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Dein Leben, dein Geld: Wann du Nein sagen musst, um mehr Geld zu haben

Manchmal starte ich Experimente – das eröffnet mir immer wieder neue Horizonte. Dabei habe ich einen besonderen Schatz gefunden: Es ist das Wörtchen Nein! Ich habe es als wahren Türöffner erlebt. Wie das geht? Lies‘ einfach weiter, ich nehme dich mit auf meine Nein-Erlebnisreise!

Es ist ein Experiment: Immer mal wieder sage ich bewusst: Nein! Nein, zu Angeboten, zu Menschen oder zu Sichtweisen, die nicht zu mir passen. Ich habe erlebt, dass – sobald ich Nein gesagt habe – ich auch gleichzeitig Ja zu etwas anderem gesagt habe:

Zu etwas, das meins ist, das mir entspricht und mir dient. Manchmal sage ich durch ein Nein Ja zu mir selbst. Durch ein Nein haben sich mir viele Türen geöffnet, die ich nicht wahrgenommen hatte, als ich noch bemüht war, möglichst oft Ja zu sagen: des lieben Friedens willen, um es anderen Recht zu machen oder um keine Probleme zu verursachen.

Doch ein respektvolles Nein ist manchmal sehr viel liebevoller mir selbst oder jemandem anderen gegenüber als ein halbherziges Ja. Ich habe gemerkt: Es kommt darauf an, wie ich Nein sage. In ein Nein kann ich genau so viel Liebe legen, wie in ein Ja.

Mit einem Lächeln, mit Bestimmtheit und Zugewandtheit. Vielleicht auch mit der Erklärung, welche Tür ich durch das Nein schließe und welche andere Türe dadurch möglicherweise aufgeht. Manchmal bringt mich mein Nein meinem Warum im Leben wieder ein Stück näher.

Das liebevolle Nein ist Teil meiner Lebenshaltung geworden. Ich liebe das Nein genauso sehr wie das Ja oder das Vielleicht.

Wie ist das bei dir?

Ich habe erfahren, dass es ein wichtiger Navigationspunkt in meinem täglichen Entscheidungsraster ist:

Ja. Nein. Vielleicht. Brauche ich nicht. Da will ich helfen. Das lohnt sich. Später. Das passt nicht zu mir. Das Geld habe ich nicht. Das möchte ich haben. Die Gelegenheit will ich nutzen!

Jeden Tag treffen wir 20.000 Entscheidungen, sagt der Münchner Hirnforscher Ernst Pöppel. Ganz schön anstrengend ist das, findest du nicht auch?

Wir treffen Entscheidungen aus dem Bauch heraus oder nach gründlicher Überlegung. Mal sagen wir Ja, mal Nein. Nicht immer ist es logisch, konsequent oder vernünftig, was wir da so entscheiden.

Das regelmäßige Ja zum Latte Macchiato im Café kann beispielsweise über ein paar Jahre hinweg gerechnet ein Nein für einen Urlaub, eine Weiterbildung oder mehr Geld bedeuten.

Wenn du zu allem Ja sagst, dann ist deine Energie schnell aufgebraucht.

Das habe ich immer wieder selbst erlebt und auch bei anderen Menschen beobachtet, denn im Leben vieler Menschen habe ich die Rolle einer Ratgeberin.

Ich werde hinzugezogen, wenn es um Geldentscheidungen geht. Doch ganz oft geht es dabei auch um Lebensentscheidungen. Denn unsere Wünsche, Ziele und Vorhaben bedingen die Art und Weise, wie wir mit Geld und unserer Energie umgehen sollten.

Ich habe eine Werte-Matrix, ich weiß, was mir wichtig ist im Leben. Entlang dieser Werte treffe ich meine Entscheidungen. Mit meinen Klientinnen und Klienten erarbeite ich ein Raster, nach denen sie die passenden Geldentscheidungen für ihren Lebensplan treffen können:

Wer weiß, wann er eine Umschulung machen möchte und wie viel sie kostet, kann beispielsweise rechtzeitig aufhören, mehr Geld in Latte Macchiatos zu investieren und anfangen, es für die Weiterbildung zur Seite zu legen. Wer die Höhe seiner Rente kennt, weiß, ob er noch weiteres Vermögen ansparen oder anderes Einkommen generieren muss, um im Alter seinen Lebensstandard zu halten.

Der Energiesparmodus für das Leben: Entscheidungsraster

Wer so ein Raster hat, tut sich leichter, sich für ein Ja oder Nein zu entscheiden. Wer seine Ziele kennt, weiß genau, wann er Ja und wann er Nein sagen kann, darf, muss und möchte. Das erleichtert nicht nur das tägliche Entscheiden und schont Energien, sondern führt auch schneller zum gewünschten Erfolg: Rücklagen für die Erfüllung von Lebenswünschen und manchmal Budgets für die wunderbaren unvorhersehbaren Gelegenheiten des Lebens.

Seit vielen Jahren sage ich immer wieder Nein. Mit Liebe und ganz bewusst. Versuche es doch auch einmal. Hier habe ich dir acht Gelegenheiten aufgelistet, bei denen mir ein Nein neue Chancen eröffnet hat:

Acht Situationen, in denen NEIN besser als JA ist für mehr Geld 

  1. Sag Nein, wenn eine Gelegenheit nicht deinen Zielen dient: Das Leben stellt uns immer wieder Versuchungen in den Weg, z.B. eine spontane Reise mit Freunden, ein tolles Auto oder ein roter Wintermantel im Sonderangebot. Dann gilt es, sich auf seine Ziele zu besinnen: Ist es das Schnäppchen wirklich wert, länger auf sein Ziel hinarbeiten zu müssen oder es ggf. zu riskieren? Shoppen als Hobby führt nur zum Anhäufen vieler Dinge, die man meist eh nicht nutzen kann und die viel Platz brauchen. Und glücklicher machen sie uns auch nicht. Das Nein zum Schlussverkauf öffnete mir die Türe zu nachhaltigem Konsum.
  2. Sag Nein, wenn dir andere deine Entscheidungen abnehmen wollen: „Ich mache das gerne für dich!“ Egal, ob es um den Abschluss einer Versicherung geht, eine Investition oder die Auswahl eines Produkts – du sollst Herr(in) deiner Entscheidungen sein. Beratung und Abstimmung ja, aber aus der Hand geben sollte man seine Finanzen nie. Wie oft hat es Frauen gegeben, die nach dem Tod ihres Ehemanns völlig hilflos dastanden, weil lebenslang der Mann „sich um das Finanzielle“ gekümmert hatte? Deshalb: Entscheidungen und Geld sind Ehe- und Familienangelegenheit. Mein Motto lautet: Mein Leben, mein Geld. Deshalb ist es wichtig, dass du dich mit Geld auskennst und dich damit beschäftigst. Das Nein zum Fremdbestimmtsein öffnete mir die Türe zur Selbstermächtigung.
  3. Sag Nein zum Konsum, wenn du glaubst, dass andere dich nur mögen, wenn du das Spiel mitspielst. Du musst den großen SUV fahren, weil alle in der Straße einen haben? Du brauchst die Designer-Handtasche, weil alle in der Abteilung plötzlich eine haben? Ich habe gute Nachrichten: Nein, brauchst du nicht. Du hast dein Budget, deine Ziele, deine Pläne. Wenn du die erreicht hast, dann kannst du immer noch über das Auto oder die Handtasche nachdenken. Und vielleicht ist das dann gar nicht mehr so wichtig. Das Nein zum „Mithalten“ öffnete mir die Türe zur gezielten Erfüllung der Wünsche unserer Familie.
  4. Sag Nein zu Negativität: Du kennst die Menschen, die am Stammtisch schimpfen und in allem nur das Schlechte sehen. Nach einem Gespräch mit so einem Energievampir ist man meist ziemlich erschöpft. Und dann gibt es noch die, die immer sagen: „Lass die Finger vom Geld, das kannst du eh nicht.“ Umgib dich mit konstruktiven und positiven Menschen, die an deinem Wohlergehen und deinem Erfolg interessiert sind. Lerne von den Menschen, die da sind, wo du hinwillst. Und mache dich auf die Suche nach deinen eigenen negativen Glaubenssätzen: „Ich kann nicht mit mehr Geld umgehen. Ich verstehe nichts davon. Eigentlich interessiere ich mich nicht dafür. Ich habe kein Glück mit Geld. Reiche Leute sind schlecht. Geld rinnt mir nur so durch die Hände. In unserer Familie war noch nie einer reich. Reich sein bedeutet, auf Kosten der Armen zu leben oder anderen etwas wegzunehmen.“ Hast du einen dieser Sätze schon einmal gedacht oder ausgesprochen? All dies sind nur negative Glaubenssätze, die dich davon abhalten mehr Geld zu haben. Gehe diesen Glaubenssätzen genau auf den Grund, was dich eventuell davon abhält, finanziellen Erfolg anzustreben. Das Nein zur Negativität öffnete mir die Türen zu wunderbaren Menschen, Gelegenheiten und meiner Persönlichkeitsentwicklung.
  5. Sag Nein zu Geiz-ist-geil.Was erst mal billig ist, ist manchmal nachher ziemlich teuer. Ich bin ein Fan davon, lieber in wenige Güter von hoher Qualität und Lebensdauer zu investieren, als in Billigprodukte, die weder nachhaltig noch fair produziert werden und nach kurzer Zeit nur noch Wegwerfprodukte sind. Das Nein zum Sparen öffnete mir die Türe zur Achtsamkeit und Wertschätzung.
  6. Sag Nein, wenn dich jemand unter Druck setzt. Angst ist kein guter Berater. Selbst wenn es die letzte Bluse in deiner Größe oder ein Haus in wirklich guter Lage ist, nimm dir Zeit für deine Entscheidung. Du solltest immer die Gelegenheit haben, zu vergleichen und den Rat von Experten einzuholen. Wer dich in Zeitnot bringt oder mit einer Verknappung eines Produkts oder der Verfügbarkeit einer Dienstleistung droht, ist nicht auf deiner Seite. Das Nein zum Entscheidungsdruck öffnete mir die Türe zur Optionsvielfalt.
  7. Sag Nein, wenn du dich unter Wert verkaufen sollst. Du hast bestimmt schon davon gehört oder es selbst erlebt: Die Band, die ohne Gage beim Sommerfest des italienischen Restaurants auftreten soll, weil sie dann Werbung für sich machen kann? Der Experte, der kostenlos bei einer Firma einen Vortrag halten soll, weil er dann sein Buch vorstellen kann? Die Blogger, die tolle Produkttests veröffentlichen sollen, aber kein Honorar dafür bekommen, weil sie das Produkt ja ausprobieren durften? Deine Arbeit ist etwas wert. Verkaufe dich nicht unter Wert, nur weil es so viele andere gibt, die eine ähnliche Leistung kostenlos oder für weniger Geld anbieten. Qualität hat ihren Preis. Und du auch. Immer wieder habe ich erlebt: Ein Nein zerstörte nicht mein Ansehen, sondern es öffnete mir die Türe des Respekts.
  8. Sag Nein zu Menschen und Unternehmen, die nicht zu deinen Werten passen. Der Autohändler, der die Lehrlinge nicht gut behandelt. Der Zulieferer, der alle Ü50-Mitarbeiter schasst. Die Bank, die in dubiose Geschäfte investiert. Der Unternehmer, der sich negativ über Ausländer äußert. Wenn es dir nicht gut geht mit den Einstellungen und Handlungen von Firmen und einzelnen Menschen, dann suche nach anderen Partnern. Sobald du deine Wünsche aussprichst, kommen neue Menschen, die besser zu dir passen in dein Leben. Mein Nein zu einer mangelnden Wertebasis öffnete mir die Türe zu wunderbaren Geschäftsbeziehungen.

Immer wieder empfinde ich Freude darüber, wenn ich durch ein Nein zu etwas, das nicht zu mir oder meinen Zielen passt, ein Ja zu mir ausspreche. Und ich bin stolz auf mich, wenn ich Verlockungen, die nur ein kurzfristiges Vergnügen bieten, widerstehen kann. Meine Belohnung ist die Freiheit, mir meine Zukunft mit Freude und viel Energie erschließen zu können.

Wozu sagst du Nein?

Welches Nein war dein größter Erfolg? Schreibe es uns in den Kommentaren!

Deine

Annegret Kitzmann-Schubert

Unabhängige Finanzexpertin

https://meinlebenmeingeld.com/

Hier findest du alle Impulse von Annegret,  damit  du mehr Geld in dein Leben einladen kannst:

https://compassioner.com/author/annegret-kitzmann-schubert/

 

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