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Die Magie der heilsamen Tantra Massage Teil 1

Tantra ist mehr als nur die Vorstellung in vielen Köpfen – es gibt der Sexualität wieder ihre mystische Bedeutung zurück, die ihr traditionell innewohnt. Das Wort Tantra ist bestimmt jedem schon begegnet, doch die meisten wissen nicht, was genau hinter diesem sanskrit Wort verborgen ist. In einer 2-teiligen Artikel-Serie bringt euch Johanne Göttertz das Thema Tantra und die heilsame Energie dahinter näher.

Sinnlichkeit im Herzensfeuer

Es gibt laut den Upanishaden zwei kosmische Wahrheiten: Klang und Nicht-Klang, der innere Klang wird durch den äußeren Klang offenbar.

Für mich ist dies auch die Essenz der heilsamen Tantra Massage: ich berühre das ureigene Wesen eines Menschen – seinen ganz individuellen Klang, mit dem er in dieser Welt ist – so dass er sich seiner wahren Natur bewusst werden kann.

Der Begriff „Tantra“ hat seinen Ursprung im Sanskrit und sowohl seine Übersetzung, als auch seine Verwendung in östlichen und westlichen spirituellen Ausrichtungen und Lebensphilosophien entziehen sich einem eindimensionalen Zugriff. Oft scheint es bei dem, was sich Tantra nennt, keinerlei gemeinsame Schnittmenge zu geben. Die Folge sind Missverständnisse in der Interpretation. Von seinem Ursprung her ist Tantra eine praxisnahe Umsetzung der Idee des Non-Dualismus und bezieht sich historisch auf die beiden großen indischen spirituellen Traditionen des Buddhismus und des Hinduismus.

Tara TantraIch möchte „Tantra“ in meinem Beitrag auf die Tantra Massage beziehen und auf meine Erfahrungen mit dem Ritual der heilsamen Tantra Massage. Hier scheint mir der „webende, verbindende“ Aspekt des Begriffes von besonderer Bedeutung zu sein. Es werden unterschiedliche Ebenen menschlichen Erlebens miteinander verwoben, wodurch eine Erfahrung jenseits des mentalen Verstehens ermöglicht wird.

Die Tantra Massage als solche hat sich aus dem Neotantra entwickelt, einer zeitgemäßen Form von Tantra, die Spiritualität und Sexualität miteinander verbindet und vom indischen Philosophen und Mystiker Bhagwan Shree Rajneesh (auch Osho genannt) in den 1960/70er Jahren entwickelt wurde. Neotantra speist sich aus östlichen Traditionen und westlichen Ansätzen der Selbsterfahrung durch Psychologie, Körpertherapie und Energiearbeit. Mitte der achtziger Jahre bildete sich dann die Tantra Massage heraus, die sich durch ihre Ganzheitlichkeit, die Berührung des ganzen Körpers einschließlich der intimen Körperregionen und das Einbeziehen des sinnlichen und sexuellen Empfindens auszeichnet. Der Mensch wird respektvoll, wertfrei und achtsam berührt und absichtslos verwöhnt und wertgeschätzt.

Die Wirklichkeit, die der Tantra Massage zugrunde liegt, besagt, dass alles Leben göttlichen Ursprungs und Gott gleichzeitig in uns selbst gegenwärtig ist. Und die Energie zum Erkennen dieser, unserer, Wirklichkeit speist sich direkt aus der göttlichen Quelle: Es ist die reine Lebensenergie, die in der tantrischen Berührung als sinnliche und als sexuelle Energie genutzt wird um das göttliche eigene Selbst zu erkennen: die innere Verbindung von spiritueller und sinnlich-sexueller Energie wird in einem Ritual erlebbar gestaltet. Dieses Ritual gibt der Sexualität ihre mystische Bedeutung zurück, die ihr traditionell innewohnt.

Das Wesen der heilsamen Tantra Massage als magisches Berührungsritual

Tantra MeditationIch selbst habe die Tantra Massage 2010 kennengelernt und ihre Essenz, so wie sie sich mir mitteilte, eingebunden in meine Lebenserfahrung als Frau und als Heilerin.

In der *Magie der heilsamen Berührung* wie ich meine Arbeit nenne, teile ich mit den Menschen den stillen Raum – die Ebene des grenzenlosen Bewusstseins –, in dem alles angenommen und willkommen ist, so wie es sich in diesem Augenblick zeigt. Dieser Raum ermöglicht uns die Erfahrung von Ganz-Sein, denn auf der göttlichen seelischen Ebene sind wir schon immer heil und ganz.

Die heilsame Tantra Massage ist rituelle Berührungskunst, das heißt, dass die Massage in ein Ritual eingebettet ist, das die Entfaltung unseres Wesens ermöglicht. Beide – Empfänger/in und Gebende – begegnen sich als Menschen, die den göttlichen Wesenskern im anderen berühren. In der Massage werden auf diese Weise Kräfte angesprochen, die durch uns Menschen hindurch wirken. Im Rahmen des Rituals bleibt die Empfängerin/der Empfänger dabei passiv und wird über die Berührung des Körpers – dem Wohnsitz der Seele – in ihrem/seinem ganzen Sein gewürdigt. Diese Art und Weise des Umgangs mit der Lebensenergie, der Sinnlichkeit und sexueller Lust lässt einen geschützten freien Raum entstehen, in dem gemeinsam etwas erschaffen wird, was tief berührt und die Essenz des Menschlichen erspüren lässt. Hingabe und sinnlicher Genuss dürfen sich entfalten und dies befähigt Menschen, sich auf ihrer sinnlichen Reise als schöpfende, kreative Wesen zu erfahren.

_DSC3456_d, kleiner AusschnittMehr über die Autorin Johanne Göttertz erfährst du auf ihrer Homepage Magie der heilsamen Berührung.

Nächste Woche setzen wir die Artikelserie fort und tauchen tiefer in die Komposition dieses besonderen Berühungsrituals ein.

Du hast schon eine tantrische Massage genießen dürfen, dann teile doch diese Erfahrung gerne hier mit uns.

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