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Die Kunst des positiven Umgangs mit Erwartungen

Wir befinden uns auf einer spannenden Reise in unserem Leben: Das gilt besonders für unsere persönlichen Erwartungen. Wir tun viel für uns und unsere Entwicklung, geben und erwarten mehr und denken groß. Aus eigener persönlicher und beruflicher Erfahrung  möchte ich in diesem Zusammenhang  auch daran erinnern, dass allzu große und vor allem konkrete Erwartungen unglücklich machen können. Vor allem dann, wenn wir unser Befinden von deren Erfüllung abhängig machen.

Die Erfahrung macht den Unterschied

Ich checke aus meinem Hotel aus, habe gut geschlafen und starte wohl gelaunt in den Tag. Die Rezeptionistin fragt mich: „War alles zu Ihrer Zufriedenheit?“. Anders als sonst nehme ich mir einen Augenblick Zeit, um über diese Frage nachzudenken.

Meine ersten Reisen waren eher von der Freude bestimmt, etwas zu unternehmen, als von der Frage, wie das Hotel oder das Zimmer aussieht. Heute reise ich sehr viel und sehe sehr viele Hotels. Ich habe ein anderes Bezugssystem, weil ich einen großen Teil meines Lebens in Hotels verbringe, sodass Wohlbefinden und Komfort eine andere Gewichtung bekommen haben. Ich habe mich an Annehmlichkeiten wie einen Bademantel, eine freie Flasche Wasser, schön dekorierte Räume oder Ähnliches gewöhnt.

Erwartungen und Gewohnheiten haben die Eigenheit, dass wir uns ihrer kaum bewusst sind

Doch sie wirken. Reise ich heute in einem neuen Hotel an, habe ich sie mit im Gepäck und nehme ein Fehlen lieb gewordener Details als unangenehm zur Kenntnis. Es ist schade, dass dadurch Extras zu Selbstverständlichkeiten werden, weil wir sie dann gar nicht mehr beachten und uns erst recht nicht bewusst daran freuen. Das Fehlen kann uns sogar die gute Laune verderben.

Die Gefahrenfalle 

Unser Gehirn merkt sich bevorzugt Probleme, achtet besonders auf Gefahren. Wir erinnern uns am Tagesende eher an das nicht Erledigte als an das Erledigte, an ein Telefonat, was uns gekränkt hat, als an die vielen gelungenen. So ist das auch beim Auschecken aus dem Hotel. Meist sagen wir nur, was uns gestört hat, was kaputt ist oder besser sein könnte. Nun könntest du einwenden, sonst ändere sich ja nichts, die quietschende Tür soll doch repariert werden.

erwartungen blumenDas stimmt. Wir dürfen jedoch die Relation im Auge behalten, die reparaturbedürftigen Dinge erwähnen und uns an den vielen Dingen freuen, die funktionieren, den Blumenstrauß aus echten Blumen sehen und das besonders große Bett genießen.

Genau diese Überlegungen führten mich dazu, der Rezeptionistin auf ihre Frage zu sagen, wie sehr ich die liebevoll gestalteten Räume genossen habe, dass die Gardinen super zu den Kissen passen und das neue Bett wirklich sehr bequem war. Die Antwort hat mich nur einen Augenblick bewusster Reflektion gekostet und mir und ihr einen guten Tag geschenkt.

Tipps mit Wohlfühlgarantie: 

Erwarte ohne zu erwarten

Erwartungen entspringen zum Teil einem Bedürfnis, das Leben zu kontrollieren. Weil dies nicht gelingen kann, fühlen wir uns schlecht dabei. Lassen ruhig öfter die Dinge auf dich zukommen und entscheide, was du tust, wenn die Situation da ist. So handeln resiliente (widerstandsfähige)  Menschen und das ist sehr gesund.

Sprich sie aus 

Wenn du dir schon etwas ganz Bestimmtes zu Weihnachten oder zum Geburtstag wünschst, solltest du das sagen, statt zu hoffen, die anderen würden aus deinen Andeutungen schon die richtigen Schlussfolgerungen ziehen. Dann macht das Geschenk nicht so viel Spaß? Kommt darauf an, wie du es handhabst. Wenn das Ergebnis das wichtigste daran ist, darf es egal sein, ob du nachgeholfen hast.

Tue das Richtige 

Trag Deinen Teil zur Erfüllung von Erwartungen bei. Wenn du das nicht willst, solltest du die Erwartungen ändern, denn dann passen sie eventuell nicht zu dir.

Erlerne die Tugend der Zufriedenheit

Sieh bei allem Streben nach Besserem, was du schon erreicht hast, was du bist und hast. Es ist so viel und je mehr du es schätzt, umso unabhängiger bist du vom Gelingen der nächsten Wünsche.

Miss das Gute  

Frage dich stets, ob das, was du erwartest und dafür tust, etwas Gutes ist, das Gutes bringen kann.

Sorge immer für dein Wohlbefinden – dann denkt es sich besser

Zum einen gleichen die guten Gedenken und Gefühle die negativen in der Wirkung auf Körper und Geist aus. Das heißt, wer etwas Freudvolles erlebt oder denkt, erholt sich zum Beispiel auf Herzkreislaufebene schneller. Zum anderen erleichtert uns eine positive Stimmung die Wahrnehmung und das Denken positiver Dinge. Das verbessert die Stimmung und ein positiver Kreislauf entsteht.

motiv7-xlMein Top-Tipp:

Schätze die Dinge, so lange du sie hast und die scheinbar selbstverständlich sind.

 

Herzliche Grüße,

Ilona

 

Welche Erwartungen begleiten dich jeden Tag durch deine Welt?

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