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Deine Authentizität – warum es sich lohnt echt zu sein

Authentizität ist hipp und gefragter denn je. Was ist dafür nötig und warum lohnt es sich echt zu sein?

In den Augen von Aristoteles wohnt in jedem Menschen der Drang inne, das in uns angelegte Potenzial zu verwirklichen, das Beste aus uns zu machen. Der britische Psychologie-Professor Stephen Joseph würde dem zustimmen und hat in seiner langjährigen Forschungsarbeit herausgefunden, dass in unserer Originalität der Schlüssel dafür liegt.

Wir alle werden als Original geboren und das ist die Quelle deiner ureigenen Kraft dich in deiner Einzigartigkeit auszudrücken – in deinen Beziehungen, deinen Worten, deinen Handlungen und Taten.

Menschen sehnen sich danach, sich selbst treu sein zu können

echt sein ist einfach

Authentizität ist groß in Mode und das ist gut so, denn die Wissenschaft zeigt: authentisch zu sein lässt uns aufblühen und führt uns in die Potenzialentfaltung. Also in einen Zustand, in dem es uns gut geht und wir Zufriedenheit erleben. Daher ist es nachvollziehbar, dass sich viele danach sehnen.

Unauthentisch zu sein heißt einfach gesagt: Ich lebe das Leben anderer. Und auch wenn das Leben anderer von außen betrachtet ziemlich verlockend erscheint, ist es auf Dauer extrem anstrengend und ganz sicher ein wesentlicher Grund für die Entwicklung psychischer Erkrankungen in den letzten 5 Jahren.

Steve Jobs sagte in einer Rede im Oktober 2011:

„Eure Zeit ist begrenzt, also vergeudet sie nicht dadurch, dass ihr das Leben anderer Leute führt.“

Warum authentisch sein? 

Wenn wir alle Menschen danach fragen würden, bekämen wir sicher selten die Antwort: „Nein, ich möchte lieber unecht sein, mir selbst untreu und am besten keine authentischen Begegnungen haben.“ Wir können guten Gewissens behaupten, dass wir uns alle Authentizität wünschen, bei uns selbst, beim Partner, bei Freunden, beim Chef, bei Kollegen, ja sogar beim Autoverkäufer um die Ecke oder beim Auftritt von Politikern.

Wir wissen doch viel lieber direkt und klar woran wir bei jemanden sind und wie unsere Mitmenschen so ticken, auch wenn hin und wieder echt herausfordernd ist und sich manchmal tierisch unangenehm anfühlt.

Doch das gehört zum Leben und ist das nicht die bessere Option, anstatt ständig das laue Gefühl zu haben, dir wird gerade was vorgemacht und du stehst nur einer lebendigen Fassade gegenüber?

authentizität

Du kennst das sicherlich, eine aufgesetzte Fassade kann schon mal zum emotionalen Diskussionspunkt werden, nicht nur mit unserem Blick auf Politiker, sondern auch im Café, wenn es heißt: „Die Bedienung war jetzt aber nicht wirklich authentisch. Ich empfand die Freundlichkeit doch ganz schön aufgesetzt.“

Würde die Bedienung allerdings sagen: „Sorry, ich bin heute nicht gut drauf und das spiegelt sich heute vielleicht auch in meinem Verhalten wieder.“ – Vermutlich hätten die allermeisten sogar ein aufmunterndes Wort parat und nicht den Drang, das Lokal fluchtartig und vor Schreck über die Ehrlichkeit wieder zu verlassen. Immerhin kennen wir alle diese Tage.

Eine andere Möglichkeit wäre es auch mit der betroffenen Person, in dem Fall der Bedienung zu sprechen, anstatt über sie zu reden. Doch die meisten von uns sind schnell mit der kritischen Beurteilung und dem Fingerzeig auf andere – da nehmen wir uns ganz sicher nicht aus.

Doch sind wir mal ehrlich, wie häufig zeigen wir mit dem kritischen Blick durch die Authentizität-Brille auf uns selbst? Wir wissen, wie schwer es ist, sich Tag für Tag an die eigene Nase zu fassen und wie einfach oder auch angenehmer es ist die anderen zu kritisieren.

Authentisch zu sein ist kein Zustand, sondern eine lebenslange Herausforderung

Der Glauben, Authentizität sei ein Zustand, den wir erreichen können, ist in der Gesellschaft weit verbreitet. Doch es ist vielmehr ein lebenslanger Prozess, indem wir immer und immer wieder die eigenen Gefühle und Bedürfnisse erforschen müssen. Nur so können wir dauerhaft ein Leben führen, in dem wir uns selbst treu sind und bleiben.

Es reicht nicht aus eine Bestandsaufnahme unserer Persönlichkeit im Leben zu machen. Im Grunde müssen wir ständig eine innerliche Inventur dazu durchführen. Schließlich wollen und entwickeln wir uns permanent weiter. Diese Erkenntnis war für uns ein großer AHA-Moment und hat unseren Blick völlig verändert.

Jeder von uns wird als Original geboren

authentizität-originalWer bist du als Original? Und drückst du dich als dieses im Leben aus? Vielleicht kennst du Menschen, die in deinen Augen ein „echtes“ Original sind – mit den sogenannten Ecken und mit Kanten, die polarisieren und zwar meist positiv.

Das Empfinden ist dabei häufig unterschiedlich, von spannend und häufig auch inspirierend, bis hin zu Gedanken wie zum Beispiel: „Wie kann er nur! Das macht man doch nicht! Der/die traut sich aber was!“ In unseren Augen ist Veit Lindau dafür ein sehr gutes Beispiel.

Welche Merkmale machen ein Original, also einen authentischen Menschen aus?

Sie kennen sich, ihre Stärken, Schwächen, Fähigkeiten, Beweggründe, Bedürfnisse und Werte.

Sie übernehmen Verantwortung, stehen zu ihren Entscheidungen und beugen sich nicht dem was angesagt oder im jeweiligen Kontext die allgemeingültige Meinung ist.

Authentische Menschen sagen nach besten Wissen und Gewissen die Wahrheit, sind anderen gegenüber offen, aufrichtig und integer.

Vor allem auch dann, wenn es für sie selbst und/oder den anderen Mal unbequem und mit unangenehmen Gefühlen verbunden ist.

Prof. Stephen Joseph hat ein einfaches und prägnantes Drei-Stufen-Modell für Authentizität formuliert:

Erkenne dich selbst (immer wieder neu; ähnlich einer „Jahresinventur“)

+ Steh zu dir selbst (nimm dich an in der aktuellsten Version deines Selbst)

+ Sei ganz du selbst (bleib dir in dem was du sagst und tust selbst treu)

= authentisches Leben (als fortwährender Entwicklungsprozess)

Hier eine Übung, wie du deine Authentizität auf den Prüfstand stellen kannst:

  • Hast du das Gefühl, deine Entscheidungen nach deinem ureigenen Ermessen treffen zu können?
  • Glaubst du, dass du offen und ehrlich deine Meinung äußern zu können?
  • Hast du das Gefühl, im Alltag meist ganz du selbst sein zu können?

Solltest du eine der Fragen mit Nein beantworten, bist du dir im Moment vielleicht weniger treu als du es gerne hättest.

Ob wir authentisch sind, steht in Verbindung mit unserem Selbstwert

authentizitaet-bewundernWie treu wir uns in der aktuellen Lebenslage selbst sein können, geht häufig Hand in Hand mit der Frage wie stabil unser Selbstwert ist und wie abhängig dieser von äußerlichen Einflüssen ist.

Je mehr unser Selbstwert von äußerlichen Einflüssen wie der Anerkennung und Bewunderung anderer abhängig ist, desto häufiger werden wir uns selbst nicht treu sein und haben das Gefühl uns verbiegen zu müssen, um den anderen zu gefallen.

Denn unser Bedürfnis nach Zugehörigkeit ist dermaßen stark, dass es am Ende leider die Oberhand über das Bedürfnis nach Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung behält.

Hier eine Schritt für Schritt Anleitung:

Wie du für dich (wieder) erkennen kannst, dass du auch unabhängig von externen Quellen total wertvoll bist, wenn du dich authentisch zeigst:

  • Notiere dir als erstes alles, was du im Leben schon erfolgreich gemeistert, erreicht und bewirkt hast. Gehe dabei zurück bis in deine Kindheit und wichtig: Überlege vor allem, wobei du auch Freude während des Tuns empfunden hast.

Glaube uns, das ist viel mehr als du im ersten Augenblick vielleicht ahnst.

  • Schreibe alle deine Lebenserfolge auf, die Großen, die Kleinen und die ganz Kleinen.

Tu es vielleicht auch gemeinsam mit Eltern, Geschwistern oder Freuden. Sie werden deine verborgenen Erinnerungen sicher gerne mit auf Trapp bringen. Es soll Spaß machen, also schaffe dir den Rahmen, in dem es dir damit richtig gut geht. Nun reflektiere die einzelnen Ereignisse.

  • Welche Stärken, welche Eigenschaften, welche Fähigkeiten waren immer wieder mit im Spiel? Gibt es Muster oder zusammenhängende Elemente zwischen verschiedenen Ereignissen?

Nun überprüfe, inwieweit du diese in deinem Umfeld einbringen und zum Ausdruck bringen kannst. Dies wird dir hoffentlich Sicherheit verleihen und deine Erwartungen für einen wertvollen Beitrag durch deine Handlungen stabilisieren.

Die Formel für den Aufbau eines stabilen Selbstwertes lautet:

Regelmäßige Selbstwirksamkeit, bei der die Ergebnisse mit den Erwartungen im Einklang stehen = stabiler Selbstwert. Ein stabiler Selbstwert schenkt uns den nötigen Mut und die Kraft uns zu zeigen wie wir sind und sein wollen. Und dann steht die Tür zum echt sein, zur Authentizität mindestens einen Spalt weit offen.

Wir wünschen dir einmal mehr viel Freude mit unseren Impulsen und würden uns natürlich sehr freuen, dich mit unserem Beitrag inspiriert zu haben.

Und wie immer gilt, gib uns gerne ein Feedback und am liebsten ein authentisches.

 

Alles Liebe

Nina, Sascha und Thomas von Wohlglückheit

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