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Die heilsame Stille in einer lauten Welt finden

Acht wertvolle Tipps, wie du mehr magische, heilsame Stille in dein lautes Leben bringen kannst. Außerdem erfährst du, warum das so wichtig und wertvoll für ein glückliches, waches Leben ist.

Stille

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Welche Bedeutung hat das Wort für dich? Und was löst das Wort in dir aus?

Spürst du eher eine Sehnsucht nach Stille oder ist sie dir unangenehm, beängstigend oder gar bedrohlich?

Unsere moderne Welt ist alles andere als still und selbst jetzt in der sogenannten stillen Jahreszeit, die gerade angefangen hat, müssen wir nach stillen Orten suchen. Ein Grund mehr für mich, mich zusammen mit dir, liebe*r Leser*in mit der „Stille“ auseinanderzusetzen.

Ist es dir auch zu laut?

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich wünsche mir oft regelrecht „stille Momente“. Die Welt um uns herum wird immer lauter, immer schneller und geschäftiger. Wir sind mittlerweile immer erreichbar, werden in Kaufhäusern, Einkaufszentren, Weihnachtsmärkten usw. ständig beschallt. Unser Leben ist lauter geworden – Straßen- und Fluglärm beeinträchtigen uns genauso wie leise und permanente Geräusche, wie z. B. das Rauschen des Kühlschranks oder das Ticken einer Uhr.

Und dann gibt es Zeiten, in denen es tatsächlich still ist – so still, dass es weh tut. Gerade erst habe ich diese Form der Stille erfahren als ich Abschied nehmen musste von meinem langjährigen Begleiter, meinem Herzenshund Yukon.

Diese Stille ist so tief und wahrscheinlich kennst du sie, wenn du schon einmal einen geliebten Menschen oder ein geliebtes Tier verloren hast. Oder wenn du mit jeder Faser ganz genau spürst, dass etwas vorbei ist. Meistens wollen wir diese Art der Stille gar nicht wahrnehmen. Eben weil sie schmerzhaft ist und dennoch:

Wenn wir uns ihr hingeben und nicht davor weglaufen, uns nicht betäuben oder ablenken liegt in ihrem Schmerz eine große bereichernde Weite…

Es ist jene Form der heilsamen Stille, die wir auch in der Meditation suchen und erfahren können. Sie ist von allen großen Mystikern beschrieben. Sich ihr hinzugeben bedeutet, dich der tiefsten Essenz hinzugeben.

Und ich sage nicht, dass das einfach ist, denn diese Weite zu spüren, kann dich total ängstigen. Gehst du aber durch deine Angst hindurch, wird es ruhig in dir und um dich herum.

Du bist verbunden mit der stillen Weite deines Selbst. HIER findet Heilung statt

Und wenn du dann dieser Stille lauschst, wirst du merken, dass sie gar nicht wirklich still ist.

Lao Tse hat dazu gesagt:

“Stille ist eine Quelle großer Stärke.”

 

heilsame-stilleWenn wir wirklich still werden und uns der Stille hingeben, können wir daraus tatsächlich Kraft schöpfen. Viele führenden Meditationsexperten und spirituellen Lehrer sind sich einig, dass heilsame Stille und Meditation in den nächsten Jahren immer (überlebens-) wichtiger werden. Je komplexer und schneller unser Leben wird, umso mehr brauchen wir Zeiten der Stille.

 

Es gibt 5 gute Gründe, die Stille für dich (wieder) zu entdecken:

 

  • Stille reduziert Stress: schon 2 Minuten Stille entspannen dein ganzes System. Zu viel Lärm sorgt dafür, dass ständig zu viel Cortisol (Stresshormon) ausgeschüttet wird. Langfristig führt dies zu Bluthochdruck, Schlafstörungen und letztendlich ganz vielen anderen Stresssymptomen bis hin zum Burnout.
  • Stille fördert die Kreativität: ein gestresster Geist kann nicht mehr wirklich kreativ sein. Er kann unter Dauerstress nur noch in den eingefahrenen Wegen denken. Nicht umsonst fallen uns so viele gute Ideen unter der Dusche oder auf dem „stillen Örtchen“ ein. 😉
  • Stille lässt unser Gehirn wachsen: Stille und Meditation fördern das Wachstum von Hirnzellen. Unser Gehirn kann sich also besser regenerieren, was wiederum dazu führt, dass:
  • durch Stille unsere Konzentration und Gedächtnisleistung zunimmt: wenn wir ununterbrochen Reize verarbeiten müssen, ist unser Gehirn so stark gefordert, dass unsere Aufmerksamkeit darunter leidet. Es fällt uns schwer, komplexe Fragestellungen zu beantworten, Lösungen für Probleme zu finden und allgemein konzentriert zu arbeiten.
  • Nicht zuletzt: den weiten Raum der Stille zu erfahren, kann uns Zugang zu einem neuen Bewusstsein verschaffen. Wir können in den Momenten der Stille, die Verbundenheit mit allem erfahren. Ich würde daher sogar folgende These wagen: Stille fördert den Frieden auf dieser Welt.

Was tust du, um still zu werden?

Hier einige Tipps:

  • Suche Orte auf, an denen es ruhiger ist: Wahrscheinlich ist es nie so ganz möglich, alle äußeren Geräuschquellen komplett zu reduzieren, selbst am stillsten Ort, wird es Geräusche geben. Und dennoch gibt es Orte, wie zum Beispiel im Wald, wo es still ist und die Geräusche, wie Vogelgezwitscher oder das Rauschen der Blätter im Wind Balsam für unser Ohr und unsere Seele sind.

heilsame-stille-baumBetrachte einen Baum, eine Blume, eine Pflanze.

Lass dein Gewahrsein auf ihnen ruhen.

Wie still sie sind, wie tief verwurzelt im Sein!

Erlaube der Natur, dich Stille zu lehren.

 

Betreten wir eine Kirche, ein Tempel oder ein Kloster so umfängt uns sofort eine heilige, heilsame Stille.

  • Gestalte dir deinen eigenen Rückzugsort: das kann entweder ein ganzer Raum sein, z. B. auch dein Schlafzimmer, indem du alle Geräusch- und Störquellen, wie Radio, Fernseher, Laptop oder Smartphone entfernt hast. Oder ein schöner Platz, den du dir so gestaltest, dass du dort wirklich zur Ruhe kommen kannst. Du kannst dir dort schöne Kissen, Decken, evtl. dein Meditationskissen hinlegen und einige schöne Gegenstände, Bilder, Kerzen oder Blumen runden das Ganze ab. Wichtig ist: dieser Ort sollte „heilig“ sein, d. h. hier findet außer Stille und Meditation nichts anderes statt.
  •  Beginne deinen Morgen in Stille: alle großen Religionen nutzten die Stille des Morgens für Meditation und Kontemplation. Hier ist unser Geist am empfänglichsten für die Stille. Die ersten 15 Minuten des Tages in Stille zu verbringen und dich auf den Tag einzustimmen kann tatsächlich langfristig dein Leben positiv verändern.
  • Nimm dir im Laufe des Tages Zeit für kurze Momente der Stille (Stillpoints): 2-5 Minuten in Stille können eine große Kraftquelle für deinen Alltag sein. Wichtig: keine Ablenkung durch Handy o. ä., einfach nur still sitzen und dem Atem folgen.
  • Schau einfach mal wieder aus dem Fenster raus: nichts tun, einfach nur schauen!
  • Nimm immer mal wieder eine Mahlzeit ganz bewusst in Stille ein: das geht allein, aber auch zu mehreren – selbst mit Kindern (dann vielleicht erst mal nur mit ein paar Minuten starten).
  • Beende deinen Tag in Stille: damit dein Geist vor dem Schlafen zur Ruhe kommen kann, solltest du schon einige Zeit in „medialer“ Stille verbracht haben. Vielleicht hast du ein kleines Abendritual, wie z. B. Tagebuch schreiben. Ich schreibe mir allabendlich 5 Dinge auf, für die ich dankbar bin.
  • Wähle immer mal wieder Zeiten, die du bewusst schweigend und in Stille verbringst: das kann ein Tag sein oder nur ein paar Stunden.
  • Wenn du längere Zeiten in Stille verbringen möchtest: es werden immer mehr Stille-Retreats o. ä. angeboten.

 

Ich wünsche dir von Herzen gerade jetzt in der Adventszeit Zeiten der Stille.

Bei Fragen zu Stille und Achtsamkeit bin ich gerne für dich da.

12./13. Januar 2019 „Stille und Fokus“ – ein Workshop für dich und deine Klarheit.  –> Hier mehr Infos dazu

Deine Ramona

www.herzens-raum.info

——

Hier findest du einen spannenden Podcast zum anhören: 

Waldbaden – Kennst du schon den neuen Trend für mehr Kraft und Energie?

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