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Die Welt gibt dir Feedback

Bei allem, was wir denken und tun, worauf wir unseren Fokus richten, gibt uns das Leben unmittelbar Feedback. Auch alles was wir zu denken vermeiden und nicht tun, alles worauf wir unsere Aufmerksamkeit nicht richten, hat eine Auswirkung auf unser Umfeld.

Pointiert formuliert:
An den Ergebnissen erkennst du deine Absicht.

Es kann sehr aufschlussreich sein, sich, sein Wirken und Schaffen im Leben ungefiltert und gleichzeitig wohlwollend zu betrachten. Die Welt kann zu einem großen und lehrreichen Spiegel werden, wenn wir uns trauen, hineinzublicken und wenn wir bereit sind, niemanden außer uns selbst für die eigenen Lebensumstände verantwortlich zu machen.

Den Inhalt dieses Feedbacks kannst du an deinem Gesundheitszustand, an der Qualität deiner Beziehungen, am Zustand deiner Habseligkeiten, an deinem Kontostand und an der Art, wie andere Menschen mit dir umgehen, erkennen.

Du hast Probleme?
Entspanne dich in sie hinein…

feedback-EntspannungWenn ich mich zum Beispiel in einer stressigen, mit dem Kopf nicht immer zu lösenden Situation wiederfinde – ein Familienkonflikt, eine bevorstehende Entscheidung, die mich unter Strom versetzt oder lähmt – so hilft es mir, mich hinzusetzen, zu atmen oder zu meditieren. Ich kann nur reflektieren und verstehen, wenn ich mein System entspanne, den sensomotorischen Kortex “herunterfahre“, die Augen schließe und somit Zugang zu tieferen Schichten erhalte.

Oft löst sich das „Problem“ im Anschluss von selbst, auch die Personen im Außen agieren anders. Wenn ich eine Yoga-Kriya für mehr Klarheit und Fokus praktiziert habe, kann ich anschließend wunderbar entspannt und zugleich klar kommunizieren.

Da ich diese Erfahrung schon sehr oft gemacht habe, setze ich dieses Mittel bewusst ein, wenn mir eine schwierige Gesprächssituation bevorsteht. Mir gelingt es dann oft mühelos, mich gegenüber anderen – unserem Sohn und seinen Freunden beispielsweise – auf eine gesunde, stimmige Art durchzusetzen. Wenn ich hingegen überreizt, diffus und nicht zentriert bin, antwortet mir das Leben entsprechend mit chaotischen und unbefriedigenden Situationen im Außen.

Feedback vom Universum

Es macht mir Spaß, anderen eine Freude zu machen, mich zu verschenken – durch Zeit, Komplimente, kleine Päckchen. Da mir das liegt, „kostet“ es mich in der Regel auch nur die Energie, die ich eh zur Verfügung habe. Wenn ich jedoch über meinen Kräftehaushalt hinaus Energie rausgegeben und mich intensiv um andere gekümmert habe, so antwortet mir das Universum beispielsweise, indem eine Therapiestunde ausfällt: Ich gewinne dann Zeit für mich, kann mich selbst wieder sortieren und auffüllen.

Meine Erfahrung: Je ausgefeilter und besser mein Feedback-System, umso wirkungsvoller und ertragreicher mein Sein und Schaffen.

Dies gilt natürlich auch in die andere Richtung: Wenn du versuchst, etwas mit Druck und sehr hartnäckig zu erreichen, zu kontrollieren, so klappt dies oft nicht – auch eine sehr deutliche Form der Rückmeldung. Mittlerweile reagiere ich auch unmittelbarer, wenn mein Körper mir Grenzen aufzeigt und Zeichen schickt. Es ist klug, nicht erst bis zu dem Moment zu warten, in dem mein System vollends zusammenbricht.

Du kannst Feedback schlicht als einen Bericht dessen, was ist, was passiert ist, betrachten – sprich, als etwas, das dir sagt, was funktioniert hat und was nicht. Je feiner wir uns und unsere uns umgebenden Systeme zu beobachten lernen, je mehr wir bereit sind, mit den Gegebenheiten des Lebens zu spielen, zu experimentieren, umso häufiger beschenkt und überrascht uns das Leben.

Das Leben: ein permanentes Feedbacksystem

Feedback-Yes, NoIch deute Geschehnisse und Nicht-Geschehnisse als Einladung des Universums, einen bestimmten Weg zu gehen oder eben zu verlassen. Nicht nur das Feedback, das ich permanent erhalte, kann aufschlussreich sein. Interessant ist auch, wie ich wiederum auf das, was mir begegnet, antworte. Ich bin mir sicher: Unsere Seele entfaltet sich, wenn wir sie überraschen, und gleichzeitig zieht sie sich zurück, wenn wir aufhören schöpferisch und neugierig zu kreieren und stattdessen in Routine verharren.

Veränderung schafft neue Antworten

A propos Kreieren: Wenn wir uns wandeln, andere Gewohnheiten, ein verändertes Verhalten an den Tag legen oder Wesenseigenschaften von uns verändern, so erhalten wir selbstverständlich auch neues Feedback. Manche Veränderungen brauchen Zeit, auch das habe ich gelernt. Menschen, auch jene, die mir nahestehen, geben mir hin und wieder Feedback in Form von Widerstand, Irritation, Bewunderung oder Rückzug.

Sich aus alten Mustern zu bewegen bedarf großer Geduld mit sich selbst, wozu auch alle Gefühle von Erschöpfung bis Wut gehören dürfen. Auch bin ich mir bewusst, dass ich zum Spiegel für (noch) ungelebtes Leben – sich etwas erlauben, sich etwas (zu)trauen, sich etwas gönnen – werden kann, sprich dass Widerstand selten mit mir, sondern häufig mit meinem Gegenüber zu tun hat.

Wenn wir unser inneres Land neu bestellen, inneres Neuland bepflanzen wollen, so dürfen wir uns und unserem Umfeld Zeit geben und darauf vertrauen, dass auch hier das Leben antworten wird. Menschen, die sich wünschen, dass du glücklich bist, lassen dich frei, wenn du wächst. Eine schöne Erfahrung. Menschen, die wiederum ganz andere Werte leben als du und sich schwertun, sich auf deine Realität einzulassen, verlassen diese. Auch das ist möglich und eine Form von Feedback.

Alte Verhaltensmuster abstreifen

feedback-LernenViele von uns handeln wie sie handeln aufgrund alter Schuld- oder Pflichtgefühle. Neben der Gesellschaft haben Familien ihren eigenen Moralkodex, zu dem sich die Mitglieder zu verhalten suchen, je nach ihren Möglichkeiten. Im Kontext Herkunftsfamilie manifestiert sich also der Großteil unseres – dem Leben oft nicht dienlichem – Verhaltensrepertoire.

Je bewusster wir werden, umso klarer werden wir uns zum Beispiel auch über Abhängigkeitsstrukturen. Mir kam früher oft die Rolle der Kraft-Schenkenden, Helfenden, Schlichtenden zu, so dass ich es bis heute gewohnt bin, dem anderen unter die Arme zu greifen.

Da ist per se nichts Schlechtes dran, doch heute schaue ich genauer hin und unterscheide feiner, um nicht in einen Kreislauf von Überforderung zu geraten und um auch wirklich vollständig mein Leben zu leben: Helfe ich aus ganz eigenem freien Willen und Entscheiden heraus, oder helfe ich, da ich Angst habe, bei Rückzug als egoistisch wahrgenommen, abgelehnt zu werden?

Neue Türen

Meine Erfahrung: Wenn ich mich bewusst gegen ein “Ins-Schicksal-des-anderen-Hineingezogen-Werden” entscheide, gegen ein oft schuldgefühlbesetztes, co-abhängiges Helfen, so öffnen sich ganz neue Türen. Ich komme in meine natürliche Kraft und Größe, kann viel Energie generieren, und es entsteht neuer Raum für andere(s) – ich kann auf eine gute, gesunde Art dienen. Auch hier zeigt mir das Leben, das Universum, wo etwas funktioniert und ins Fließen kommt, und wo es evtl. Zeit ist, Grenzen zu setzen oder vollkommen anders zu agieren.

Sei offen für das Feedback, das das Leben dir unentwegt schenkt. Nimm es neugierig-beobachtend, vielleicht ein Stück weit auch neutral, und vor allem mit Humor!

Alles Liebe,

Carolin Stark

seisofrei-lebenskunst.de

Alle Artikel von Carolin Stark findest du hier.

 

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