Kategorien Anzeigen

Erfolg Body Arbeit Beziehungen Deine Welt Glück Seele Podcasts humantrust @Redaktion

Die Kunst, negative Gedanken in positive Gedanken zu verwandeln

Negative Gedanken ziehen nicht nur dich herunter, sie haben auch unschönen Einfluss auf deine Umgebung und deine Beziehungen.  Grund genug, um dir eine easy Hilfestellung zu geben, wie du ab heute mehr positive Gedanken in dein Leben manifestierst.

Ein Gastartikel von Dr. Ilona Bürgel

Was hatte ich heute für einen guten Start in den Tag bei einem Frühstück mit Freund*innen und netten Gesprächen. Zudem finde ich es wunderbar, wenn ich mich um die Zubereitung des Essens nicht selbst zu kümmern brauche.

Ich bezahle bei einer der Stammbedienungen und lobe den köstlichen Obstsalat. Darauf antwortet sie, dass dies mal etwas Neues sei, wo ich doch sonst an allem etwas auszusetzen hätte. Ich bin überrascht und sprachlos.

Gedanken sind nur Gedanken

Was machst du in solch einer Situation? Zunächst geht es um eine gute Antwort. Sie bestand in diesem Fall aus einem Lächeln. Ich war zu irritiert. Hier könnte man  manchmal versucht sein, sich zu rechtfertigen oder zu verteidigen. Eine noch wichtigere Frage ist jedoch: Was passiert danach? Sitzt du im Auto und überlegst, was das für eine Ungerechtigkeit war?

negative gedankenDass du doch immer nett und höflich bist und dass die Bedienung einfach nicht Recht hat? Führst du dann innere Dialoge, in denen du Beweise aufführst und dich verteidigst? Schon sitzt du in der Grübelfalle,  und dies ist nur ein ganz einfaches Beispiel. Es trifft jeden anders, weil jeder trotz viel Arbeit an sich andere Themen hat, bei denen er empfindlich  ist.

Besser wäre es, seine Gedanken einzufangen mit Fragen wie: Wie wichtig  war dieses Gespräch? Ging es um eine Kleinigkeit oder um etwas sehr Wichtiges, was der Klärung bedarf?  Was bringt mein Grübeln? Was ist Fakt, was ist Interpretation?

Bleiben wir mit der Beantwortung bei meinem Beispiel. In dem Gespräch ging es um etwas Unwichtiges. Die Person kennt mich kaum, weil wir uns, wenn überhaupt, einmal im Monat sehen und dabei denkt sie immer irgendetwas, was ich nicht steuern kann.

Natürlich möchte ich gemocht werden und beliebt sein. Doch das können wir nur zu einem kleinen Teil beeinflussen. Andere Menschen haben andere Maßstäbe. Tatsache ist, dass die Bedienung annimmt, ich beschwere mich häufig. In ihren Augen stimmt das. Vielleicht sind für sie drei Beschwerden in fünf Monaten viel. Jeder hat seine Bezugssysteme und ordnet darin ein. Deshalb wäre ein Versuch, etwas richtigzustellen, ziemlich aussichtlos.

Für sie stimmt alles. Wenn ich den Kommentar als Meinung einer Person einordne, kann ich ihn gut relativieren. Wenn ich anfange zu interpretieren, wie „Sie kann mich nicht leiden“ oder „Ich werde unfair behandelt“, dann tut es mir weh, und mein Gehirn geht in den negativen Streßzustand.

Immer dann, wenn mein Gehirn im Laufe des Tages zu diesem Gespräch zurückkehren wollte, um ein bisschen gekränkt zu sein, habe ich das sofort gestoppt und an etwas anderes gedacht. Weil mir mein Wohlbefinden wichtig ist und ich weiß, wie sehr Grübelei schadet und anstrengt.

Mein Tipp: Lass dir nicht alles von deinem Gehirn gefallen. Stoppe sinnloses Grübeln oder ein „sich selbst leidtun“. Frage dich besser: “Denke ich konstruktiv oder destruktiv?”       

Negatives Denken schadet zuerst uns 

An der Universität Genf hat man sogar herausgefunden, dass eine generell unfreundliche Einstellung wie zehn Jahre Alterung auf das Gehirn wirken. Die Teilnehmer*innen eines Experiments sollten sich an 15 Wörter erinnern. Die aggressivsten Teilnehmenden merkten sich im Schnitt 0,16 Wörter weniger als die am wenigsten aggressiven. Dies ist nicht verwunderlich, da unsere Gefühle und Gedanken unser Gehirn formen und die Leistungsfähigkeit beeinflussen.

Negatives Denken ist eine schlechte Gewohnheit

negative gedankenFrüher dachte man, dass wir als Optimist oder Pessimist geboren werden und nichts dafür können, so zu sein. Heute wissen wir, dass zu 50 Prozent unsere Anlagen bestimmen, wie leicht oder schwer es uns fällt, „gut drauf zu sein“. 10 Prozent bestimmen die Lebensumstände. Zu 40 Prozent haben wir es in der Hand, was wir aus unserem Leben machen und wie wohl wir uns fühlen.

Deshalb sagt nicht ein Ereignis an sich unser Wohlbefinden voraus, sondern die emotionale Bewertung, die mit dem Ereignis verbunden ist. Dasselbe Ereignis kann für jeden von uns eine andere Bedeutung haben. Genau hier liegt unsere Chance zu trainieren, die positiven Aspekte zu sehen und in eine positive Stimmung zu kommen. Mit der Art der Gedanken bestimmen wir, wie wir uns fühlen und was wir wahrnehmen.

Wenn wir uns sorgen, Angst haben oder uns ärgern, finden wir viel weniger Lösungen. Das ältere Emotionshirn schaltet das jüngere Denkhirn aus. Stattdessen konzentrieren wir uns auf die Sorge, das Problem und geben diesem damit richtig viel negative Energie und nehmen uns die gute.

Mein Tipp: Du entscheidest, ob und wie du eine Situation bewertest. Relativiere negative Ereignisse. Sie sind immer ein Einzelfall in einer Summe von vielem Guten.

Negative Gedanken in positive verwandeln geht ganz einfach: Denke gar nicht erst negativ

Und dies geht so: halte dich z.B. an Tatsachen. Was ist wirklich passiert? Was ist deine Interpretation? Ein Kunde hat sich für ein anderes Angebot entschieden. Dass du teurer warst als die anderen, ist eine Tatsache. Dass er dich nicht leiden kann, eine Spekulation – die dich nur unglücklich macht und nichts nützt. Wenn du dich gleich fern hältst von negativen Interaktionen wie Klatsch, Tratsch, Lästern, negative Nachrichten, Spott, Spekulationen hast du schon Gedankenhygiene betrieben. Vorbeugen ist immer leichter, als zurück zu rudern.

Mein Tipp:  Du hast deine Gedanken nicht nur im Kopf, sondern auch sozusagen in der Hand. Denken sie dich, oder denkst du sie. Genieß den Unterschied. 

Einen wunderbaren Tag für dich,

Ilona Bürgel

Hast du auch noch ein paar Tipps, wie man positives Denken lernt? 

 

Und hier bekommst du noch mehr spannende Inspiration: 

Komfortzone und Schweinehund: Wachse über dich hinaus und überwinde die Angst

Gefällt mir 315 Personen gefällt das

Wie hilfreich fandest du den Artikel?1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (2 Bewertungen: 5,00 von 5)

Diskussion

Hole dir dein Gratis-Geschenk für Compassioner-Leser:


Das große Coaching Paket von Veit Lindau.
Sichere dir diesen wertvollen Leitfaden für ein erfülltes, glückliches Leben.

 

Wir schenken dir:
o 4 Audiovorträge mit Veit Lindau
o 1 Geführte Meditation
o Den Lebenskompass

Trag dich dazu hier ein:

 



 
* Mit der Eintragung bestätige ich die Informationen zum Datenschutz insbesondere nach §13 DSGVO zur Kenntnis genommen zu haben.

 

 

 

fan