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Die Liebe des Apfelkerns – was du von ihm über das Leben lernen kannst

Verblüffend, was man doch von einem kleinen Apfelkern alles über die Liebe und das Leben lernen  kann.
Ein Gastartikel von Chris Schmidt.
Das  ist eine extrem starke Lektion für mich. Zum allerersten Mal habe ich aus dem humantrust einen ganz neuen Impuls zum Thema Beziehungen bekommen.
Es heisst ja immer gern, Männer täten sich so schwer mit diesem Feld. Und heute habe ich für mich dazu etwas verstanden.
Bei „Beziehungen“ denken viele Menschen zunächst automatisch an die ankonditionierte, in der Regel seriell-monogame Zweier-Beziehung.
“Manchmal zoffen wir uns auch. Und doch lieben wir uns so sehr und so innig…Küsschen, Küsschen, Küsschen“
Dieses omnipräsente Idealbild einer (Liebes-)Beziehung begegnet uns überall.
In der Kirche, im Fernsehen, in der Politik.
Zudem gilt es als verpönt, aus (privaten) Beziehungen einen Vorteil zu ziehen.
Das ist egoistisch. Man(n) muss auf den anderen Rücksicht nehmen. Dessen Bedürfnisse erfüllen, und im Idealfall diese Bedürfnisse sogar vorab erahnen und vorauseilend befriedigen.
Vieles dreht sich hier unbewusst um Konzepte wie Gleichklang, Harmonie oder Rücksichtnahme.
Sich selbst nicht so wichtig nehmen. Dem anderen Raum geben. Im Extremfall das eigene Sein der Partnerschaft unterordnen.

Der winzige Apfelkern macht’s da ganz anders

Apfelkerne-1-000039778Er geht eine fokussierte reine und klare Zweckbeziehung ein.
Er verbindet sich nicht mit dem Wasser, weil er sich von ihm Aufmerksamkeit, Verständnis, Trost oder Blumen zum Hochzeitstag wünscht.
Er bandelt nicht mit der Sonne an, weil ihm das steuerliche Vorteile bringt oder weil alle anderen das auch schon immer so gemacht haben.
Er vögelt nicht mit der Erde, damit sie seine Socken wäscht oder ihm Frühstück ans Bett bringt. Der Baum hat nur eines im Sinn:
Er will wachsen. Solange er lebt, wächst er. Solange er wächst, lebt er.
apple-191004_1280Er nutzt Beziehungen nur zu diesem einen Zweck. 
Leben und Wachsen. Er will weiter. Er will werden. Er nimmt sich selbst wichtig genug.
Ist das egoistisch nach unseren Klassifizierungen? Vermutlich ist es das.
Ist es dadurch schändlich? Aus meiner Sicht überhaupt nicht. Denn die Sonne, die Erde, das Wasser, der Wind, die Mineralien und all die anderen Stoffe machen exakt dasselbe.
Sie streben zueinander, weil sie leben, wachsen, sein und werden wollen.
Und sie alle haben verstanden, dass wir als Universum (alles ist eins) nur wachsen können, wenn jeder von uns seinen starken, fokussierten Teil dazu beiträgt.
Und weil die Elemente kein Ego haben, fällt ihnen das mit dem Wachsen extrem leicht. Sie brauchen einfach nichts weiter zu tun, als zu sein, was sie sind. Zu tun, warum sie hier sind.
Wenn das Wasser eifersüchtig wäre auf die Sonne, weil jene es gerade wild mit dem Apfelkern treibt und daraufhin die Beziehung beenden würde, könnten wir das mit dem Wachstum gleich vergessen.
Ausserdem sind die Element knallhart fokussiert. Wenn der Wind vor lauter zweitrangigen ToDos seinen wirklich-wirklich wichtigen heiligen Handlungen nicht nachkommen würde, wären die Tage des Apfelbaums schnell gezählt.
Statt Multi-Tasking und Dutzenden zu erfüllenden Rollen zieht der Knirps seinen Stiefel gnadenlos durch:
„Ich will wachsen. Sonst nix. Wer hat Bock, mitzumachen?“ 
image_thumb.10681Young Mr. Apple Seed führt auch keine Proforma-Beziehungen. Wer nicht in sein Konzept passt, den rasiert er gnadenlos ab. Er geht auch von vorne herein keine Beziehung mit der Elster oder dem Borkenkäfer ein, weil er weiss, dass das seinem Wachstum nicht gut tun würde.

Hat das noch was mit Liebe zu tun? Warum denn bitte nicht? 

Der Apfelkern weiss, dass er wachsen muss, um dieser Erde zu dienen. Er muss klar, stark und konsequent sein, damit auch andere wachsen können.
Und es dürfte ihm vollkommen unbegreiflich sein, dass irgendwer oder irgendwas kein Interesse an Wachstum haben könnte. Er liebt diese Erde viel zu sehr, als dass er sich weigern könnte, zu wachsen.
Für unseren viel zitierten Klischee-Mann könnte dieser Impuls daher ein lebenserleichternder Release sein.
Für die Klischee-Frau eine interessante neue Perspektive: Du darfst Beziehungen bewusst und berechnend führen. Ja, du darfst in deinen Beziehungen fokussiert sein.
Du darfst egoistisch und gleichzeitig total einladend sein.

Du darfst sein, was du bist! 

puzzle1807cDu darfst deine volle Stärke, dein volles Potenzial reinwerfen. Du darfst Beziehungen lösen, wenn sie aktuell keine Wachstumsaussichten haben.
Du darfst viele gute Beziehungen gleichzeitig führen.
Für mich ist dieses Verständnis von Beziehungen extrem ansprechend und sexy.
Total Ich-zentriert und gleichzeitig als starker Teil dieses Universums.
Viel Freue beim wachsen!

Chris Schmidt
Tactical Trainer | Speaker | Coach
 +++
In jedem Apfelkern ist die ganze Information für einen großen, nahrhaften Apfelbaum, der andere ernährt, enthalten. Aber alleine kann er es nicht schaffen.
Er braucht andere Faktoren,  die Elemente,  um das zu werden, was sein höchste Entwicklung ist. Ohne Sonne, Luft, Wasser und Erde bleibt er nur ein kleiner Apfelkern.
Wenn du auch wachsen möchtest und dich mit anderen Menschen verbinden willst, um dein ganzes Potential zu entwickeln, vielleicht möchtest du eine Gruppe wahrhaft wachstumsorientierter Menschen kennenlernen… www.humantrust.com
humantrust

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