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Die Stille des Winters und wie du dich damit verbindest

Der Winter ist so schön still. Aber genau deshalb ist eine wunderbare Zeit, sich mit sich selbst zu verbinden, findet unsere Gastautorin Alexandra Anvari

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Eigentlich bin ich der totale Sommertyp. Im August geboren, liebe ich das Licht, die Sonne und die Wärme, ja, ich brauche sie, wie die Luft zum Atmen. Dennoch gibt es etwas im Winter das mich zutiefst erfüllt – Die Stille.

Die Stille der Natur. Diese unendliche Ruhe, wenn ich meine Spaziergänge am See oder im Wald mache.

Im Winter ist die Natur für mich so ganz besonders friedlich.

winterAlles konzentriert sich auf sich selbst. Die Lebenskräfte ziehen sich nach Innen zurück. Die Expansion stoppt.

Und ich glaube, das ist es dann auch, was ich spüre und zutiefst genieße.

Jeder Baum ist ganz bei sich, das Wasser ist ganz bei sich. Und ich bin dann auch ganz bei mir. Die Konzentration nach Innen strahlt also förmlich auf mich ab. Sie durchdringt mich und lässt mich eins werden mit allem.

Ganz besonders liebe ich die Spaziergänge im Winter bei beginnender Dämmerung. Dann ist fast kein Mensch mehr unterwegs und ich darf beinahe alleine in der Stille und Dunkelheit wandeln. Herrlich!!!!

Bemerkenswert für einen Menschen wie mich, der ansonsten nicht genug Licht und knalle Sonne abbekommen kann….

Nur im Winter da liebe ich die Dämmerung und die Natur bei Nacht.

Oftmals funkeln Sterne am wolkenlosen Himmel. Die umliegenden Ortschaften verwandeln sich in pulsierende, mich berührende und weitende Hoffnungsträger. Die Luft ist kalt, aber so wundervoll klar. Gestern stand der Sichelmond am Firmament und es nahm mir fast den Atem so schön war dieses Bild.

winterAuch die Bäume faszinieren mich in ihrer Wintergestalt viel mehr als im Sommer. Wie anmutig sie ihre nackten Äste in den Himmel strecken und Gemälde damit auf die blaue oder orange-rosa-rote Leinwand zeichnen. Ich liebe diesen Anblick!

Bei uns in Radolfzell am Bodensee da geht das Wasser im Winter immer sehr weit zurück, so dass man unten auf den Ufersteinen gehen kann. Da wir einen sehr weitläufigen Uferweg haben, ist das für mich natürlich optimal. Hier zu spazieren liebe ich ganz besonders. Das  erinnert mich dann immer an das Meer. An mein geliebtes Meer. So laufe ich also auf den Kieseln und Steinen und fühle mich fast wie am Strand. Das stärkt. Das macht Mut. Das schenkt mir Frieden. Und es macht mich demütig und unendlich dankbar.

Dankbar, dass ich an so einem schönen Stückchen Erde leben darf. Dankbar, dass die Natur mich derart beschenkt. Dankbar, dass ich so sensitiv bin, dies überhaupt zu spüren. Dankbar, dass ich dankbar sein kann. Und dankbar, dass ich am Leben bin und es so gut habe.

Schön, dass wir diese Symbiose zwischen uns und der Erde – ja dem ganzen Kosmos – wahrnehmen können. Und es ist nicht nur schön, sondern auch so überaus wichtig, wie ich finde.

Wir sind nicht alleine. Wir sind Teil von etwas viel Größerem. Und dieses Größere wohnt auch in uns.

Es gibt also keine Getrenntheit. Nur Einheit.

Ich wünsche mir zu dieser ruhigen, besinnlichen Jahreszeit immer mehr Menschen, die in die Stille gehen und dies erkennen.

Bestimmt hast du selbst schon die Erfahrung von Stille und Frieden in dir gemacht. Die Möglichkeiten hierzu sind so verschieden, wie jeder einzelne Mensch individuell ist. Du spürst selbst, welches dein geeignetes Mittel ist, still zu werden und nach Innen zu lauschen. Vielleicht ist es genau wie bei mir der Spaziergang in der Dämmerung. Die pulsierenden Lichtpunkte in der Dunkelheit. Das bewusste wahrnehmen der Umgebung und das verschmelzen mit der Natur.

Vielleicht aber auch eher die wohlig warme Badewanne und ätherische Düfte, die dich entspannen und dir Frieden schenken.

Wenn du gefühlt wenig Zeit hast, dann genügt manchmal schon ein kurzes Innehalten. Ein Blick aus dem Fenster. Eventuell hast du das Glück ein Stück witer-mediNatur zu Gesicht zu bekommen. Einen Baum, einen Strauch, einen Vogel, Wolken. Was auch immer. Entspanne dich und betrachte es. Gibt es da draußen nichts, was dich anspricht, dann schließe die Augen, lege eine Hand auf dein Herz und fühle sein Pulsieren. Wenn du mehr Zeit hast, dann bietet sich auch eine Stille-Mediation an. Einfach nur entspannt sitzen oder liegen und auf den Atem konzentrieren. Auch geführte Mediationen öffnen Räume in dir und führen dich zu deiner inneren Stille.

Wann hast du es dir in deinem Wohnzimmer das letzte Mal so richtig gemütlich gemacht? Zünde eine oder viele Kerzen an und beobachte ihr Flackern.

Wenn du eher der Bewegungstyp bist, dann tanze zu deiner Musik. Kling vielleicht paradox. Doch auch durch Klänge und sich im eigenen Rhythmus bewegen kannst du dir ganz nahe kommen und innerlich still werden. Ebenso beim selber Musizieren, Tönen oder Malen. Jeder Künstler kennst das. Wenn du in deinem Element bist, dann bist du versunken mit dir. Dann bist du im Einklang mit allem. Dann herrscht Stille in dir.

Ich wünsche dir und uns allen den tiefen Frieden der Stille und die überströmende Liebe, die aus ihr entspringt. Für ein wohlwollendes, achtsames Miteinander. Für die Heilung dieser Welt.

 

Ich wünsche dir viel Freude beim entdecken deiner Stille….

Alexandra  Anvari

 

Wie genießt du den Winter? 

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