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Deine Hochsensibilität entdecken

Was passiert eigentlich, wenn du dich selbst als das erkennst, was du bist – wenn du deine Hochsensibilität zum ersten Male bewusst begreifst und beginnst dich in einem neuen Licht zu sehen?

Das Thema Hochsensibilität ist neu. Auf dem deutschen Markt tauchte um die Jahrtausendwende das erste Buch auf, das sich mit dem Thema befasste und erst seit wenigen Jahren berichten die Medien über die Besonderheiten hochsensibler Menschen.

Wie ging es dir, als du das Thema entdeckt und mit dir in Zusammenhang gebracht hast?
Für manche Menschen ist es wie ein Schock. Jahrelang haben sie sich selbst nicht verstanden, haben nach Erklärungen für ihr Anderssein gesucht, sind Psycho-Diagnosen durchgegangen auf der Suche nach dem Verständnis für die eigene Persönlichkeitsstruktur.

Das Thema Hochsensibilität zu entdecken kann einen Wendepunkt im Leben darstellen. Als ich das erste Buch zu dem Thema las, war es, als risse der Himmel auf. Plötzlich verknüpften sich die losen Fäden meines Lebens zu einem ganzheitlichen Bild. Ich hatte das Thema gefunden, das zahllose Antworten lieferte. 

Und gleichzeitig brach eine Welt zusammen. Mein alte Welt, nämlich das Selbstbild, das ich bis dahin mit mir herumgetragen hatte. Es war geprägt von Negativdenken über mich selbst, von mangelndem Selbstwert, dem Gefühl mich nicht zu verstehen und von falschen Zuschreibungen meiner Umwelt.

Zu erkennen, dass hinter all den negativen Glaubenssätzen, die ich über mich selbst hatte, in Wirklichkeit etwas steckte, das man als wunderbare Eigenschaft ansehen konnte, verursachte erst einmal einen großen Schock, der viel Traurigkeit auslöste. Es war der Schmerz, jahrzehntelang unter falschen Vorzeichen gelebt zu haben. Mich klein gemacht zu haben für etwas, das eigentlich schon immer ein wundervolles Merkmal meiner Persönlichkeit war.

Und gleichzeitig krempelte sich in mir etwas um. In dem Maße, wie ich mich dieser neuen Erkenntnis öffnete und mich mit dem Thema auseinandersetzte, wurde ich heil und vollständig. Es war wie ein Ankommen. In mir selbst.hochsensibilitaet-verstehen

Anfangs behielt ich meine Erkenntnisse noch ganz für mich. Alles war noch so frisch und empfindlich, dass ich mich kaum traute, mein zweites Buch über das Thema im Buchladen zu bestellen. Die Sorge, was die Verkäuferin über mich denken könnte, ob sie mich für vermessen oder eingebildet halten würde, beschäftigte mich.

Erst nach und nach traute ich mich über meine neue Sicht auf mich selbst zu sprechen. Diese Phase nenne ich heute mein Coming out.

Einen ähnlichen Umgang erlebe ich mit vielen Menschen, die in dieser Phase zu mir kommen. Manche wünschen sich so etwas wie eine fachliche Bestätigung, dass sie sich nicht in eine Idee verrennen, die sich irgendwann als Lügengebäude herausstellt. Sie möchten sich am liebsten testen lassen und so etwas wie eine „Diagnose“ bekommen.

In dieser Phase ist es oft hilfreich, mit jemandem zu sprechen, der sich mit dem Thema auskennt und dir Rückmeldung gibt, ob du mit deinem Denken richtig liegst. Was dies aber nicht ersetzt, ist der Prozess der Neuausrichtung.

Hochsensibilität stellt Freundschaften auf dem Prüfstand

Hochsensibilitaet-freundEs kann sein, dass du beginnst, deine bisher existierenden Freundschaften in einem anderen Licht zu sehen. Vielleicht merkst du, dass du in manchen Beziehungen als Zuhörerin gerne gefragt bist, selber aber nicht die gleiche Aufmerksamkeit erhältst, wenn du Gesprächsbedarf hast. Manche Menschen merken, dass sie der Großteil ihrer Freundschaften emotional nicht wirklich nährt und dass nur ein oder zwei Menschen echten Vertrauensstatus haben.

Berufliche Orientierung

Der Beruf ist natürlich ein wichtiger Baustein zu deiner Lebenszufriedenheit. Wie sieht es bei dir am Arbeitsplatz mit Reizüberflutung aus? Wenn du das Thema Reizüberflutung näher betrachtest, wirst du vermutlich noch deutlicher als bisher merken, ob dein Arbeitsplatz zu deinem Naturell passt oder ihm zuwider läuft. Sind die Arbeitsbedingungen so, dass du deine Fähigkeiten optimal einsetzen kannst und du bei Bedarf Rückzugsräume hast oder bist du einem Übermaß an Reizen so ausgesetzt, dass du nach einem Arbeitstag völlig erledigt nach Hause kommst?

Deine Rolle in der Familie hinterfragen

Die Familie ist vermutlich das Feld, das uns am meisten fordert, wenn wir hochsensibilität-entdeckenuns verändern. Es kann sein, dass du in deiner Familie erst einmal deutlichen Gegenwind erfährst, wenn du dich hier mit deiner Hochsensibilität,  neuen Gedanken und Erkenntnissen zeigst. Was dir dabei helfen kann ist, zu verstehen, welche Rolle du bisher in deiner Familie innehattest. Vielleicht warst du die Praktische, die sich immer um alle und alles gekümmert hat oder der Ausgleicher, der stets für die Familien-Harmonie und gute Stimmung zuständig war. Manche Familien reagieren mit großem Widerstand, wenn ein Mitglied sich verändert. Die Stabilität des Familiensystems wird dann u. U. mit großer Vehemenz verteidigt.

Der Umgang mit der Reizverarbeitung

Wenn du erkennst, was es mit deiner anderen Art der Reizverarbeitung auf sich hat, wirst du vermutlich besser verstehen, an welchen Punkten dein Leben nachjustiert werden sollte. Hast du beispielsweise zu Hause genügend Rückzugsmöglichkeiten zum regenerieren? Und nimmst du dir diese Zeit? Entspricht dir die Geräuschkulisse in deiner Wohnung? Sind die optischen Eindrücke in deinem Zuhause fordernd oder passend?

Eine hilfreiche Möglichkeit sich mit dem Thema zu befassen, ist der Besuch einer Hochsensiblengruppe. Diese entstehen derzeit überall, da das hochsensibilitätBedürfnis der Menschen nach Austausch wächst. Ich erlebe in verstärkt, wie Menschen, die sich über längere Zeit mit den verschiedenen Aspekten von Hochsensibilität beschäftigen, sich zusehends entspannen und die eigene Veranlagung immer positiver empfinden. Das Erlebnis unter Menschen zu sein, die genauso ticken wie du, ist unschätzbar. Menschen, die zum ersten Male an einer solchen Gruppe teilnehmen, äußern sich häufig ganz erstaunt über die freundlichen und ruhigen Umgangsformen, die hier herrschen. „Ihr lasst euch ja ausreden und hört einander richtig zu!“ ist eine Reaktion, die ich häufiger höre.

Auch ich empfinde die Atmosphäre als sehr besonders, wenn hochsensible Menschen unter sich sind. Das ist eine Erfahrung die ich dir wünsche. Ich wünsche dir wunderbare Begegnungen auf dem Weg zu deinem wahren Naturell.

Schön, dass du dabei bist.

Herzliche Grüße

Barbara Grebe

www.grebecoaching.de

 

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