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Die Kraft der Emotionen – Wie gute Gefühle uns immer wieder beflügeln

In diesem Artikel begeben wir uns gemeinsam mit dir in die Tiefen unserer emotionalen Erlebniswelt – vor allem in jene, die uns gute Gefühle  beschert – und erklären außerdem, welche Mechanismen die Evolution bei uns allen eingerichtet hat, wenn unser Gehirn Gefahr oder Ekstase meldet.

gute-GefühleDa draußen ist alles emotional: die Emojis auf deinem Handy, die Fußball-WM, die von Herzen handgerührte Öko-Tomatensoße aus dem Bioladen. Also lass uns reden – über Emotionen:

Gefühle? Gefühle! Übrigens: Gefühle sind längst nicht nur Frauensache. Studien zeigen sogar, dass Frauen immer weniger und Männer immer mehr Emotionen zeigen. Das ist nicht erst seit gestern so.

Denken wir nur an den Zahnarztbesuch. Oder auch an eine Erkältung der männlichen Zeitgenossen. Da werden große Gefühle gezeigt. Die reichen von Fluchtverhalten vor lauter Angst,  bis zu leidvollem Stöhnen am vermeintlichen Sterbebett.

Apropos stöhnen. Wenn so mancher Leser ehrlich in sich hinein hört, denkt er/sie bei guten Gefühlen sofort an Sex. Zu Recht, das hat die Evolution ziemlich gut eingerichtet. Wir tun nämlich einiges dafür, ekstatische Gefühle möglichst oft zu erleben. Wenn nicht physisch, dann wenigstens in der virtuellen Welt oder in unserer Phantasie.

Gute Gefühle lassen die Kasse klingeln.

Das hat die Werbeindustrie erkannt und verkauft uns nonstop gute Gefühle. Nur leider nicht unsere eigenen. Wir können uns damit zwar einen imaginären Anstrich verpassen, der bröckelt aber bald wieder ab. Weil es eben nur kurzfristig glücklich macht, sich Klamotten zu kaufen, die die A,B,C-Promis dieser Welt tragen. Nichts gegen ein  bisschen Glitzer. Aber wie wär‘s, wenn der zuerst von innen käme?

Glitzer von innen = positive Ausstrahlung = Aufwärtsspirale

gute-gefühle-GlitzerSchon sind wir beim Thema: Unser Ziel ist es dir zu zeigen, wie du positive Emotionen so kultivierst, damit du zu einer positiven Grundeinstellung in deinem Leben findest und dann in einer dauerhaften Aufwärtsspirale landest.

Dazu ist es notwendig, deinen negativen Gefühlen Beachtung zu schenken. Es ist wichtig, sie verstehen und die auslösende Ursache kennen zu lernen. Auch das hat die Evolution gut eingerichtet. Denn sie haben uns in den letzten 200.000 Jahren Menschheitsgeschichte schon oft den Allerwertesten gerettet.

  • Was glaubst du, warum es so ist, dass wir negative Emotionen intensiver wahrnehmen und sie länger in Erinnerung bleiben?

  • Weshalb ist der Fluchtreflex vor dem Zahnarzttermin so stark?
  • Warum verkaufen sich schlechte Nachrichten besser als gute?
  • Warum tratschst du so gern?
  • Und warum können wir uns viel besser an den letzten Streit mit dem Partner erinnern, als an den Moment, wo wir selig auf der Gänseblümchenwiese am See lagen?

Weil unser Gehirn von der schlauen Evolution drauf getrimmt wurde, bei Gefahr alle Aufmerksamkeit auf das vorherrschende Problem zu richten. Um dann in der Not zu flüchten und unser Überleben zu sichern. Wenn wir also damals in der Steinzeit vor der Höhle einen Säbelzahntiger gesehen haben, haben wir nicht weiter Gänseblümchen gepflückt, sondern sind geflohen. Oder haben ihn, wenn wir mutig waren, erlegt.

Du kannst nichts dafür, dass du Probleme fokussierst – das ist in deinem Gehirn vorprogrammiert

Das hier zugrunde liegende Verhaltensmuster „Kampf oder Flucht (Fight or Flight)“ ist gut erforscht: Der US-amerikanische Physiologe Walter Cannon hat sich Anfang des 20. Jahrhunderts intensiv mit den neurobiologischen Zusammenhängen von Affekthandlungen beschäftigt.

In großen Stresssituationen übernimmt das limbische System unseres Gehirns die Kontrolle, wir funktionieren im Autopilot. Der Steinzeitmensch musste somit nicht überlegen, ob er flieht oder kämpft. Sein Körper tat das von alleine.

Nun ist es so, dass in unserer modernen Welt selten Säbelzahntiger vor unseren Häusern lauern und unser Gehirn diesen Reflex zurückfahren könnte. Tut es aber nicht, da wir zwar kaum mehr lebensbedrohlichen Stress haben; dafür jedoch permanent anderem Dauerstress ausgesetzt sind.

Die unsichere, komplexe und sich schnell verändernde Welt suggeriert uns ständig Überforderung, Termindruck usw. Und genau deshalb haben die gestressten Großstädter von heute den allseits bekannten Tunnelblick.

Vielleicht kannst du es jetzt etwas besser verstehen, wenn dein Partner bei einem Streit einfach das Zimmer verlässt. Und warum laute Wortgefechte die Waffen von heute sind. Ziehe künftig bei solchen Situationen in Betracht, dass dein Gegenüber im „Fight or Flight“-Modus das gar nicht bewusst oder absichtlich tut. Und gieße am besten nicht noch Öl ins Feuer, sondern bring Ruhe und Freundlichkeit in das Gefecht.

Wenn also unser Gehirn darauf getrimmt ist, den Fokus eher auf Schlechtes zu richten, wie kommen wir dann vom trüben Tunnelblick wieder auf einen schönen Weitwinkel? Wo wir die Gänseblümchen des Lebens wieder sehen können und den netten Menschen um uns herum wieder mehr Beachtung schenken?

Die schonungslose Wahrheit ist: Ein bisschen „positive thinking“ reicht nicht aus…

gute-gefühle-GänseblümchenIndividuelle gute Gefühle zu kultivieren und zu einer dauerhaft positiven Grundeinstellung im Leben zu gelangen, ist Arbeit – und damit für die meisten schwierig und anstrengend.

Ein bisschen positives Denken reicht längst nicht aus, wie es häufig auf wohlklingenden Postkarten-Sprüchen verbreitet wird.

Unsere Emotionen sind sehr eigensinnige und zarte Pflänzchen. Es gilt, sie in den winzig schönen Momenten des Alltags bei sich zu entdecken und ihnen täglich Beachtung zu schenken und sie so zu gießen und zu stärken. Solche Momente können folgende Dinge sein:

  • das achtsame Genießen eines köstlichen Kaffees
  • die bewusste Freude über ein spontanes Ereignis
  • die feinsinnige Wahrnehmung der Schönheit der Natur

Aus der Neurowissenschaft wissen wir, dass Erfahrungen und die damit verknüpften positiven Emotionen oft wiederholt werden müssen, damit sie unser Gehirn anhaltend verankert und zur Gewohnheit unserer Erlebniswelt werden lässt.

Es ist nicht ratsam, sich diese schnell konsumierbar im Außen zu verschaffen, auch wenn es noch so verlockend ist. Nichts gegen die schicke neue Jeans und die von Herzen kommende Bio-Tomatensoße, natürlich können die auch gute Gefühle auslösen. Aber sie bescheren dir einfach keine nachhaltige Erfahrung mit den eigenen positiven Emotionen.

Und noch ein Dämpfer an die Spaß-Gesellschaft: auch Alkohol ist nicht die Lösung. Nicht falsch verstehen, wir persönlich haben auch durchaus etwas übrig für ein gutes Glas Wein oder zwei. Nur wenn das zur vorherrschenden Möglichkeit wird, sich gut zu fühlen, dann ist Vorsicht geboten.

Eine kraftvolle Übung: Der positive Tagesrückblick

gute-gefühle-SchlafDoch wie kultivierst du gute Gefühle?

Ganz einfach: Statt am Ende des Tages darüber nachzudenken was alles schlecht lief oder was morgen Schlimmes auf dich wartet, überlege doch einfach mal drei Dinge, die heute schön gewesen sind. Hole die Situationen vor deinem inneren Auge nochmal her und genieße das schöne Gefühl, das sich dann in deinem Innern ausbreitet.

Als netter Nebeneffekt schlafen wir auch erholsamer, wenn wir mit positiven Erlebnissen des Tages  statt mit Grübeln oder dem Schwedenkrimi ins Land der Träume gleiten. Das belegen aktuelle Studien. Zusätzlich schöner Sex mit dem Partner kann die Verankerung  der positiven Emotionen im Gehirn noch begünstigen.

Am besten machst du den positiven Tagesrückblick ab jetzt jeden Abend.

Denn nicht vergessen: positive Gefühle sind zarte Pflänzchen, die man regelmäßig gießen muss.

Wir freuen uns, wenn wir dich mit diesem Artikel inspirieren konnten!

Und mit welchen Methoden weckst du bewusst gute Gefühle in dir?

Alles Liebe

Nina, Sascha und Thomas von Wohlglückheit

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