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Die Entwicklung deines Kindes: Sie beginnt bei dir

Unsere eigene, innere Einstellung hat oftmals mehr Einfluss auf die Entwicklung unserer Kinder, als so manche|r von uns glauben mag. In ihrem ersten Beitrag für den Compassioner gibt Gastautorin Helena Jakovlev einen sehr persönlichen Einblick, wie sie selbst versuchte, die Entwicklung ihrer Kinder durch eigene Haltung und Mindset zu fördern. Als Mutter und Pädagogin inspiriert und begleitet sie andere Mütter dabei, mehr zu sich und den eigenen Gefühlen zu finden und ihnen zu vertrauen. Dass wir selbst die Entwicklung unserer Kinder stark beeinflussen und sie auch erst dann bedingungslos lieben, wenn wir es auch für uns selbst so empfinden – diese Erkenntnis ist eine ihrer Kernbotschaften, die sie mit euch teilen will.

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Du förderst dein Kind, versuchst immer, das Beste für seine Entwicklung zu tun – doch irgendwie entsteht immer mehr Druck und alles wird schlimmer? Glaube mir, das kenne ich nur zu gut. Und ich weiß auch einen Weg da hinaus. Denn es geht im Umgang mit unseren Kindern nicht vorrangig darum, was wir machen, sondern wie wir es machen und was wir dabei fühlen.

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Unsere Art zu leben beeinflusst unsere Kinder

Natürlich bringt jedes Kind seine eigenen Begabungen, Neigungen und Interessen mit. Aber wie das Kind sich mit diesen entwickelt, liegt ganz stark bei uns Erwachsenen. Wie wir unsere Kinder ansehen, was wir fühlen, was wir denken – all das nehmen sie ganz stark wahr. Sie fühlen uns manchmal mehr als wir uns selbst. Besonders in den ersten Lebensjahren sind sie abhängig von uns und tun alles, um unsere Aufmerksamkeit zu gewinnen. Und, was besonders wichtig ist: Kinder spüren und spiegeln die Unsicherheit der Erwachsenen und ihre Themen. Wir beeinflussen das Kind wenn wir uns Sorgen machen, Ängste haben, es kontrollieren und ihm nicht vertrauen. Aber auch, wenn wir es bedingungslos annehmen, es lieben und ihm Gelassenheit entgegenbringen. Letzteres kommt eher selten vor. Ich muss ehrlich sagen: Auch ich tendierte lange zu den Sorgen, denn das ist normal in unserer Gesellschaft.

Mit welchen inneren Bildern begleitest du dein Kind?

Es gibt zu viele Richtlinien, denen die Kinder entsprechen sollten – und wenn sie dies nicht tun, macht man sich Sorgen. Ich weiß, wie schwer und schmerzhaft es sein kann, wenn das Kind nicht den Normen entspricht. Wenn es sich nicht an die gesellschaftlichen Regeln und unsere Glaubenssätze anpasst. Wenn wir aber der individuellen Entwicklung des Kindes vertrauen und die Herausforderung als Wegweiser nehmen, wird vieles einfacher und ein freudvolles, leichteres Familienleben möglich. Letztes Jahr hatte eins meiner Kinder überhaupt keine Lust auf die Schule, weinte viel und war verzweifelt. Ich natürlich auch. Bis ich mich fragte, mit welchem Gefühl ich es zur Schule schicke. Was halte ich selbst eigentlich von der Schule? In der Zeit davor hatte ich mich intensiv mit dem Schulsystem auseinandergesetzt und erkannt, dass es nicht unbedingt immer zugunsten unserer Kinder funktioniert. Und doch gehen meine Kinder dorthin. Es bringt also für den Moment gar nichts, sie in die Schule zu schicken und diese gleichzeitig zu verteufeln. Denn die Kinder fühlen meine Einstellung.

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Nachdem ich das reflektiert hatte, konnte ich schauen, was ich mir eigentlich für meine Kinder wünsche. Heraus kamen Spaß, Leichtigkeit und Freude in der Schule – und viele tolle Freunde. Jeden Tag habe ich mich darauf konzentriert und dieses Gefühl gefühlt. Und es ist wirklich eingetroffen. Die Freude kam zurück – sogar eine richtige Lust am Lernen. Das hat mich so fasziniert und ich finde, das müssen unbedingt alle Eltern wissen!

Vertrauen in dein Kind durch Vertrauen zu dir selbst

Auch insgesamt ist die Beziehung zu meinen Kindern und das Leben mit ihnen von sehr viel mehr Annahme, Liebe und Vertrauen geprägt als früher. Das ist aber erst möglich geworden, seit ich mich mehr mit mir selbst auseinandersetzte. Und vor allem, seit ich begonnen habe, mir erst einmal selbst bedingungslos zu vertrauen. Mich anzunehmen und zu lieben. Seitdem kann ich das auch meinen Kindern schenken. „Die Entwicklung unserer Kinder beginnt bei uns“ bedeutet: Wenn sich ein Kind nicht erwartungsgemäß entwickelt, sind wir selbst dafür verantwortlich. Mit unseren eigenen Themen. Besonders wir Eltern – aber auch Erzieher und Lehrer. Es bedeutet nicht, dass wir am Kind arbeiten, es fördern, es in passende Schubladen stecken müssen. Es bedeutet vielmehr, dass wir an uns selbst arbeiten müssen. So können wir auch verstehen, was dass Verhalten des Kindes mit uns zu tun hat.

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Kernkompetenzen: Vertrauen, Zuversicht und Liebe

Wir müssen schauen, welche Gefühle es in uns verursacht und wie wir damit umgehen können. Das erfordert viel Bewusstsein. Es ermöglicht uns aber auch ganz neue Möglichkeiten und Perspektiven. Wir können viel mehr beeinflussen, als es uns bis jetzt klar war. Durch wahrhaftiges Vertrauen, Zuversicht und Liebe tun sich ganz neue Möglichkeiten für das Kind auf. Wichtig ist, dass wir es aus vollem Herzen fühlen und daran glauben. Es ist nie zu spät. Egal wie alt die Kinder sind. Durch Bewusstsein ist es möglich, die Sorgen und Ängste anzusehen, sie loszulassen und in Vertrauen zu verwandeln. Wir können unsere Kinder zu selbstbewussten, erfolgreichen Erwachsenen heranreifen lassen. Natürlich beginnt diese Veränderung bei uns selbst, wenn wir selbst an uns und unsere Gefühle, unsere Möglichkeiten glauben, das Vertrauen und den Mut haben, danach zu handeln. Denn diese Energie spüren die Kinder und saugen sie auf. Wir müssen sie ihnen eigentlich nur vorleben.

 

Alles Liebe,

Helena

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Über Helena Jakovlev:

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Als Mutter und Pädagogin inspiriere und begleite ich Mütter dabei, mehr zu sich und den eigenen Gefühlen zu finden und ihnen zu vertrauen. Mir ist es wichtig, dass wir erkennen, wie stark wir die Entwicklung der Kinder beeinflussen. Und dass wir Kinder erst bedingungslos lieben – auch wenn das Kind anders ist –, wenn wir es auch für uns selbst so empfinden. Das Thema „Mein Kind ist anders“ ist mein Schwerpunkt.  Noch mehr Inspirationen zu diesem Thema erhältst du in meinem Podcast auf meiner Website  www.vertrauensweg.de. Dort interviewe ich tolle Menschen, die aus ihrem Anderssein Wunderbares erschaffen haben. Ebenfalls erfährst du mehr über mich und meine Arbeit auf meiner Facebook-Seite.

 

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