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Der Einfluss unserer Ahnen

Wie unsere Vorfahren Antworten für unser Leben geben können

Wenn das Thema auf den Tisch kommt, dann gibt es in der Regel zwei sehr unterschiedliche Meinungen. Entweder wird der Einfluss unserer Vorfahren auf uns selbst als nicht relevant bezeichnet oder als absolute Realität. Aber so ganz einfach das Thema vom Tisch zu wischen, ist auch nicht die Lösung, denn es gibt einige Studien,  die das Wirken über Generationen hinweg zeigen.

Bettina Sandrock, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Mediatorin hat sich mit dem Thema intensiv auseinandergesetzt:

Neben den beiden bedeutenden Psychoanalytikern, Sigmund Freud und Carl Gustav Jung, hat auch die Epigenetik, ein Fachgebiet der Biologie sich mit dem Thema beschäftigt und interessante Dinge herausgefunden.

Sigmund Freud und Carl Gustav Jung haben in Ihren Werken das Phänomen der „Massenpsyche“ und des „kollektiven Unbewussten“ beschrieben und somit den Einfluss von Vergangenem beobachtet. C.G. Jung hat darüberhinaus das Bild der Archetypen mit den verbundenen Instinkten dokumentiert und S. Freud war ein Pionier in der Traumdeutung.

Er entdeckte in den Beschreibungen seiner Patienten immer wieder verstorbene Verwandte, die im Traum sehr präsent waren.

Studien der Eigenetik haben sich mit der Frage beschäftigt, welche Faktoren Einfluss auf unser Genmaterial und somit auf die Vererbung haben. Das Ergebnis war, das Erfahrungen auf nachfolgende Generationen weitergegeben wurde. Man hat festgestellt, dass Kinder und Enkel von traumatisierten Menschen ähnliche Symptome zeigten ohne selbst dem belastenden Ereignis ausgesetzt zu sein. 

Wer das Gefühl hat „anders“ als die anderen Familienmitglieder zu sein oder die Rolle des „schwarzen Schafes“ übernommen zu haben, bei diesen Menschen  könnte der Ahnen-Faktor eine Rolle spielen.  Da hilft es z.B. im Familienstammbaum tiefer zu graben und meistens stellt man fest, dass in der Historie bereits ähnliche Charaktere gegeben hat.

Mehr über die Vorfahren herausfinden:

Um herauszufinden wer wir eigentlich sind und welches emotionales Erbe wir mitbekommen haben, ist der erste Schritt die Erstellung eines Familienstammbaums. Frage die Eltern, Großeltern oder weitere Verwandten und lass dir Geschichten aus der Kindheit und Jugend erzählen. Du wirst erstaunt sein, welche ungeahnten  Storys an das Tageslicht kommen werden.

Im zweiten Schritt wird dann der Stammbaum mit Eigenschaften, Charakterzügen der Menschen und um die Qualität der Beziehungen und Verbindungen ergänzt. Z.B. war mein Großvater ein harmonischer Mensch und sehr gesellig oder hatte er häufig Streit und war eher ein Querulant? Spannend ist auch herauszufinden, welche Berufe die Vorfahren hatten. Meist zeigen sich Präferenzen in einzelnen Familienzweigen und es wird klar, dass man nicht anders konnte,  als auch desselben Beruf zu ergreifen.  Das Ergebnis ist dann ein sogenanntes Genosoziogramm und es gibt ein schönes Bild unserer Historie und Ahnengalerie.

Die Suche nach Antworten:

Die Auseinandersetzung mit der Historie hat mehrere schöne Effekte:

  • Kommunikation

wir sprechen wieder miteinander

  • Wertschätzung & Empathie

wir bekommen ein Gefühl für die Umstände und werten nicht gleich in „Gut & Schlecht“

Es kann aber auch sein, dass deine Fragen keine ausreichenden Antworten bekommen und die Suche nach Geschichten nicht von Erfolg gekrönt ist. Es kann sein, dass Eltern oder Großeltern stumm bleiben und Fragen abgeblockt werden. In diesem Fall könnte es sein, daß man auf ein Familiengeheimnis gestoßen ist über das nicht gesprochen wird. Das komische an diesen „Geheimnissen“ ist, dass sie nicht verschwinden, wenn man nicht darüber spricht, sondern dass sie wie ein Phantom weiter wirken. Hier ist dann Fingerspitzengefühl gefragt, um eine Brücke zu bauen, damit das Ereignis erzählt werden kann und so die Möglichkeit besteht, den „Schrecken“ zu verlieren. Wenn das Geheimnis bereits einige Generationen zurück liegt und somit nicht „erzählt“ werden kann, dann hilft eine Recherche in historischen Archiven über die entsprechende Zeit oder Ort.

B. Sandrock sucht nach Vorfahren

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Ich biete ein kostenfreies Vorgespräch per Telefon

SprachRaum! – Bettina Sandrock – b.sandrock@sprachraum-ammersee.dewww.sprachraum-ammersee.de

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