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Die größten Stolpersteine auf meinem spirituellen Weg 

1996 war ich auf meinem ersten spirituellen Seminar bei Art Reade in Hamburg. Wer kennt ihn noch? Mit 150 weiteren Leuten. Er erzählte davon, dass wir unsere Realität selbst gestalten. Für mich hat sich eine neue Welt aufgetan…

Ich war überwältigt….

Mit Begeisterung habe ich mich auf dem Weg in die Spiritualität gemacht und wollte meine Erkenntnisse laut in die Welt schreien.

Heute 20 Jahre später – nach unzähligen Seminaren, Ausbildungen und hunderten verschlungenen Büchern, bin ich immer noch begeistert, aber leiser geworden.

Auf meinem Weg bin ich gestolpert, vom Weg abgekommen, wollte umkehren und alles hinschmeißen. Vielleicht kennst du das auch?

Hier sind meine heftigsten persönlichen Stolpersteine

1: Von Blume zu Blume

Gerade zu Anfang konnte ich nicht genug bekommen. Ich bin von Seminar zu Seminar gezogen und mein spirituelles Bücherregal wuchs in kürzester Zeit auf gigantische Ausmaße.

stolpersteineMan kann sagen, dass es doch okay sei. Was ich ehrlicherweise nicht gemacht habe: Ich habe das, was ich gelernt habe, nicht konsequent umgesetzt.

Ich war zuerst eifrig dabei, doch dann entdeckte ich einen neuen Ansatz, einen neuen Lehrer, der noch bessere oder schnellere Ergebnisse versprach. Und sofort sprang ich auf das Neue auf: Wie ein Spirit-Junkie, immer auf der Suche nach Stoff.

Heute überlege ich genau, ob ich das Buch oder das Seminar wirklich brauche. Ich habe begriffen, dass das Seminar nicht das Ende und die Erlösung sind, sondern der Anfang zu einem Commitment. Eine Methode kontinuierlich angewendet, bringt mehr als 10 neue Ansätze, die nicht regelmäßig umgesetzt werden.

2: Alle sind spirituell weiter als ich

Gerade zu Anfang schienen mir alle erleuchtet zu sein. Welche klugen Sprüche ich von meinen Wegbegleitern gehört habe. Sie scheinen mir damals so weit zu sein, so erwacht und bewusst.

„So ein Quatsch“, weiß ich heute. Gerade in dieser Szene tummeln sich auch viele Klugscheißer. Was ich besonders schwierig finde sind Menschen, die sich besser und spiritueller vorkommen, nur weil sie z.B. x Reiki Grade haben oder die Ausbildung beim Guru X absolviert haben, den sie anhimmeln.

3: Ich bin erleuchtet

Ich gebe zu, auch ich gehörte einst zu den Klugscheißern. Ich kam mir so weise vor. Ich gebe auch zu, dass ich bei Stuart Wilde (ich bin gespannt, wer ihn noch kennt) in der ersten Reihe saß und an seinen Lippen hing.

Ich wollte die Welt retten und bin den anderen tierisch auf die Nerven gefallen. Meine armen Mitmenschen. Heute halte ich mich sehr zurück und verteile keine unerwünschten Ratschläge mehr. Auch brauche ich keinen Guru mehr. Erleuchtet scheint mir niemand zu sein (außer vielleicht Eckhart Tolle ☺) und das ist auch gut so.

4: Ich muss immer gut drauf sein

positive-stolpersteineEs gibt unzählige Bücher über das positive Denken. Sie betonen alle, wie wichtig es ist, die Welt durch eine positive Brille zu betrachten. Das bewirkte, dass ich regelrecht Angst vor meinen negativen Gefühlen bekam. Wehe ich hatte einen schlechten Gedanken. Sofort sah ich ihn schon materialisiert – und ich bin schuld daran.

Es gab eine Zeit, da wollte ich sogar wieder zurück in die Unwissenheit. Bei jedem negativen Ereignis oder Krankheit habe ich mich als Versager gefühlt.

Heute gehe ich entspannter damit um. Die Welt ist nicht nur rosarot – es gibt alle Farben. Seitdem ich die negativen Gefühle wahrnehme, ohne sie verändern zu wollen, geht es mir viel besser.

5: Angst vor meinem Unterbewusstsein

stolpersteine-icebergDu kennst wahrscheinlich auch das Bild von dem Eisberg, der das Verhältnis von sichtbar zu unsichtbar zeigt. Es dient als Metapher, dass wir nur 5 % bewusst tun, die restlichen 95% laufen unbewusst ab.

Das bedeutet, dass unsere Glaubenssätze und Muster uns unbewusst beeinflussen.

Mir hat es Angst gemacht. Ich habe mich meinen negativen Mustern hilflos ausgeliefert gefühlt.

Meine Erleichterung kam mit einem Seminar vom Stadtschamanen Serge King: Er betont die Macht des gegenwärtigen Moments. Unsere Kraft liegt weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft. Genauso können hinderliche Glaubenssätze uns nur beeinflussen, wenn sie im Jetzt aktiv und bewusst sind.

Egal, wann sie entstanden sind. Das bedeutet auch, dass wir im Jetzt eine neue Handlungsweise ausprobieren können. Wir sind dem Unbewussten also nicht ausgeliefert, sondern können in jeden Moment unser Verhalten und damit das Ergebnis verändern.

6: Denken alleine genügt nicht

Zu Anfang dachte ich, ich muss nur genug glauben, dann kommt alles, was ich mir wünsche. Ich saß buchstäblich in meiner Hängematte und habe gewartet, dass mir die gebratenen Tauben in den Mund fliegen.

Hat bei mir nicht geklappt. Dann habe ich mich schlecht gefühlt und mir Vorwürfe gemacht, dass ich nicht genug visualisiert oder affirmiert habe. Das ist ein großer Stolperstein.

Heute weiß ich: Visualisieren alleine genügt nicht. Wir müssen unsere PS auch auf die Straße bringen und ins Handeln kommen. Wir müssen bereit sein, die notwendigen Schritte zu gehen. Die Wunder entstehen beim Tun. Das erlebe ich immer wieder.

Das waren die größten Stolpersteine auf meinem spirituellen Weg.

Das bedeutet nicht, dass ich am Ziel bin. Das bedeutet auch nicht, dass ich nie wieder stolpern oder vom Weg abkommen werde.

Der Unterschied zu damals:

– Für mich ist es ein individueller Weg, der richtig ist, wie er ist.

– Ich muss nicht mehr hinter jeder Ecke schauen, ob es einen besseren Pfad gibt.

– Ich muss nicht mehr meinen Weg mit anderen vergleichen.

– Ich muss nicht mehr nach einer Abkürzung suchen.

Ich darf schlendern, jederzeit anhalten, die Aussicht genießen und bin dennoch immer dort, wo ich sein soll.

Ich bin gespannt; welche Stolpersteine hast du erlebt? Schreib sie doch hier drunter, damit wir alle lernen können.

Alles Liebe,

Tatjana

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Ich würde mich freuen, wenn ich dich unterstüzten kann.

+++

—> Hier findest du alle Artikel von Tatjana Magda

 


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