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Dein Leben – dein Geld: So behältst du den Überblick

Wenn am Ende dieses Jahres bei dir ausreichend Geld übrig sein soll, macht es Sinn, gerade  jetzt mal genauer hinzusehen. Wie du deine finanzielle Halbjahresbilanz erstellst, und warum das so wichtig ist.

Wo stehst du gerade mit deinem Geld? Eine Frage, die du dir immer wieder aufs Neue beantworten solltest. Immer nach den Sommerferien nutze ich die Gelegenheit zu einer Halbjahres-Bilanz für meine Finanzen.

Warum du das auch tun, und was du dabei beachten solltest, das erfährst du in diesem Artikel.

Wenn Hobbyköche im Spätsommer zufrieden auf ihre Marmeladengläser blicken und passionierte Gärtner ihre Äpfelvorräte im Keller überprüfen, nehme ich mir meinen Finanzordner heraus und betrachte meine „Geld-Ernte“.

Warum ein Blick über den Tellerrand hilft, dir deine Wünsche zu erfüllen

Warum ich das tue? Ganz einfach: Nur, wenn ich meinem Geld regelmässig Aufmerksamkeit schenke, habe ich die Sicherheit, dass ich keine Termine verpasse. Ich kann Korrekturen vornehmen.

Wenn ich mir meine aktuelle Geldsituation anschaue, gewinne ich Transparenz. Und die unterstützt mich bei der Finanzplanung in der Familie und in meiner Partnerschaft.

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Die Kontrolle über meine Finanzen hilft mir dabei, die Ziele zu erreichen und mir die Wünsche zu erfüllen, für die ich finanzielle Unterstützung brauche.

Nicht immer läuft alles nach Plan. Schließlich gibt es immer wieder Dinge, die unsere Finanzen ganz unvorhergesehen durcheinander bringen können:

  • Manchmal gehen Hausgeräte kaputt, z.B. die Waschmaschine, der Trockner oder Geschirrspüler. In einigen Fällen müssen wir für aufwändige Autoreparaturen aufkommen, mit denen wir einfach nicht gerechnet hatten.
  • Mal geht der Einkaufshengst mit uns durch, und wir geben für Kleidung, Schuhe oder Handtasche durch Sonderangebote oder Impulskäufe einfach zu viel Geld aus.
  • Für viele Menschen bringt ein unvorhergesehener Jobwechsel oder ein Umzug, eine Trennung oder Familienzuwachs überraschende Neuerungen in der Finanzplanung.

Solche Ereignisse können unvermutet ein Loch ins Budget reißen. Hier heißt es: Neu planen, umdenken und neue kreative Lösungen finden. Das geht am Besten, wenn wir den Überblick behalten:

Alle Informationen sollten auf einen Blick vor dir liegen. Und das kannst du mit einer regelmässigen Zwischenbilanz erreichen. Damit kannst du einfach früher eingreifen, wenn etwas nicht nach deinen Wünschen verläuft. Manchmal findet man z.B. einen Betrag, der irrtümlich abgebucht wurde oder einen Dauerauftrag, der schön längst gekündigt hätte sein müssen.

Dann kannst du gleich kleine Baustellen beheben. Andersherum kannst du dich regelmäßig freuen, wenn sich deine Finanzen gut entwickeln. Das gibt dir Sicherheit, und du fühlst dich einfach gut aufgestellt.

Warum du vor allem im Dezember auf deine Finanzen schauen musst

Und es gibt noch einen Grund, warum gerade der Spätsommer der ideale Zeitpunkt für einen Kassensturz ist: Weihnachten! Ja, der 24.12. ist für viele Menschen finanziell ein gewaltiger Kraftakt, denn da kauft man Geschenke für die Familie und Freunde, einen Weihnachtsbaum und einen Adventskranz.

Man lädt Freunde zu Glühwein und Plätzchen ein, man schreibt Weihnachtspost, verschickt Päckchen, spendet für Wohltätigkeitsorganisationen oder bedankt sich bei so manchem treuen Dienstleister mit einem Geldgeschenk.

All das kann sich zu einer enormen Summe aufaddieren, wenn man den Überblick nicht bewahrt.

Für die Selbstständigen kommt zu den hohen Ausgaben im Dezember noch die Tatsache, dass der Monat meist nur drei Arbeitswochen hat, also weniger Geld verdient werden kann. Zudem gilt es für viele, einen Winterurlaub mit der Familie zu stemmen.

Und im Januar sind dann viele pleite, weil – trotz dreizehntem Gehalt oder Weihnachtsgeld – Versicherungen für das kommende Jahr zu bezahlen sind.

Doch Weihnachten muss keine Garantie für rote Zahlen sein. Du kannst diese Zeit gut planen:

  • Überlege dir: Wofür möchtest du dieses Weihnachten Geld ausgeben? Wie hoch ist dein Budget?
  • Stimme Geschenke für die Familie rechtzeitig ab und besorge sie auch gleich, um teure Last-Minute-Käufe und Umtausch-Aktionen zu vermeiden.
  • Erstelle eine Übersicht, wem du was schenken möchtest.
  • Überlege dir, ob es auch ein liebevolles Do-it-yourself-Geschenk oder eine Einladung zu einer gemeinsamen Aktivität außerhalb der Weihnachtszeit sein kann.
  • Plane deinen Weihnachtsurlaub rechtzeitig und nutze Frühbucherangebote.

Die amerikanische Aufräumexpertin Marla Cilley, auch als “Flylady” bekannt, rät dazu, die Weihnachtszeit mit Hilfe eines Holiday Control Journals zu planen, um sich vor unschönen Finanzüberraschungen zu schützen und um mehr Zeit für sich und die Familie in der „ruhigen“ Zeit zu haben. Ich finde das Konzept toll, denn wer vorher überlegt, vermeidet Stress und kann sich gezielt Wünsche erfüllen.

Halbjahresbilanz: Wie geht das?

Hört sich schlimmer an, als es ist. Denn es lohnt sich wirklich, wenn du dir diese Mühe machst.

Ich nehme drei DIN A 4 Blätter zur Hand und werfe einen Blick auf die aktuelle Situation meines Geldes:

geld-uebrig-habenAuf Blatt eins notiere ich alles, was zu meinem Vermögen gehört: Dazu gehört alles, was du an Sach- und Geldwerten besitzt.  Hier habe ich einen Ordner, in dem ich die einzelnen Verträge oder Policen abgelegt habe. Im Internet kann ich  ermitteln, wie viel ein vergleichbares Auto, eine ähnliche Wohnung, eine Garage oder ein ähnliches Haus gerade wert sind. Ich notiere alles auf einem Blatt und addiere die einzelnen Werte.

Auf Blatt zwei notiere ich meine aktuelle Situation und stelle Einnahmen und Ausgaben gegenüber. Ich schaue auf meine laufenden Konten und finde heraus, was ich im letzten Halbjahr wann eingenommen und für was ausgeben habe. Dafür brauche ich die Kontoauszüge und die meiner Kreditkarte.

Zudem lege ich die Rechnungen und Belege der letzten Monate bereit, Übersichten über eventuelle Ratenzahlungen, eine Übersicht über laufende Fixkosten, wie für Versicherungen, Miete, Wohnnebenkosten (Heizung, Wasser, Strom, Telefon, Internet) oder Altersvorsorge.

Das hilft dir, den Überblick zu behalten

Viele Menschen führen hierzu ein Haushaltsbuch, in dem sie ihre Fixkosten und variablen Kosten – ob überwiesen, in bar oder mit der EC-Karte bezahlt – eintragen.

Manche tragen die Werte gleich in Spalten ein: z.B. Lebensmittel, Kosmetika, Kleidung, Gesundheit, Mobilität (Benzin, Fahrkarten), Freizeit/Hobby, Weiterbildung (Bücher, Fachzeitschriften, Kurse), Kinder (Kindergarten, Babysitter, Schulgeld), Spenden, Haustiere usw. So wird schnell klar, welche Kategorien welche Summen verschlingen.

Hast du das auch schonmal ausprobiert? Wenn du lieber am Computer arbeitest, kannst du dir dafür auch ein Blatt in der Tabellenkalkulation, z.B. ein Excel-Sheet anlegen oder eine Haushaltsbuch-App verwenden. Probiere einfach aus, was für dich passt.

Das kann dir dabei helfen

Alle, die in ihrem Kalenderbuch oder ihrem Bullet-Journal Platz für ihre Einnahmen-Ausgaben-Übersicht schaffen wollen, finden Gestaltungsbeispiele bei der Bildersuche unter „Bullet Journal Finance Tracking sheet“. Viele meiner Kundinnen und Kunden, die mit einem Haushaltsbuch anfangen, sind übrigens ganz überrascht, welche Summen sie für welche Säule ihres Lebens ausgeben.

Hier findest du eine Übersicht, wie viel die anderen pro Monat ausgeben: Eine Studie des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahr 2015 zeigt, dass einem durchschnittlichen Haushalt in Deutschland im Durchschnitt 3218 Euro pro Monat übrig bleibt, nachdem er Steuern und Sozialabgaben bezahlt hat. Davon konsumiert er Waren und Dienstleistungen für 2391 Euro. Den größten Teil gibt die repräsentative Familie fürs Wohnen aus: Die Quote liegt bei durchschnittlich 36 Prozent.

Auf Blatt drei notiere ich alle Bestandteile meiner Altersvorsorge: Welches Einkommen werde ich haben, wenn ich 60 oder 65 Jahre alt sein werde? Dazu benötige ich meinen aktuellen Rentenbescheid, die Übersicht über mein aktuelles Vermögen und Policen von Lebensversicherungen etc.

Nun schaue ich auf meine drei Blätter und beantworte mir diese Fragen:

  • Bin ich meinen Zielen einen Schritt näher gekommen? Habe ich mir Wünsche erfüllt?
  • Konnte ich für meine zukünftigen Ziele Geld zur Seite legen? Habe ich meine persönliche Sparquote erfüllt?
  • Was ist nicht so gut gelaufen? Gab es unvorhergesehene Ausgaben?
  • Was ist gut gelaufen?
  • Was wird in den kommenden Monaten passieren, und wie stelle ich meine Finanzen darauf ein?

Ja, nicht nur Unternehmen brauchen eine Finanzplanung. Wir alle brauchen sie, denn nur wenn wir vorausschauend handeln, sparen wir Gebühren für den Dispokredit, vermeiden ein leergeräumtes Konto und belastende Schulden und haben einfach mehr Spaß an unserem Geld, weil wir uns gezielt Träume erfüllen können.

Ich hoffe, ich konnte dir Lust drauf machen.

Wie checkst du deine finanzielle Situation ab?  Schreibe es uns in den Kommentaren! Und wir freuen uns über dein like 🙂 

Deine

Annegret Kitzmann-Schubert

Unabhängige Finanzexpertin

https://meinlebenmeingeld.com/

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