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Der beste Experte für dein Kind: DU selbst!

Unsere eigene, innere Einstellung hat oftmals mehr Einfluss auf die Entwicklung von unserem Kind, als so manche|r von uns glauben mag. In ihrem zweiten Beitrag für den Compassioner gibt Gastautorin Helena Jakovlev einen sehr persönlichen Einblick, wie sie selbst versuchte, die Entwicklung ihrer Kinder durch eigene Haltung und Mindset zu fördern. Als Mutter und Pädagogin inspiriert und begleitet sie andere Mütter dabei, mehr zu sich und den eigenen Gefühlen zu finden und ihnen zu vertrauen. Dass wir selbst die Entwicklung unserer Kinder stark beeinflussen und sie auch erst dann bedingungslos lieben, wenn wir es auch für uns selbst so empfinden – diese Erkenntnis ist eine ihrer Kernbotschaften, die sie mit euch teilen will.

 

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Auf der Suche nach den wertvollsten Tipps für die bestmögliche Erziehung unseres Kindes, werden wir selten auf den wichtigsten Experten dafür aufmerksam: uns selbst. Es gibt so viele Konzepte und Erziehungsstile, die uns beibringen wollen, wie man Kinder richtig behandeln sollte. Doch brauchen wir überhaupt Konzepte für so etwas Natürliches wie die Erziehung unserer Kinder? Wir sind es gewohnt, im Außen nach Antworten zu suchen. Wir fragen Ärzte, wenn wir krank sind, wir wenden uns an Erzieher oder Lehrer, wenn wir Probleme mit unseren Kindern haben oder lesen Ratgeber. Dabei vergessen wir den wichtigsten Menschen zu fragen –  und der sind wir selber.

Ja, die größte Expertin für dich und dein Kind bist du!

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So oft suchen wir Rat im Außen – warum nicht einfach mehr auf unsere eigenen Potentiale vertrauen?

Vertrauen in das intuitive Mutterwissen

„Es braucht keine Konzepte, das Wichtigste ist, dem eigenen Gefühl zu folgen“ – auch für mich hörte sich das lange zu schön an, um wahr zu sein. Aber mittlerweile habe ich so viele Erfahrungen sammeln können, die genau das bestätigen. Vielleicht kennen einige von euch die Geschichte von André Stern? Er ist selbst unter diesem bedingungslosen Vertrauen in die Entwicklung aufgewachsen. Seine Eltern haben ihn nicht zur Schule geschickt und nicht unterrichtet, sie haben vertraut. Gerald Hüther belegt wissenschaftlich, dass wir Menschen unter Begeisterung und Freude, also im Spiel, am effektivsten lernen. Und es gibt noch so viele weitere Hinweise.

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Vertrauen ist ein wichtiger Schlüsselfaktor in der Erziehung unserer Kinder

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Der Schmerz, wenn das Kind nicht der Norm entspricht

Doch wie setze ich das alles im Alltag um? Ich weiß so gut, wie schwer und schmerzhaft es sein kann, wenn das Kind nicht den Normen entspricht und sich nicht an die gesellschaftlichen Regeln und unsere Glaubenssätze anpasst. Wenn wir aber der individuellen Entwicklung des Kindes vertrauen und die Herausforderung als Wegweiser nehmen, wird vieles einfacher und ein freudvolles, leichtes Familienleben möglich. Denn zu vertrauen bedeutet nicht, dass Kinder uns nicht brauchen und den ganzen Tag tun, was sie wollen. Kinder brauchen unsere Präsenz und Klarheit. Sie brauchen auch Struktur und Grenzen und wollen gesehen und ehrlich behandelt werden. Sie fordern uns förmlich dazu auf, ehrlich zu sein, denn sie spüren wenn wir selbst unentschlossen sind und genau dann  entstehen Konfliktsituationen.

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Nur wenn wir ein Gefühl für unsere eigenen Bedürfnisse haben, können wir auch die unserer Kinder erkennen

Sich selbst vertrauen, um dem Kind zu vertrauen

Um sich selbst und der Entwicklung der Kinder zu vertrauen, benötigt man als Grundstein starkes Vertrauen in seine eigenen Gefühle und Impulse. Die meisten Menschen, so ging es auch mir, haben jedoch gelernt, genau diese zu verdrängen. Der erste Schritt ist es, die eigenen Gefühle überhaupt zu fühlen, ihnen Raum zu geben. Sie haben, ob positiv oder negativ, immer Botschaften für uns. Die größte Angst haben wir nicht vor negativen Situationen, sondern vor negativen Gefühlen. Deswegen ist es leichter, sich erst mit den positiven Gefühlen auseinander zu setzen und Dankbarkeit, Liebe und Freude bewusst wahrzunehmen. Zu schauen: was macht mir Freude, wofür bin ich dankbar? Meditationen zur Selbstliebe helfen, sich zu spüren und anzunehmen.

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Selbstliebe – auch für de Erziehung unserer Kinder ist sie eine primäre Grundvoraussetzung

 

Was fühlst du, wenn dein Kind schreit und dich nervt?

Selbstliebe ist ein wichtiger Aspekt im Umgang mit Kindern. Erst wenn wir uns selbst lieben und annehmen, können wir auch dem Kind diese Gefühle schenken. Es ist so wichtig, denn Kinder spüren so sehr, ob wir sie wahrhaftig lieben oder es nur so dahergesagt ist. Natürlich lieben Eltern ihre Kinder. Doch was fühlt man, wenn das Kind schreit oder ängstlich ist und einfach nur nervt? Kannst du diese Gefühle annehmen und sagen „es macht mich wütend oder „es macht mich mitleidig aber ich habe dich lieb“? Oder kannst du es nicht aushalten und möchtest, dass das Kind aufhört so zu sein, wie es gerade ist? Für das Kind fühlt es sich dann so an, als ob es abgelehnt wird und nicht gut ist. Dabei sind es nur die eigenen ungefühlten Gefühle, die abgelehnt werden.

 

Du triffst die Entscheidung

Ich glaube übrigens fest daran, dass Kinder sich ihre Eltern aussuchen – und somit auch die Erfahrungen, die sie mit uns machen. Sie bringen uns etwas bei, neue Sichtweisen und Erfahrungen, deswegen ist es viel schöner, sich nicht auf Fehler zu fokussieren, sondern auf das, was wir daraus lernen können… Es beginnt bei uns selbst und wir können entscheiden, ob wir weiterhin im Außen nach den Antworten suchen oder uns selbst als Experten annehmen und unseren Gefühlen und dem Herzen folgen.

Die Veränderung beginnt in dir.

 

Helena Jakovlev

Über Helena Jakovlev:

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Als Mutter und Pädagogin inspiriere und begleite ich Mütter dabei, mehr zu sich und den eigenen Gefühlen zu finden und ihnen zu vertrauen. Mir ist es wichtig, dass wir erkennen, wie stark wir die Entwicklung der Kinder beeinflussen. Und dass wir Kinder erst bedingungslos lieben – auch wenn das Kind anders ist –, wenn wir es auch für uns selbst so empfinden. Das Thema „Mein Kind ist anders“ ist mein Schwerpunkt.  Noch mehr Inspirationen zu diesem Thema erhältst du in meinem Podcast auf meiner Website  www.vertrauensweg.de. Dort interviewe ich tolle Menschen, die aus ihrem Anderssein Wunderbares erschaffen haben. Ebenfalls erfährst du mehr über mich und meine Arbeit auf meiner Facebook-Seite.

 

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