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Der Sinn deiner Existenz – welche Medizin trägst du in dir?

Geprägt durch ihre schamanische Weltsicht hat unsere Gastautorin Svenja Strohmeier einen ganz besonderen Blick auf den Sinn unserer Existenz. Warum für sie jedes Dasein eine einzigartige Medizin für die Welt in sich trägt und wie unser Lieblingsheld aus Kindertagen uns dabei helfen kann, diese in uns zu entdecken, erklärt sie uns in ihrem neuen Artikel.

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Wer hat dein Herz höher schlagen lassen als du klein warst? War es Wonder Woman, die einfach jede Situation beherrscht und jeden gerettet hat? Die für Gerechtigkeit gesorgt und die Bösen hat alt aussehen lassen? Oder war es die bezaubernde Jeannie, die ihren „Meister“ umgarnt und ihm das Leben mit allerlei Zauber verschönert und dadurch seine Liebe verdient hat?

Wenn wir unseren tiefsten Wunsch für unser Wirken in der Welt erfahren wollen, ist es sehr hilfreich, uns anzuschauen, welche Heldin und welchen Helden wir in unserer Kindheit verehrt haben. Welche Fähigkeiten haben dir besonders gefallen? Was wolltest du auch immer können? In wen wolltest du dich zu Fasching oder Karneval verwandeln? Wessen „Medizin“ wolltest du tragen?

Deine ganz eigene Medizin

Im Schamanismus sagen wir, dass wir als Menschen unsere „Medizin“ in die Welt bringen. Das ist nicht synonym zu sehen mit einer Substanz, welche wir in den westlichen Ländern zu uns nehmen und die Krankheiten „verschwinden“ lässt. Aber es geht schon in diese Richtung: Deine Medizin ist dein Strahlen, deine ureigenste Kraft, deine Wohltat für andere Menschen. Du gibst sie in die Welt, und sie gibt anderen das, was sie daraus ziehen können. Sie erfüllt den Wunsch deiner Seele, in deinem Wirken der Gemeinschaft zu dienen.

Jeder von uns hat seine eigene Medizin in sich, sie kommt mit dem Sinn und Zweck unseres Daseins in diesem Leben daher. Hast du diesen bereits gefunden? Nein? Oder vielleicht schon „so in etwa“? Dann geht es dir wie der Vielzahl der Menschen. Ich möchte dir in diesem Artikel erzählen, was unsere Sozialisation damit zu tun hat, dass wir unsere Medizin verlieren und keinen Zugang mehr dazu haben. Auch möchte ich dir zeigen, wie du sie wiederfinden und so schließlich dich der Welt hingeben – hinschenken – kannst.

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Deine Medizin ist deine ureigenste Kraft, mit der du dich an die Welt verschenkst

Auf deine Existenz wartet eine Aufgabe

Jedes indigene System trägt den Gedanken einer Seele an etwas, das unseren Tod überdauert und sich wieder inkarniert, weiter reist, um das nächste Lernfeld zu erfahren, zu fühlen, zu leben, menschlich zu sein. Diese Aufgaben können groß oder klein sein, je nachdem wie alt oder jung die Seele ist. Von diesem Ansatz geht dieser Artikel aus, weil ich mit diesem Ansatz aufgewachsen bin und ihn so leben, Sinn-geben und lieben gelernt habe.

Dieser Ansatz spricht jedem von uns eine tiefe Aufgabe in diesem Leben zu. Den Sinn davon herauszufinden, lehrt uns heute in diesem Jahrhundert jedoch kaum noch jemand, geschweige denn unser „Stamm“. Früher fielen die Kinder einfach ihren Talenten bzw. dem Stand oder der Familie nach den entsprechenden Berufen zu. Eine Gemeinschaft bestand aus einer Vielzahl an Menschen mit verschiedenen Zugängen und Talenten. Diesen entsprechend wurden sie erwachsen, lernten den Beruf und bereicherten ihre Gemeinschaft.

Wenn du vom Weg abkommst

Heute ist alles möglich – und diese Vielzahl ist dermaßen verwirrend und kann uns so weit fort leiten von unserer eigentlichen Aufgabe im Leben, die oft so viel kleiner ist als ein Unternehmen zu führen, aber so viel wichtiger für die Erfüllung unserer Seelenwünsche!

Tragödien oder Krankheiten wie Burnout oder Depressionen dienen uns oft dazu uns zu zeigen:

Du bist falsch abgebogen. Um deine Medizin zu finden brauchst du jetzt eine Auszeit. Eine Pause zum Reflektieren.

In dieser Pause findest du Ruhe und Muße, um dich zu reflektieren. Einen Zugang zu deinen Bedürfnissen und den Raum, um zu merken: Wer bin ich eigentlich? Weiß ich das schon? Und wer war ich, bevor unsere Sozialisation um die Ecke kam und mir mit einem System aus Zuckerbrot und Peitsche, Liebesentzug, Anerkennung und Zwang erklärte, wer ich zu sein hätte?

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Oft sind Brüche im Leben ein Zeichen dafür, dass wir innehalten und uns nach dem richtigen Weg umschauen sollten

Lass dir den Weg weisen

Im Schamanischen wird der Schamane eines Stammes von der Geistwelt ausgewählt. Er oder sie hat meist nicht den Wunsch, Schamane zu werden, doch es gibt keine Wahl. Oft initiiert der eigene Tod den Schamanen, entweder in der Geistwelt oder in unserer sinnlich fassbaren Realität. Ich habe lange gebraucht, um zu erkennen, dass meine mehrfachen Tode durch multiples Organversagen (durch diese „unheilbare Autoimmunerkrankung“) in den letzten drei Jahren eine Initiation zu Größerem waren – obwohl ich mit diesem Wissen aufgewachsen bin! Manchmal steht man eben mit dem Brett vorm Kopf da. Oft auch Jahrzehnte. Und das ist in Ordnung!

Wir dürfen sanft mit uns sein, verständnisvoll, denn wir haben uns diese Welt zwar ausgesucht, um hineingeboren zu werden, aber ein Lehrer fehlte uns sehr oft. Viele finden ihn als Erwachsene in Kursen, in Seminaren, bei Rednern wie Veit Lindau oder anderen inspirierenden, also „in-spirit-bringenden“ Menschen. Und das ist wunderbar.

Ohne Sinn im Leben

Menschen ohne ihre Medizin finden sich oft als Menschen ohne ihren Sinn im Leben wieder. Es liegt eine tiefe Befriedigung darin, herauszufinden, wofür man in diesem Leben inkarniert worden ist, denn darin liegt so oft unser großes Talent! Gerade Menschen, die denken, nichts „besonders gut zu können“, haben in diesen Bereichen einfach noch nicht nachgeschaut, weil sie bisher keinen Zugang dazu hatten.

Viele Menschen beginnen dann irgendwann zu träumen, werden durch Krisen in ihren mittleren Jahren aufgerüttelt. Denn die Seele merkt, dass sie nicht mehr ewig Zeit hat, um die Erfahrungen zu machen, für die sie gekommen ist. Der Mensch muss sich nun langsam „auf den Weg machen“. So kommt es, dass Menschen oft im mittleren bis späteren Lebensalter beginnen, ihren Weg zur Bewusstseinsentwicklung zu gehen – in welchem Bereich das dann auch sein mag. Letztendlich führen alle Systeme zu einem Zielpunkt: Wir werden uns des einen, göttlichen, großen Geheimnisses gewahr.

Wie kannst du deine Medizin finden und genauer bestimmen?

Ist dir durch die immer gleiche Förderung der immer gleichen Talente in Schule und Studium dein Gefühl für deine Stärken und Schwächen, die du als Kind so klar hattest, abhanden gekommen?
Hast du wenig Kindheitserinnerungen? Das mag damit zusammenhängen, dass man dich gelehrt hat, nur dann richtig zu sein, wenn du das tust, was man von dir erwartet. Vielleicht hast du dann Zuwendung und Liebe erhalten und den Rest gelöscht. Nun liegt aber in diesem „Rest“ oft deine Medizin. Das gilt dann, wenn sie quasi „verschüttet“ ist. Dein Unterbewusstsein dient dir damit, diese schmerzhaften Erfahrungen zu vergraben, damit du durch dein Leben kommst. Forschungen offenbaren mittlerweile, dass die Relation von Bewusstsein zu Unterbewusstsein ungefähr derer von 15mm gegen 11 Kilometer entspricht. Du kannst dir also vorstellen, wie viel in deinem Unterbewusstsein begraben ist und welche Schätze dort liegen.

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In deinem Unterbewusstsein gibt es so viel zu entdecken – vielleicht auch deine Medizin. Sie wartet auf deinen ersten Erkundungsschritt.

 

Menschen, deren Medizin im Versorgen und Kümmern um andere Menschen liegt, finden sie bereits oft in ihrer Berufswahl, da sie durch unsere Gesellschaft anerkannt ist. So ist das Dasein als Arzt oder Lehrerin oft eine Berufung und kein Beruf, und Menschen in helfenden Berufen finden dort ihre Erfüllung.

Was dir dein Kindheitsheld verrät

Nun ist der Mensch, der sich morgens fröhlich erhebt und zur Arbeit gehen „darf“, bei uns in der Minderheit. Nur wenige leben ihre Seele täglich, lassen sie strahlen und berühren damit die Welt.
Bewegt dich diese Vorstellung, weil auch du noch nicht zu denen gehörst, die täglich strahlen? Dann lass uns in deine Kindheit zurückkehren.

Welche Kindheitshelden hattest du? Was hast du als Kind besonders gern getan oder worin warst du besonders gut? Welche Menschen hast du bewundert? Denn das Gesetz der Resonanz besagt: Das, was du selbst bist, ziehst du an. Wenn du etwas besonders bewundert hast, dann traf es auf Resonanz in dir, weil du selbst auch viel von dieser Qualität trägst! Ich schreibe absichtlich „trägst“ und nicht „trugst“, weil das alles noch da ist, egal wie tief begraben es wurde.

Deine Essenz

Der erste Schritt ist also, herauszufinden, was dich als Kind hat strahlen lassen – das wird dir auch heute genauso gut tun. In diesen Bereichen liegt deine Medizin. Dabei können dir schamanische Praktiken oder auch ein Coaching helfen, in dein Innerstes vorzudringen.

Dann heißt es, diese Bereiche zu entwickeln – und zwar zuerst einmal weniger in Kursen, sondern aus dir selbst heraus. Hier ist viel mehr angesagt, das eigene Strahlen zu „extrahieren“ und freizulegen, anstatt es mit Seminaren und dem Wissen anderer zu überlagern. Dein Wissen ist vorhanden und es ist groß genug! Daran möchten wir kommen. Und schließlich gilt es dann, dieses zu erweitern, für dich zu formen und in die Welt zu tragen.

Wie gehst du mit diesem Wissen nun weiter?

Wenn du dich einzeln geleitet damit beschäftigen möchtest, helfe ich dir gern im Rahmen meines Goldgräber-Coachings mit deinem Lebensweg, deiner Medizin und den Wünschen deiner Seele. Ich arbeite darin für dich und mit dir zusammen schamanisch und mit systemischen Methoden und auch dem NLP – je nachdem, was du brauchst.

Wenn du dich in der Gruppe auf deine Essenz, deinen Kern besinnen möchtest, deine wahre Verbindung zu der Welt, zu anderen und zu dir selbst finden und heilen möchtest, dann gib doch im Rahmen unseres tantrischen sun meets moon-Seminars für ein Wochenende deine Persönlichkeit ab. Erfahre, was dich eigentlich ausmacht – jenseits von deiner Erziehung und deinem Lebensweg.

Welcher Funke in uns leuchtet, welche Qualitäten andere in uns entdecken, die uns nicht kennen und unsere Geschichte nicht erfahren, das ist wahre Medizin.

Alles Liebe
deine Svenja

 

Über Svenja:

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Ich bin Svenja, Jahrgang ’88 und im schamanischen Weltbild aufgewachsen. Schwitzhütten, Meditation, Trommelkreise und Trancereisen haben mich durch mein Leben geleitet. 2006 habe ich den ersten Reiki-Grad absolviert, 2012 den zweiten. Ich lebe für meine Berufung und die Musik, meinen Lebensmittelpunkt habe ich mit meinen Tieren auf einem Hof in der Mitte zwischen Hannover und Bremen. Momentan befinde ich mich in der Ausbildung zum Heilpraktiker Psychotherapie und besuche regelmäßig Weiterbildungen zu den Themen Meditation, NLP, systemische Therapie, Persönlichkeitsentwicklung und -entfaltung & Coaching. Hauptberuflich bin ich Lehrerin an einer Oberschule. Im Juni 2018 traf ich Andrea und Veit Lindau bei einem Vortrag und Andrea schlug mir vor, mein Licht in die Welt zu tragen. Das möchte ich mit meinen Artikeln für den Compassioner gern tun! Ich freue mich darauf, euch den einen oder anderen Denkanstoß geben zu können und meine grenzenlose Freude am Dasein mit euch zu teilen!

Mehr zu Svenja und ihren Angeboten erfahrt ihr auf ihrer Homepage: www.bewusstsEinswerden.de

 

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