen immer mehr Gift ins Spiel (unseres Lebens) und treten dafür die Gesundheit auf allen Ebenen mit Füßen, beziehungsweise legen sie in die denkbar ungeeignetsten Hände der Pharma- und Agro-Konzerne. Und was für ein Fortschritt, wenn die Übermacht der Konzerne auch in den anderen Bereichen beendet würde.

Wie schön eigentlich, wenn Trump TTIP, TISA, CETA und wie die Angriffe von Seiten der Konzern-Lobbyisten sonst noch heißen, auch nicht mag. Die EU-Bevölkerung will wahrscheinlich die Macht ebenfalls nicht an die Großkonzerne abgeben. Da wäre ja schon mal weitgehende Einigkeit vorhanden.

Europa statt als Selbstbedienungsladen für abgehalfterte, Zuhause gescheiterte Politiker, als eines für Europäer, das ist und bleibt ein so schöner Traum. Erstere haben es für viele zu einem Alptraum gemacht… Europa ist in dem Schattenprinzip aufgesessen und im Gegenteil gelandet.

Und dieser Traum wird wohl nur dann nicht den sich lauthals überall ankündigenden Nationalisten zum Opfer fallen, wenn wir jetzt sofort anfangen, aufzuräumen und zum alten Ziel zurückkehren. Ansonsten wird die – vielfach berechtigte – Wut der Bevölkerungen es nationalistischen Kräften per Wahlzettel in die Hände legen.

Obama hat als Friedenspräsident und -nobelpreisträger, ziemlich viel Krieg geführt. Vielleicht wird der angriffslustige Trump gar nicht so viel angreifen… das ist nach dem “Schattenprinzip” nicht so unwahrscheinlich.

Es ist jedenfalls keine Zeit zum Dauer-Jammern über Trumps Art und Sprüche, sondern zum Aufräumen und zu einer Änderung des Klimas im konstruktiv positiven Sinn … Jammern hat noch nie etwas gebracht – An- und Zupacken, die Herausforderungen, die anstehen, mutig in Angriff nehmen und etwas verantwortlich bewegen noch immer.

Packen wir es an, machen wir den Politikern klar, was Sache ist.

Und nehmen wir es selbst in die Hand, essen regional und saisonal und pflanzlich-vollwertig, das nützt unserer Gesundheit und schadet den Konzernen. Es ist nicht nationalistisch, auch wenn es den Bauern des eigenen Landes nützt. Kaufen wir unsere Bücher wieder im vertrauten Buchladen, statt sie dort abzuphotographieren und es dann übers Netz billiger zu versuchen. Und ähnlich könnten wir es überall machen. Das würde nützen und etwas bewegen. In uns und dann überall… getreu dem afrikanischen Sprichwort, wenn einer träumt ist es ein Traum, aber wenn viele kleine Leute träumen, entsteht eine neue Wirklichkeit.

mit herzlichem Gruß,

Ruediger Dahlke

 

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