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Die neue Zeitqualität: Zeitgewinn oder Zeitgenuss?

Wie du deine Zeitqualität erhöhst, indem du erkennst, was wichtig und was unwichtig ist.

Bei „Zeitmanagement“ denken wir häufig daran, dank bestimmter Techniken noch mehr zu schaffen. Doch du kannst das auch ganz anders betrachten – mit den Augen von Kairos.

Seit ich in meinem Buch „LMAA – 66 Miniplädoyers für mehr Mut, Leichtigkeit und Gelassenheit“ von Kairos und Chronos berichtet habe, schreiben mir täglich Leserinnen und Leser, wie wertvoll diese Sicht der Dinge für sie war – und wie sie daraufhin ihren Umgang mit Zeit und Aufgaben radikal ändern konnten.

zeitqualitaet9Warum? Kennst du die beiden Götter der Zeit aus der griechischen Mythologie? Da gibt es Chronos, den Gott der Zeitquantität, dem wir auch das Wort „Chronometer“ für unsere Uhren zu verdanken haben. Und es gibt Kairos, den Gott der Zeitqualität, des Augenblicks.

In den letzten Jahrzehnten haben Kostendruck, Effizienzdenken und ein gestiegenes Lebenstempo vor allem Chronos das Ruder übernehmen lassen. Aussagen wir „Zeit ist Geld!“ oder „Ich muss noch schnell …!“ haben uns Europäer zu Sklaven der Uhr gemacht.

„Die Europäer haben die Uhr, wir haben die Zeit“, lautet ein afrikanisches Sprichwort. Es zeigt gut die kulturellen Unterschiede im Zeitempfinden quer durch alle Kontinente.

Natürlich brauchen wir manchmal „Chronos“, um uns mit anderen Menschen treffen zu können, um Leistungen pünktlich zu erbringen oder um rechtzeitig den Zug zu erwischen. Aber überlege mal, wie stark du möglicherweise in den letzten Wochen Chronos zu sehr das Ruder überlassen hast.

Mit dem Ergebnis, dass du versuchst, mit einem noch höheren Tempo alle fälligen Aufgaben in die vollen Tage zu packen.

Damit verlierst du nur deine Zeitqualität.

Höre auf damit! Höre auf, zu denken, du musst effizienter werden und deine Taktung erhöhen.

So kannst du deine Zeitqualität verbessern

Drehe deine Sicht auf den Umgang mit Zeit und Aufgaben um, und rücke Kairos ins Zentrum deines Tuns. Lös dich von der Taktung und der Schlagzahl als Gradmesser deines Erfolges, und achte mehr auf die schönen Momente und deine Gefühle damit.

mehr-zeitqualitaetHör auf, To-do-Listen zu schreiben, mach lieber eine Reisende-To-do-Sammlung. Dabei schreibst du alles auf, was dir durch den Kopf schießt an offenen Aufgaben und Verpflichtungen, das macht den Kopf frei und sorgt allein dank des Prinzips der Schriftlichkeit für Ruhe und Gelassenheit.

Entkopple deine Aufgaben von deinem Kalender und schreib deine To-dos nicht in den Kalender, sondern in ein eigenständiges Tool wie eine Kladde, eine App oder auf Klebe-Zettelchen.

Das erspart dir das nervige Übertragen unerledigter Aufgaben auf den nächsten Tag, den nächsten Tag, den nächsten Tag.

Plan lediglich die Aufgaben und Aktivitäten in deine Tage ein, die du unbedingt, unbedingt, unbedingt erledigen willst oder musst. Sei hier ganz kritisch! Nicht alles, was wichtig und dringend daherkommt, eilt auch wirklich. Lass dir zwischen den Aktivitäten viel Luft. Je kreativ-chaotischer (agiler) dein Alltag ist, desto mehr Luft darfst du lassen.

Vertrau auf den Fluss des Lebens

„Go with the flow“, nennen es die Hawaiianer. Sei aktiv und gestaltend, aber verfall nicht dem Irrglauben, alles kontrollieren zu müssen oder zu können. Lass dich auf das ein, was das Leben dir vor die Füße spült.

Das kann wesentlich schöner und besser für dich sein als alles, was du meinst „planen“ zu können. Kontrollier, was du wirklich kontrollieren kannst und willst – alles andere lass laufen. Vertrau darauf, dass du intuitiv die richtigen Prioritäten setzen wirst, und komm bei allem, was du tust, in einen natürlichen Flow.

Sei kein Zeitmanager, sondern lieber ein Zeitsurfer, ein Momentum-Genießer, der seine Lebenswelle in die gewünschte und damit richtige Richtung reitet.

Mach dir eine „To-feel-Liste“: Schreib auf, wie du dich heute fühlen möchtest. Glücklich? Fröhlich? Relaxt? Dankbar?

Notier rückblickend, in welchen Situationen und Gelegenheiten du besonders glücklich (fröhlich, relaxt, dankbar, …) gewesen bist.

Das verschafft dir automatisch deine To-feel-Liste, mit der du ganz einfach weitere schöne Momente in dein Leben holen kannst.

Frag dich dann: „Was kann ich tun, damit ich mich wieder so fühle?“ Welchen Moment willst du heute erleben?

„Das Leben besteht aus schönen Augenblicken,

man muss sie sich nur verschaffen.“

Ingomar von Kieseritzky, deutscher Schriftsteller

In diesem Sinne: genieß die Kairos-Momente bewusst.

Richte den Blick auf die Qualität des Erlebens – und nicht mehr auf die Häkchen, die du abends machen kannst an deine To-Do´s.

checklisten-ExpertinAlles Gute dazu,

eure Cordula

www.Kreative-Chaoten.com

 

Quelle: Cordula Nussbaum: „LMAA – 66 Mini-Plädoyers für mehr Mut, Leichtigkeit und Gelassenheit“,

 

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