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Die Anderen sind schuld! – Weniger grübeln, mehr leben

» Wenn du die Zeit,

die du über andere nachdenkst,

über dich nachgedacht hättest,

würdest du dich inzwischen wohl

in- und auswendig kennen. «

 

Egal, wem du die Schuld gibst. Deinem Ex, deinem Chef, deinen Kollegen, den Nachbarn, deinen Eltern, deinem Partner, deinen Kindern, deinen Lehrern, deinen Großeltern, der Politik, den mehr-lebenAusländern, den Radfahrern, der Industrie, deinem Gott, einem anderen Gott, den Lehman Brothers, der Öl-Lobby, dem Geld, den Nazis, dem Wetter, den methanfurzenden Kühen, VW,  gewaltverherrlichenden Computerspielen, dem Arbeitsmarkt, deinem Horoskop, Freitag dem 13., Microsoft oder am einfachsten dem, der gerade nicht anwesend ist.

Wenn du jemand anderem die Schuld gibst, gibst du ihm die Macht gleich mit. Das heißt, du hast nicht mehr die Macht, etwas zu ändern. Du gibst die Hebel zur Veränderung ab und kannst nur mehr um Veränderung betteln. Das führt zu einem Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit.

Die Suche nach dem Schuldigen ist immer nur deine Weigerung, für dein Leben selbst Verantwortung zu übernehmen. Aber sobald du erkennst, dass du, was auch immer da ist, erschaffen oder miterschaffen hast, hast du die Macht etwas zu ändern.

Du selbst bereitest dein Leben zu. Manchmal verwendest du Zutaten von anderen, und manchmal lässt du andere sogar mitkochen.

Aber es ist und bleibt dein Gericht, und zwar bis zum Jüngsten Gericht. Du musst deine Suppe auslöffeln, bis du den Löffel abgibst. Und auch dann bist du der einzige Kritiker, der verkostet.

Du kannst weder die Gedanken anderer lesen, noch kannst du sie verändern. Andere denken ohnehin, was sie wollen. Also spielt es auch keine Rolle für dich. Kraft in etwas zu investieren, das du nicht beeinflussen kannst, ist sinnlos. Punkt. Es ist nur wichtig, was du über dich denkst.

Wenn du glaubst, jemand mag eine Eigenschaft an dir aus irgendeinem Grund nicht, dann zeigt dir das immer nur, dass du selbst genau diese Eigenschaft an dir noch nicht magst. Zu abstrakt?

Ein Beispiel: Wenn jemand über dich denken würde, du seist ein blauer Elefant, würde dich das stören?

Wohl kaum.

Wenn jemand zu dir sagen würde »Du bist ein blauer Elefant« würdest du vermutlich lächeln und sagen: »Hmm, ok. Dankeschön,aber das sehe ich dann doch anders.«

Genauso könntest du bei jedem anderen Urteil reagieren, das jemand über dich fällt, wenn du diese Eigenschaft an dir selbst angenommen hast. Der Schlüssel ist also nicht, was andere über dich denken, sondern was du über dich selbst denkst. Es geht darum, dich so anzunehmen, wie du bist.

Sobald du dich selbst liebst, bist du von keiner anderen Liebe mehr abhängig. Wenn du dich also das nächste Mal dabei ertappst, darüber nachzugrübeln, ob jemand etwas Schlechtes über dich denkt, dann frag dich zuerst: »Denke ich das denn auch über mich?« Dann sei dankbar, dass dir derjenige gezeigt hat, welche Eigenschaft du an dir noch anzunehmen hast.

Dein Übel hat seinen Grund nicht in der herrschenden Denkungsart eines anderen…  Wo also?

Da, wo das Vermögen, über Übel gewisse Meinungen zu hegen, seinen Sitz in dir hat. Dieses lass seine Meinungen aufgeben und alles steht gut.

Marc Aurel

Denkst du, dein Nachbar ist glücklicher als du?

Du weißt aber doch gar nicht, wonach er strebt. Du weißt nicht, was seine Herzenswünsche sind. Das Gras beim Nachbarn wirkt vielleicht grüner als bei dir, und seine Kirschen kommen dir süßer vor. Sein Haus ist vielleicht sogar größer als deines.

mehr-leben-2Aber denkst du, alle Leute mit grünerem Rasen, süßeren Kirschen und größeren Häusern als deines sind auch glücklicher? Vielleicht strebt dein Nachbar nach etwas völlig anderem. Wenn du dich mit jemandem vergleichst, kannst du gar nicht gut aussteigen, denn du vergleichst dich mit etwas außerhalb von dir.

Nur ein einziger Vergleich macht Sinn, und zwar der mit deinen eigenen inneren Werten und Herzenswünschen. Am Ende des Lebens fällt nur eine einzige Person ein Urteil über dich, und zwar du selbst.

Nur du alleine kannst dann beurteilen, wie gut du es gemacht hast. Setze dich nicht in Bezug zu jemand anderem. Der einzige Bezug, der zählt, ist dein Eigener.

Nur du zählst. Und am besten, du zählst nur dein eigenes Geld und nicht das deines Nachbarn. Wenn du dich also das nächste Mal mit jemandem vergleichst, frage dich, ob es denn wirklich das ist, was du willst, oder ob du dich an fremden Werten und Wünschen orientierst.

Glück ist wie ein Maßanzug

Unglücklich sind meistens diejenigen, die den Maßanzug eines Anderen tragen möchten.

Karl Böhm, Schauspieler und Philanthrop

Dies ist ein Auszug aus dem Buch

Quatsch: Weniger grübeln, mehr leben – Glaubenssätze und Denkmuster für die Tonne – von Reinhold Lackner

 

Dieser Text ist urhebergeschützt und wir bedanken uns für die freundliche Genehmigung des Goldmann Verlags, diesen Auszug zu veröffentlichen.

 

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