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Die Mär vom planbaren Erfolg

In wenigen Tagen beginnt das Jahr 2018. Und damit für viele Menschen die Zeit der guten Vorsätze, der Wünsche und Ziele für das neue Jahr. Wie ist das bei dir? Nimmst du dir für 2018 etwas vor?

Und erreichst du in der Regel das, was du dir vorgenommen hast? Nein? Willkommen im Club!

Viele Menschen meinen, sie würden nie den echten, den wahren Erfolg erleben, weil sie einfach zu wenig Disziplin haben. Weil sie nicht gut genug planen, weil sie die einfachsten Methoden zur Zielerreichung nicht kapieren.

Lange Jahre haben uns Erfolgsgurus und Effektivitätsexperten erzählt, dass wir jeden Erfolg im Leben haben können, dass wir jedes Ziel erreichen können, wenn wir diese vier Anweisungen befolgen:

  1. Definieren Sie Ihr Ziel. Messbar. Detailliert.
  2. Bestimmen Sie Milestones.
  3. Erstellen Sie einen Maßnahmenplan. Konkret und zeitlich fixiert.
  4. Arbeiten Sie diszipliniert und kontinuierlich Ihren Plan ab.

Schon mal ausprobiert? Und Erfolg gehabt? Einige von euch vielleicht schon.

Bei anderen, den Kreativen Chaoten, sorgen solche Erfolgsformeln nur für eines: für Frust. Kein Wunder! Denn unser Leben lässt sich unmöglich planen. Als wenn unser Leben in Zahlen und Excelspalten gepackt werden könnte! Für unsere persönliche Weiterentwicklung funktioniert der Vier-Schritte-Plan überhaupt nicht. Denn er lässt zwei Dinge völlig außer Acht: erstens dass wir alle höchst unterschiedlich sind und zweitens dass das Leben nicht linear planbar ist.

Ein menschliches Leben ist kein Bausatz

Erfolg planen

stockpics

Ein menschliches Leben ist kein vorgefertigter Bausatz, der nach Anleitung zusammengefügt werden muss und dessen optimales Resultat bereits vorher feststeht. Unsere Persönlichkeit und unser Charakter entwickeln sich organisch. Wir wachsen, wir verändern uns. Wie wir leben, was wir tun, wird ständig von unseren Eigenschaften und Eigenheiten sowie unseren Lebensumständen geprägt. Jeder von uns ist als Persönlichkeit einzigartig.

Jeder von uns ist anders mit all seinen Facetten. Und jeder von uns lebt auch anders – erfährt eine andere Erziehung, ein anderes Umfeld, andere Einflüsse. Und das bedeutet, dass jeder von uns auch einen anderen Weg gehen darf, um Glück, Erfüllung und Zufriedenheit zu erleben.

Nehmen wir alleine mal das Thema Selbstvertrauen. Menschen, die viele Selbstzweifel haben, brauchen Ideen, die über die klassischen „Vier Schritte zum Erfolg“ hinausgehen. Oder glaubst du, dass jemand, der wenig Selbstvertrauen hat, dies einfach mit viel Planung und Disziplin kompensieren kann? Ich glaube das nicht.

Stelle dir ein Kind vor, das auf einem Zehn-Meter-Turm steht und Angst hat zu springen. Wie förderlich ist dann der überengagierte Zuruf von Papa am Beckenrand: „Reiß dich zusammen! Wer A sagt, muss auch B sagen. Du ziehst das jetzt diszipliniert durch!“

Wenn du erfolgreich sein willst – im Sinne von „das tun, was ich wirklich will“ –, dann darfst du einen intensiven Blick nach innen werfen. Und hier vor allem auf den Gegenwind in dir, der dich immer wieder von deinem Wunschkurs abbringt, sowie auf die Leinen, die dich immer noch im Hafen halten, obwohl du doch so gerne längst über alle Meere wärst.

In meinem Buch und dem gleichnamigen Online-Kurs „Geht ja doch!“ gehen wir der Frage auf den Grund, warum du nicht loslegst – welcher Gegenwind erfolg-2018dich im Hafen hält. Denn sobald du deine inneren Widerstände, deine Blockaden, deine Selbstsabotage erkannt hast, hast du die Macht, die Dinge zu ändern, die Leinen zu lösen und den Gegenwind in Rückenwind zu drehen. Und wir werfen auch einen intensiven Blick nach außen. Denn natürlich leben wir nicht in einem Vakuum, in dem alles, was wir wollen, nach Plan läuft.

Was uns gelingt, das hängt auch stark von unserem Umfeld ab: Welche Werte, Ideen und Verhaltensmuster gelten in deiner Gemeinschaft? Was fördert, verhindert, erlaubt oder verbietet deine Kultur? Welche kulturellen Messlatten übernimmst du auf deinem Weg zu deinen Wünschen und Visionen? Und welchen Einfluss haben deine Wurzeln auf Sie?

Richte deinen Blick ruhig mal in den kommenden Tagen auf dein „WARUM NICHT.“ Denn sobald du weißt, was dich hindert, deinen Weg zu gehen, haben wir in der Regel den Schlüssel zum Erfolg bereits in der Hand.

Stelle dir insgesamt die folgenden 5 Fragen:

  1. WARUM NICHT – was verhindert, dass ich loslege
  2. WARUM – warum will ich, was ich will? Was sind meine Lebensmotive, Werte, Interessen? Talente? In welchen Ozeanen möchten ich mit meinen ganz individuellen Lebensmotiven, mit meinem persönlichen inneren An- trieb gerne unterwegs sein? Was motiviert mich?
  3. WAS – in Kapitel 3 des Buches „Geht ja doch!“ werfen wir einen Blick darauf, wohin die Reise gehen soll, welche Inseln du ansteuern willst. Die Frage nach dem „Was“ wird zeigen, wo es sich für dich lohnt anzulanden, welche Inseln auf deinem Kurs liegen – also was du konkret tun kannst, um das zu erleben, was du erleben willst. Dabei gilt: Entspanne dich! Mache dir keinen Stress, wenn du so manche Insel überhaupt nicht klar benennen kannst. Denn unser Leben, unser komplettes Umfeld, unsere Gesellschaft, unsere ganze Welt ist nicht mit Fünfjahresplänen steuerbar. Alles ist organisch und wandelt sich ständig. Es kann sein, dass wir etwas planen – und der Plan geht auf. Sehr viel häufiger erleben wir es jedoch, dass wir zwar planen – aber dann alles ganz anders kommt, weil wir uns weiterentwickeln oder weil sich unsere Rahmenbedingungen verändern. Und außerdem: Wie wollen wir „zielstrebig“ sein, wenn wir doch die meisten möglichen Ziele heute überhaupt noch gar nicht kennen?

In unserer Gesellschaft gilt es als wichtig, „zielstrebig“ zu sein. Jugendliche, die heute bereits voller Selbstvertrauen sagen, dass sie in zehn Jahren eine eigene Bäckerei haben oder als Vorstand einen Konzern lenken, ernten in der Regel ein anerkennendes Nicken. Der Freund, der daneben steht und sagt: „Ich weiß noch nicht“, muss mit befremdlichem Kopfschütteln rechnen. Zu Unrecht. Denn womöglich wird der Freund in zehn Jahren seinen absoluten  Traumjob  haben  –  doch  den  kennt  er heute noch gar nicht – weil es diesen Beruf heute noch gar nicht gibt.

  1. WIE – Wie schaffst du es, dass sich dein „Geht-ja-och“-Projekt mit Leben füllt? Was brauchst du, um durchzustarten? Geld? Wissen? Zeit? Unterstützer? Suche dir, was dir fehlt!
  2. WANN – Lege los – und zwar zu einem Zeitpunkt, der für dich passt.

Höre also auf, zu planen und dich zur Disziplin zu zwingen. Denn es ist nicht die Disziplin, die erfolgreiche Menschen erfolgreich macht! Stellen dir die obigen Fragen und zünde deinen persönlichen „Geht-ja-doch“-Booster. 

checklisten-ExpertinIch wünsche dir einen gesunden Start in ein wunderbares 2018!

Eure Cordula

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Mehr Inspiration von Cordula:

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