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Dein Tier als Freund in schweren Zeiten

Wie du Rat und Trost bei einem Tier findest und damit einen echten Freund.  Dabei hilft dir, wenn du deine feine Wahrnehmung nutzt…

Kennt ihr dieses Gefühl: Ihr habt gerade Kummer oder Sorgen, und in einem Blick eures Tieres, in seiner Zuwendung  an euch liegt aller Trost der Welt. Es braucht keine „Worte“ der Tiere, ihre ganze Ausstrahlung ist Liebe, Mitgefühl und Fürsorge.

Dieses absolut aufrichtige Mitgefühl können Tiere nicht heucheln – sie verhalten sich immer so, wie alles in ihnen, jede Zelle, es ihnen sagt.

Wenn ihr es schafft nicht kopfgesteuert,  in ein „Wenn ich doch nur wüsste, was mein Tier mir gerade sagen will und wenn ich doch nur seine Gedanken lesen könnte, es würde mich gewiss trösten“ zu fallen, sondern im Herzen zu bleiben, dann ist da diese heilsame und so sehr tröstende Verbindung.

Wie ihr das erreicht: Schaut das Tier nicht direkt an, sondern seid einfach nur im selben Raum.

Ladet das Tier einfach ein, mit in euch hinein zu fühlen – und dann geht ganz zu euch selbst. Bleibt ganz bei euch selbst, ohne Gedanken auf das Tier zu projizieren – das unterbricht die Verbindung, da zu viel eigene Absicht, zu viel Erwartung  im Spiel ist.

Spürt ganz bewusst euren Körper, die verschiedenen Körperteile, euren Herzschlag … und dann spürt hinein in das Gefühl, das ihr im Herzen habt. Wenn ihr es erreichen konntet, euer eigenes Ego für diese Momente ganz beiseite zu stellen – dann fühlt ihr im Herzen das, was das Tier gerade fühlt. Weil ihr in diesen Momenten in der gleichen Energie wie das Tier seid, im Modus der Tiere sozusagen.

Dafür braucht es nicht immer den körperlichen Kontakt. Es ist sogar möglich, dass dieser die Seelenverbindung unterbricht, da der Körper bewusst gemacht wird. Was durchaus manchmal notwendig ist. Die Tiere spüren sehr genau, was ihr gerade braucht (besser als ihr selbst oft) – ob Trost und Stütze in körperlicher oder seelischer Form. Vertraut euch den Tieren an. Die innigste Verbindung ist nicht nur auf physische Berührung angewiesen. Die Seelen kommen zusammen und feiern ein Fest.

Wie Tiere trösten

Gerade von Hunden wird oft erwartet, dass sie den Körperkontakt suchen, wenn sie trösten möchten – sie tun es schließlich oft und in vielen Situationen, und es ist sehr tröstlich. Wenn ein Hund dann nicht seinen Kopf in unseren Schoß legt,  eine Katze sich nicht  auf uns zusammen rollt, ein Pferd nicht seinen Kopf auf unsere Schulter legt, glauben wir, dass es nicht interessiert ist, dass es ihm gleichgültig ist – oh nein! Schließlich sind Tiere die Meister der nonverbalen Kommunikation. Die intensivsten Momente mit Pferdefreund Samahn z.B. erlebte ich, wenn er „einfach nur“ neben mir stand und wir ganz beisammen waren.

Wenn es eine länger andauernde Phase ist, in der es dem Menschen emotional und/oder körperlich nicht gut geht (Näheres dazu im Artikel „Haustier statt Hausarzt“), ist es sehr empfehlenswert, das eigene Herz, die Seele immer wieder zu öffnen für die Empathie der Tiere. Ihre Fähigkeit, Trost und Kraft zu spenden, ist immens, eben weil sie nicht auf Worte angewiesen ist. 

Oft habe ich das Gefühl, es ist nicht mal so, dass sie uns auf direktem Weg Trost und Kraft spenden – aber sie erinnern auf ihre wortlose Weise, die direkt ins Herz, in die Zellen geht, an unsere EIGENE KRAFT. Was viel wertvoller ist.  Dies führt uns in unsere Selbständigkeit, in Unabhängigkeit, eben in unsere eigene Power. Manches Mal und falls es notwendig ist, sind sie durchaus sehr nachdrücklich in diesen Bestrebungen uns liebevoll, jedoch konsequent auf die Sprünge zu helfen.

tier als freundEs ist an der Zeit, diese wort- und selbstlose Unterstützung der Tiere wahrzunehmen, anzuerkennen und wertzuschätzen. 

Beispiele gibt es unzählige dafür. So viele Kund*innen, die mir schildern, dass sie sehr herausfordernde Zeiten nur dank ihrer Tiere durchgestanden haben, die absolut loyal an ihrer Seite waren. Ob es um Herzenskummer geht, Trennungen von Partner/innen, großer Stress im Job, schwere und/oder langwierige Krankheit … die Tiere sind da; sind Trost allein durch ihre Anwesenheit.

Das tun sie natürlich auch, ohne dass Tierkommunikation geschieht. Bewusste Tierkommunikation, meine ich. Unbewusst ist sie, wie so oft, natürlich, einfach da.

Wie sie ihren Menschen durch schwere Zeiten hindurch helfen, wie sie ihre Freundschaft, ihre Liebe unter Beweis stellen – nun, da sind sie sehr kreativ:

Ob es dann doch durch ihre körperliche Nähe ist, das heilsame Schnurren der Stubentiger, das liebevolle Abschlecken von feuchten Hundezungen, das hingebungsvolle Anpusten aus Pferdenüstern, die oben erwähnte tiefe seelische Verbindung,  oder durch die fast immer erfolgreichen und unbändig spaßigen Einlagen der Tiere aller Arten, sie wissen meist selbst besser als die Menschen, was zu tun ist, um körperliche oder seelische Belastungen mitzutragen und dadurch leichter zu machen.

Tier als freund hundEs gibt viele Beispiele dazu, so wie Ozzy, der nach dem Tod des zweiten Hundes in der Familie, den alle sehr sehr betrauerten, dann weit häufiger als in all den Jahren vorher die Menschen deutlichst zum Spielen aufforderte.

Ihr seht gewiss ebenfalls diese Kraft in seinen Augen, das nachdrückliche „Kommt, lass uns Spaß am Leben haben“ … Da gibt es kaum eine Chance, weiterhin im Kummer zu baden ;-).

Mein Katerfreund Cäsar, der bereits in 2008 in die ewigen Katzenjagdgründe ging, war großartig darin, sich an mir hochzuhangeln, wenn ich Stress hatte. Er drapierte sich über die linke Schulter, schnurrte, was das Zeug hielt mein Herz voll – WIE bitte soll Mensch dann noch Stress haben können …!? Es bleibt einem nichts übrig außer … den Stresspegel runterfahren.

Und die Kraft der Pferde, die Menschen im wahrsten Sinne des Wortes durch Tier als freund pferd karinaSorgen und Anspannung hindurch tragen – tatsächlich im physischen wie auch im übertragenen Sinne. Meine „Jungs“ haben das in unseren vielen gemeinsamen Jahren immer wieder ganz selbstverständlich getan.

Solche tiefen Erlebnisse sind für Menschen mit Tieren pures Glück, Heilung, Kraftquelle, kleine unglaublich erholsame und stärkende „Kurzurlaube im Leben“.

Sie erinnern uns an unsere eigenen Quellen, an unsere Ursprünge – und genau da liegt unsere innere Zufriedenheit. Tiere sind glücklich, wenn ihre grundlegenden arttypischen Bedürfnisse erfüllt und sie – gerade in diesem einen Moment – satt sind, einen trockenen Platz haben, mehr brauchen sie nicht. Nicht in diesem  Moment – um das Morgen kümmern sie sich … morgen!

Ich glaube, wenn wir dies von ihnen annehmen, unsere Antennen für ihre nonverbalen, jedoch sehr intensiven Mitteilungen ausstrecken, unsere Wahrnehmung dafür durch das TUN immer mehr sensibilisieren,  dann überstehen wir dank ihrem Vorbild Herausforderungen, Kummer und Stress leichter. Uns ganz davon zu befreien, das können und wollen sie nicht. Ganz abgesehen davon, dass es für unsere Weiterentwicklung nicht förderlich wäre.

Ich freue mich auf den regen Austausch mit euch über Erlebnisse dieser Art – als eure Tiere euch einen sehr sehr wertvollen Trost spendeten …

Ich möchte mich an dieser Stelle bei all diesen Tieren bedanken – täglich wird mir in der Arbeit  bewusst, wie  kostbar sie für die Menschen sind.

Aus dem Herzen Danke an euch und die Tiere

Karina Heuzeroth

www.tiergefuehle.de

Karina Heuzeroth ist seit 15 Jahren professionelle Tierkommunikatorin und Ausbilderin auf diesem Gebiet, sowie die 1.te Vorsitzende BVTK –  Bundesverband Tierkommunikation  

 

Die magische Welt der Tiere kannst du hier noch mehr entdecken:

So kann jeder Tiere verstehen: echte Tierkommunikation

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