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Die vier Happiness-Typen – Warum Erwartungen unsere Glücksfähigkeit steuern

Wie wir auf die Erwartungen der Anderen reagieren, hat ein bedeutendes Ausmaß auf unser persönliches Glücksempfinden.

Die amerikanerische Bestsellerautorin Gretchen Rubin hat eine verblüffend einleuchtende 4-Typen-Lehre entworfen. Wenn wir wissen, zu welchem der vier Grundverhaltensmuster – Pflichterfüller, Hinterfrager, Teamplayer oder oder Rebell– wir gehören, verstehen wir uns besser. Wir können uns die Stärken unseres Typen zunutze machen, dessen Schwächen ausgleichen und uns dadurch ein für uns stimmiges Leben aufbauen.

Denn das Leben gelingt nur, wenn es sich auf unser innerstes Wesen, unsere wahren Interessen und Werte gründet. Zudem kann das Wissen um diese vier ‚Happiness-Typen‘ auch ermöglichen, andere besser zu verstehen. Wir bedanken uns bei der Bestsellerautorin für folgende Erkenntnisse, die auf einem Online-Test mit über einer Million Teilnehmer*innen basieren.

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Die 4-Typen-Lehre, mit der sich Erwartungen positiv steuern lassen

Viele Jahre lang habe ich mich ausführlich damit befasst, wie unser Glück mit unseren Gewohnheiten zusammenhängt. Dabei wurde mir immer klarer, dass es kein einfaches Rezept gibt, sich ein glückliches, gesünderes und produktiveres Leben aufzubauen, kein Rezept, das für alle gleichermaßen taugt. Ganz im Gegenteil – was dem einen hilft, kann den anderen förmlich lähmen.

 

Ich saß zu Hause an meinem Schreibtisch und warf einen zufälligen Blick auf meine wild zusammengekritzelte To-do-Liste – da fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Die einfache, alles entscheidende Frage war: „Wie reagiert ein Mensch auf Erwartungen?“ Hurra, das war’s!

Endlich hatte ich den entscheidenden Punkt entdeckt. Ich war so aufgeregt, wie Archimedes es gewesen sein musste, als er in seinen Zuber stieg und das Prinzip der Wasserverdrängung entdeckte. Ich saß ganz still da, doch in meinem Kopf überschlugen sich die Gedanken. Was hatte es wohl auf sich mit den Erwartungen? Die zweite Erkenntnis war, dass jeder Mensch sich mit zwei Arten von Erwartungen konfrontiert sieht:

  • Äußere Erwartungen, also solche, die andere an uns stellen, zum Beispiel, dass wir einen Termin einhalten.
  • Innere Erwartungen, also solche, die wir selbst an uns stellen, zum Beispiel,dass wir unsere guten Vorsätze im neuen Jahr einhalten.

Von diesem Punkt an vollzog sich meine Erleuchtung mit folgendem Ergebnis:

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Je nach Reaktion auf äußere beziehungsweise innere Erwartungen gehört ein Mensch zu einem der folgenden vier Persönlichkeitstypen:

  • Der Pflichterfüller kommt äußeren wie inneren Erwartungen bereitwillig nach.
  • Der Hinterfrager schickt sämtliche Erwartungen auf den Prüf­stand. Er entspricht einer Anforderung nur dann, wenn er sie für gerechtfertigt hält. Aus diesem Grund kommt er lediglich inneren Erwartungen nach.
  • Der Teamplayer kommt bereitwillig äußeren Erwartungen nach, hat aber Probleme mit inneren.
  • Der Rebell verweigert sich allen Erwartungen, ob es nun äußere oder innere sind.

erwartungenEs ist tatsächlich so simpel. Mit der Antwort auf eine einzige einfache Frage lässt sich jeder Mensch einer dieser Kategorien zuteilen.

Wenn wir uns mit diesen vier Grundverhaltensmustern auseinandersetzen, werden wir uns selbst besser verstehen. Und sich selbst zu kennen ist eine entscheidende Voraussetzung für ein glückliches Leben. Denn das Leben gelingt nur, wenn es sich auf unser innerstes Wesen, unsere wahren Interessen und Werte gründet.

 

Doch das Wissen um diese vier ‚Happiness-Typen‘ ermöglicht uns auch, andere besser zu verstehen, was nicht minder wichtig ist. Wissen wir, zu welchem Typus unsere Mitmenschen – Kollegen, Chefs, Lehrer, Trainer, Ehepartner, Kinder, Therapeuten oder Patienten – gehören, so können wir unser Zusammenleben und unser Schaffen fruchtbarer und kooperativer gestalten.

 

Kurz, die vier Tendenzen zu kennen und zu verstehen ermöglicht uns ein umfassenderes Verständnis der Welt.

Wie diese Muster unseren Charakter prägen

Unsere Tendenzen sind angeboren und haben nichts zu tun mit der Position in der Geschwisterfolge, dem Erziehungsstil unserer Eltern, unseren religiösen Prägungen oder unserem Geschlecht. Sie hängen auch nicht damit zusammen, ob wir intro- oder extravertiert sind. Es hat keinerlei Bedeutung, ob wir allein zu Hause, bei der Arbeit oder mit Freunden zusammen sind. Selbst das Alter hat keinerlei Einfluss auf die Muster. Wir kommen schon mit einer dieser vier Tendenzen auf die Welt.

Tatsächlich fallen so gut wie alle Menschen in eine dieser vier Kategorien, und das in einem Maße, das mich selbst erstaunt.

Nun behaupten viele, sie seien ein Mischtyp, zum Beispiel Pflichterfüller ebenso wie Teamplayer. Andere meinen, dass ihre Tendenz sich je nach Umfeld ändere. Das klingt zunächst durchaus plausibel, doch sobald ich ein wenig nachhake, zeigt sich, dass die Betreffenden sich so gut wie immer problemlos einer bestimmten Kategorie zuordnen lassen.

Vom Nutzen, die eigene Tendenz zu kennen

Wenn ich über die vier Tendenzen spreche, habe ich manchmal den Eindruck, dass meine Zuhörer herauszufinden versuchen, welches nun das ‚beste‘ Grundverhaltensmuster ist, um sich dann in dieses wie in ein Korsett zu quetschen. Doch es gibt kein bestes beziehungsweise schlechtestes Grundverhaltensmuster. Die glücklichsten, gesündesten und produktivsten Menschen sind all dies nicht aufgrund der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kategorie.

Es legt vielmehr daran, dass sie gelernt haben, sich die Stärken ihrer Tendenz zunutze zu machen, deren Schwächen auszugleichen und sich ein Leben aufzubauen, das für sie stimmig ist.

Ein Leser hat mir die folgenden Scherzfragen und -antworten geschickt, die die Unterschiede zwischen den vier Tendenzen auf den Punkt bringen:

  • Wie bekommt man den Pflichterfüller dazu, eine Glühbirne zu wechseln?

Antwort: Er hat sie schon gewechselt.

  • Wie bekommt man den Hinterfrager dazu, eine Glühbirne zu wechseln?

Antwort: Wozu brauchen wir diese Glühbirne überhaupt?

  • Wie bekommt man den Teamplayer dazu, eine Glühbirne zu wechseln?

Antwort: Bitten Sie ihn, doch schnell die Glühbirne für Sie zu wechseln.

  • Wie bekommt man den Rebellen dazu, eine Glühbirne zu wechseln?

Antwort: Machen Sie’s doch gleich selbst.

Bei alldem dürfen wir aber nicht vergessen, dass das System der vier Tendenzen letztlich uns selbst helfen soll, uns besser zu verstehen und nicht unsere Identität und unsere Chancen zu begrenzen. Das System der vier Tendenzen ist kein Schubladenmodell, das unser Wachstum begrenzt, und auch kein Etikett, das alles sagt, was es über uns zu erzählen gibt. Es wirkt vielmehr wie ein Punktstrahler, der verborgene Aspekte unserer Natur ans Licht bringt.

Selbsterkenntnis: eine Voraussetzung für ein glückliches und freies Leben

Sobald wir uns selbst verstehen und begreifen, wie unsere Tendenz unsere Weltwahrnehmung prägt, können wir darangehen, unsere äußere Situation gegebenenfalls so umzugestalten, dass sie sich besser mit unserer inneren Natur verträgt. Und wenn wir dann noch verstehen, wie die Sichtweise anderer Menschen durch deren Tendenz geprägt wird, können wir konstruktivere Beziehungen zu ihnen aufbauen.

 

++++

Gretchen Rubin studierte in Yale Jura und arbeitete danach als erfolgreiche Rechtsanwältin und Buchautorin. Darüber hinaus schreibt sie regelmäßig Beiträge für Radiosendungen und Zeitungskolumnen. Gretchen Rubin lebt mit ihrem Ehemann und zwei Töchtern in New York City. https://gretchenrubin.com

 

Der oben stehende Text ist ein Auszug aus dem folgenden Buch. Übrigens: Dieses verlosen wir heute Nachmittag sogar auf unserer Facebook-Seite! Vielleicht hast du ja Glück und gewinnst. 😉

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ISBN: 978-3-424-63170-8

€ 15,00 [D] | € 15,50 [A] | CHF 21,50 (UVP)

Verlag: Kailash

ET: 15. Oktober 2018

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