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Die Kraft der Achtsamkeit

Achtsamkeit ist in den letzten Jahren zu dem Trend geworden, wenn es um Meditation geht. Es gibt unzählige Artikel, Studien und Erfahrungsberichte dazu. Aber was ist Achtsamkeit genau, und wie wirkt sie auf unseren Körper und GeistWas macht die Kraft der Achtsamkeit aus und wie wirkt sie?

Buddha erkannte schon vor 2500 Jahren, dass sich unsere Welt ganz drastisch verändert, wenn wir uns auf den Moment konzentrieren. Bei all unseren Tätigkeiten, sind wir meistens ganz woanders. Wenn wir essen, planen wir schon wieder, was wir einkaufen müssen. Wenn wir  Einkaufen sind, sind wir bei unserm Kontostand. Ja, selbst wenn wir lieben, sind unsere Gedanken schon wieder bei dem nächsten Ding, bei der Arbeit oder beim Fernsehprogramm.

In einer Meditation für Achtsamkeit können wir lernen, ganz im Moment zu sein, die Schönheit eines Momentes erkennen, die Kraft die in ihm steckt zu entdecken. Wenn wir unseren Fokus ganz auf den Moment legen, verändert sich die Welt um uns herum ganz von selbst. Ein sehr gutes Hilfsmittel dazu ist der Atem. Wenn wir uns auf den Atem konzentrieren, führt uns das sehr unmittelbar in den Moment. Vergangenheit oder Zukunft spielen hier keine Rolle.

Tauche ein in die Welt des Momentes

AchtsamkeitDen Moment voll zu genießen, ist etwas das uns immer schwieriger fällt. Wir haben grenzenlose Möglichkeiten, grenzenlosen Zugang zu Informationen, Gütern, zwischenmenschlichen Kontakten.

Wenn wir uns nicht selber Grenzen setzen, verlieren wir uns in dieser Vielfalt. Stress, Anspannung, Burnout und Depressionen können die Folgen davon sein.

Oft wird von dem grenzenlosen Potenzial in uns selber gesprochen. Dies können wir aber nicht anzapfen, wenn wir uns im Außen verlieren. Das genau Gegenteil ist der Fall. Wenn wir lernen, uns voll auf den Moment einzulassen, bekommen wir Zugang zu unserem ganz persönlichen Potenzial.

Wenn Vergangenheit und Zukunft langsam von uns abfallen, entdecken wir erst, wie viel Kraft und Freude in uns steckt. Dann fallen uns Dinge, die uns vorher viel Kraft gekostet haben ganz einfach. Wir kommen in einen Flow Zustand, indem Dinge einfach so passieren dürfen.

Der Weg in den Moment

Ich war gerade selber in einem Meditations-Retreat, in dem ich viel Achtsamkeits-Meditation praktiziert habe. Am Anfang wehrte sich mein Geist etwas dagegen. Nur schon die Vorstellung, einige Tage nichts anderes zu tun, als sich auf den Atem zu konzentrieren, kann Stress auslösen.

Dies zeigt sehr genau auf, was im Alltag oft passiert. Wir machen uns Sorgen über das, was kommt, und ziehen Situationen aus unserer Vergangenheit heran, in denen wir irgendwo fest saßen. Natürlich benötigt es Mut, sich auf neue Dinge ein zu lassen. Eine bewusste Entscheidung für etwas, hilft dabei sehr.

Meditation ist eine Reinigung des Geistes.

achtsamkeit-GedankenJeden Tag denken wir ca 60 000 Gedanken. Eine Wahnsinns-Zahl. Wenn uns dies einmal bewusst wird, dieser unablässige Strom von Gedanken, der sich oft um Sorgen und Ängste dreht. Wie kannst du loslassen?

Vergegenwärtige dir: “Ich will diese Gedanken nicht mehr fest halten. Ich kann sie zwar nicht einfach abstellen, beschäftige mich jedoch auch nicht mehr mit ihnen.”

Wenn du nicht an Gedanken festhältst, lösen sie sich sehr schnell wieder auf. Eine Einstellung von: “Aha, da ist eine Sorge, eine Angst oder eine Gedanke von Unsicherheit in mir”, kann an diesem Punkt sehr hilfreich sein. Du wirst sehen: In nur zwei Tagen reduziert sich der Gedankenstrom so zu einem gemütlichen Bächlein. Dann wird die Sicht in dir drin frei und du wirst feststellen, wie viel Freude unter diesem Gedankenstrom hervor kommt, und wie sich unser Geist mehr und mehr entspannen wird.

Hier noch einige praktische Tipps zur Meditation:

  • Richte dir einen schönen Platz her, zünde eine Kerze an oder nimm dir Gegenstände, die dir viel bedeuten.
  • Stelle sicher dass du während der Zeit, in der du meditieren willst, nicht gestört wirst. Egal ob 10 Minuten oder eine Stunde. Schau, dass du frei von Verpflichtungen bist in dieser Zeit. Kommuniziere den Menschen, mit denen du lebst, das du jetzt nicht gestört werden möchtest. Ansonsten: einfach Handy aus und Türglocke auf stumm.
  • Setzte dich so bequem hin, dass du für die Zeit, in der du meditieren möchtest, in dieser Position bleiben kannst. Oberkörper sollte aufrecht sein. Es ist auch völlig ok sich auf einen Stuhl zu setzten oder dich hin zu legen.
  • Wenn du eine Meditation für Achtsamkeit praktizieren möchtest, konzentriere dich auf deine Nasenlöcher und den Teil zwischen Nase und Oberlippe. Da spürst du den Atem am direktesten. Lass deinen Atem einfach ganz natürlich fliessen.
  • Wenn es dir hilft, kannst du die Atemzüge zählen. Eins, du atmest ein, zwei du atmest aus. Wenn du bei zehn angekommen bist, fange wieder bei eins an.

 

Ich wünsche dir eine gute und für dich erfüllende Meditationspraxis

Dein Roman.

 

 

 

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