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Die Kernfragen für deinen Lebenssinn

„Mehr als alle Lebens-Mittel braucht der Mensch einen Lebens-Inhalt, einen Auftrag, eine Bestimmung, um zu leben.“ Eugen Drewermann

Interessanterweise hat – wie „Psychologie heute“ in ihrer Mai- Ausgabe 2016 berichtet – eine Langzeitstudie der Forscher Terence Cheng, Nick Powdthavee und Andrew Oswald zur Lebenszufriedenheit ergeben, dass die Zufriedenheit in der Jugend am höchsten ist und danach stetig abnimmt. Mit Anfang vierzig hat sie ihren tiefsten Punkt erreicht und steigt danach wieder langsam an. Und erst im Pensionsalter empfinden Menschen ihr Leben wieder ähnlich freudig wie in der Jugendzeit, wenn Beruf und Familie nicht mehr so im Vordergrund stehen. Viele Menschen kommen zu uns in die Beratung auf der Suche nach Zufriedenheit und Erfüllung. Sie suchen nach sich selbst, wenn sie sagen „Mein Job höhlt mich aus“ oder „Meine Ehe ist kaputt.”

Für wen machst du das eigentlich?

lebenssinn-1Ein Beispiel: Erzählt mir jemand, dass er im Job nicht wertgeschätzt werde, sich überfordert und erschöpft fühle, frage ich ihn: „War das schon immer so?“ Und: „Ist das, was Sie tun, das, was Sie wirklich tun wollen? “ Manche sagen dann, sie brauchen nun mal den Job, weil sie gerade ein Haus gebaut haben … Ich hoffe oft vergeblich, dass sie „nicht wirklich“ ergänzen. Da ich gerne weiterfragen würde: „Spüren Sie mal hin, was Ihre tiefe Sehnsucht ist.“ Oder: „Was war Ihre Vision vom Leben? Warum haben Sie Ihren Beruf gewählt?“ Manche antworten: Sie hätten ihre Ausbildung gemacht, weil der Vater das schon gemacht oder verlangt habe, um so seine Aufmerksamkeit und Liebe zu gewinnen. Das führt dann oft vom Bereich „Aufgabe“ in den Bereich des „DU“. Viele Menschen machen ihren Job nicht nur zum Geldverdienen, sondern weil sie stark auf das Du ausgerichtet sind, weil sie denken, dass ihr Vater oder eine andere wichtige Bezugsperson nur so mit ihnen zufrieden sind und sie deshalb geliebt werden.

Lebst du dich?

Hat sich im Gespräch die Problematik in Richtung „Du“ verlagert, stelle ich meine nächste Frage: „Wie geht es Ihnen in Ihrer Beziehung? Wer sind Ihre Freunde, mit wem kommen Sie gut aus?“ Oft hat dieser Mensch nur ganz wenige gute Beziehungen – auch die zu seiner Partnerin ist nicht so toll. Nun sind wir ganz bei der „Beziehung zum Ich“, und ich frage: „Was ist Ihnen wirklich wichtig, wo leben Sie sich?“ Und die Antwort ist sehr häufig: „Ich lebe mich nicht.“ Oft höre ich dann von vernachlässigter Gesundheit und dass Lebensfreude und Hobbies unterbelichtet sind.

Was ist deine Sehnsucht?

Dann schiebe ich die Frage nach: „Was ist Ihre Sehnsucht? Was würden Sie tun, wenn Sie einen Tag Auszeit hätten?“ Und damit kommen wir zum eigentlichen Kern der Leere dieses Menschen. Er könnte sie auffüllen, wenn er sich den entscheidenden Fragen stellt:

  • „Wer bin ich wirklich, und was will ich werden?

  • Was ist meine Berufung in dieser Welt, in diesem Leben, in dieser Familie, in dieser Arbeit …?“

Dereflexion, Hyperreflexion, verkrampftes Festhalten, zwanghaftes Wegschauen

Bei einem solchen Beratungsprozess geht es auch viel um Dereflexion, um Neu-Orientierung, Loslassen, manchmal sogar um Ablenkung. Denn befindet sich jemand in einer persönlichen Krise, neigt er gerne zur „Hyperreflexion“. Das ist der Fachbegriff für ein übermäßiges, ja fast manisches Nachdenken über ein Thema oder Problem. Auch ein verkrampftes Festhalten einer nicht mehr lebenswerten Situation gehört dazu. Auch zwanghaftes Wegschauen kann dieselbe Wirkung haben.

Loslassen mit: “Wie geht es dir in dieser Welt?”

Für das Loslassen hilft zum Beispiel die Frage: „Wie geht es dir in dieser Welt?“, um dem Leben jenseits des Jobs wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

 

Christoph Schlick

www.sinnzentrum.at

christophschlick.com

 

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