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7 Tipps für mehr Dopamin in deinem Netzwerk

“Ein Hirn ist gut, zwei und mehr sind besser“, sagt der Neurobiologe Prof. Gerald Hüther. Da hat er natürlich Recht – gerade, wenn zwei und mehr Menschen die Köpfe wirklich zusammen stecken und gemeinsam wirken. Wenn das noch voller Begeisterung und Enthusiasmus geschieht, dann passiert eine Kettenreaktion, der wir uns gar nicht mehr entziehen können: In unserem Gehirn werden die emotionalen Zentren aktiviert und schütten bestimmte Botenstoffe aus. Der wichtigste und bekannteste ist Dopamin. Er versetzt uns tatsächlich in eine Art Rauschzustand.
Diesen beglückenden Flowzustand hast du sicherlich auch schon erlebt, oder? Wunderbar ist es natürlich, wenn wir diese Zaubermomente auch in einem Team schaffen und damit dauerhaft erfolgreiches Netzwerken erreichen können. Als jahrelang erfahrene Teamworker haben wir mal gebrainstormed und insgesamt sieben Elemente gefunden, die aus unserer Sicht ein gutes Netzwerken und erfolgreiches Teamwork ermöglichen.
Here we go:
  1. Gemeinsame Werte und ein gemeinsames Anliegen
    Das mag zunächst etwas fade klingen, doch du kennst sicherlich den Spruch von Antoine de Saint-Exupéry:

    Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Menschen zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.

    Genau so verhält es sich auch. Deine Gruppe braucht eine Idee von der großen mitreißenden Vision, wohin die Reise gehen kann. Im Idealfall kreiert ihr diesen Traum sogar gemeinsam. Ist die Vision klar und vor allem: ist die Vision verinnerlicht, zieht sie unweigerlich an, und reißt euch alle mit. 

  2. Freiheit und die Möglichkeiten, sich aktiv einbringen zu können
    netzwerk teamEin wesentlicher Aspekt für ein beflügenldes Teamwork ist es, dass das Mitwirken aus freien Stücken passiert und sich in gewissem Rahmen selbst steuert. Niemand lässt sich gern an die Kandare nehmen. Ein Gefühl von “Du musst aber” und jegliche Produktion von Druck kann sehr schnell jegliche Motivation nehmen. Deine Arbeit selbst zu bestimmen, ist erwiesenermaßen einer der größten Motivationsfaktoren. Dies belegt eine Vielzahl von Studien – etwa die von Edward Deci.
  3. Klare Ansagen
    Dies klingt in Verbindung mit dem vorgenannten Punkt etwas ungewöhnlich, doch neben einer “gefühlten Gestaltungs-Freiheit” braucht es auch klar definierter Teilschritte und einer Koordination. Natürlich auf Augenhöhe kommuniziert und für allen Beteiligten genügend freie Hand. Wenn keine Klarheit über die Leitplanken und Teilschritte besteht, führt das leicht zu Frust im Team. Also: sorge für den Gesamtüberblick und eine “sanfte, unsichtbare Führung”. Dein Team wird es dir danken 😉
  4. Win-Win-Win = Alle Beteiligten haben etwas davon
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    Es steigert die Motivation und Begeisterungsfähigkeit ungemein, wenn alle Beteiligten einen Sinn im Projekt sehen und auch jede*r für sich einen Nutzen darin finden kann. Der eine entdeckt für sich in einer neues Aufgabengebiet, die andere zieht ihren Nutzen daraus, wiederum andere anzulernen etc. Also, wenn du eine wunderbares Teamwork willst, frag dich und deine Mitmacher*innen was sie sich für sich selbst wünschen – und es passieren Motivationswunder.
  5. Relevanz und Gewissheit, dass dieses Vorhaben einen echten Unterschied bewirkt
    Du kennst das sicherlich auch von dir:  Wenn du es absolut gekriegt hast, dass das alles etwas bringt und zu etwas Gutem führt, die Probleme von Menschen löst und die Welt angenehmer und schöner macht, dann bist du auch gleich motivierter, es anzupacken. Niemand möchte Sisyphos sein. Fragt Euch mal im Team, welchen Unterschied ihr konkret mit eurem Projekt bewirken wollt. Wenn ihr auf diese Weise eine Zielbild kreiert, kann das wunderbar inspirieren.
  6. Freude & das Gefühl, als Mensch gesehen zu werden
    netzwerk gemeinsamGanz klar: Wenn Mensch Freude hat, auch mal ein Augenzwinkern mitschwingt, fällt alles viel leichter. Sehr erhebend ist es auch, deine Mitmacher*innen wirklich zu sehen und wahrzunehmen.
    Kleine Aufmerksamkeiten zum Geburtstag, ein Dankeschön-Essen für einen gemeinsam gemeisterten Meilenstein – kleine Gesten können deinem Teamwork die gewisse Würze geben. Es geht nicht nur um die eigentliche Arbeit, wir sind schließlich auch Menschen, mit all dem was uns ausmacht.
  7. Immer schön im Gespräch bleiben
    Die Fähigkeit zum Dialog, des aktiven Zuhörens und des sich Einlassens auf die Ansichten anderer sind grundlegende Elemente, um die schlummernden Talente eines jeden einzelnen zum Vorschein zu bringen. Denn vieles tritt erst dann zu Tage, wenn andere es in uns erkennen. Dialog meint die Fähigkeit, mit anderen zu harmonieren statt sie zu dominieren. Wie fit bist du in eleganter, motivierender Kommunikation? Willst du in diesem Bereich vielleicht noch etwas lernen? Wenn etwas nicht ankommt, die Motivation sinkt, dann liegt es oft nicht am Empfänger. Schau bei dir selbst, wie du für eine bessere Atmosphäre sorgen kannst.

Dies waren sieben Elemente, die wir aus unserer Sicht für essenziell halten, um Netzwerke erfolgreich zum Erblühen zu bringen.
Unterstützen und inspirieren sie dich für dein Teamwork oder kommen dir weitere Ideen?

Vergiß nicht: Auch der Compassioner ist ein Netzwerk. Hier schauen täglich tausende Leser rein. Wie wäre es, wenn du hier gleich mal den Anfang machst und dich mit deiner Idee oder deinem Anliegen zeigst. Wer weiß, ob nicht heute schon jemand deinen Kommentar liest, die Rakete zündet und mit dir morgen ein neues Projekt startet 😉

 

Wir wünschen dir begeisterndes Teamwork,
liebe Grüße

Timm Korth mit Stephanie Ristig-Bresser.

 

Du möchtest dich noch intensiver mit dem Thema beschäftigen?

Dann empfehlen wir dir eine Teilnahme am Workshop “CO-CREATION – Die Zukunft der Menschheit. Entfalte dein wahres Potential und entzünde dein Team”, der vom 27.10. bis 29.10.17 mit dem LIVING CO-CREATION-TEAM (Makasha und Katharine Roske, Carolyn und Sanford Anderson) und Veit Lindau in Hamburg stattfindet.

 

 

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