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Dr. Ruediger Dahlke: Die Sonne in unserer Zeit

Es ist natürlich und menschlich, dass wir uns in jedem Sommer auf die Sonne freuen. Das machte immer Sinn und tut es bis heute. Symbolisch verkündete der Sonnenritter zu allen Zeiten auf seinem Siegeszug durchs Jahr das Weitergehen des Lebens.

Selbst noch für moderne Menschen ist ein schöner Tag einer mit viel Sonne. Die Sonne ist als Energie abgebendes Prinzip dem männlichen Pol der Wirklichkeit zugeordnet wie der Mond als aufnehmendes und widerspiegelndes dem archetypisch Weiblichen.

Wenn sich das wässrig weibliche Prinzip etwa mit wasserschwangeren Wolken vor die Sonne schiebt, sprechen wir von schlechtem Wetter. Millionen suchen im Sommer die sichere Sonne und fahren gen Süden.

Wir wissen inzwischen medizinisch, dass gegen Winterdepressionen das beste Heilmittel Sonnenlicht ist. Im Johanniskraut, in dessen Blüten es gespeichert ist, liegt eine grosse Heilkraft gegen die Mächte des Dunklen, was in letzter Zeit sogar von vielen Schulmedizinern akzeptiert wird.

Schon längst ist der Wissenschaft bekannt, dass Sonnenlicht notwendig ist, um Vitamin D im
Körper bereitzustellen, das also eigentlich ein Hormon ist. Die Rachitiserkrankungen früherer Sonne-heiltKellerkinder waren dem Mangel an Licht zuzuschreiben. Aber heute wissen wir das Vitamin D nicht nur für die Knochen wichtig ist, sondern auch für viele andere Organe und dass es Kraft hat auch sogar gegen Krebs. Allerdings geht die Umwandlung von Sonnenlicht in Vitamin D nur, wenn man auf Sonnenschutzcremes verzichtet.

So war uns die Sonne – jedenfalls in unserem Teil der Welt – die längste Zeit über ein Symbol für Entwicklung und Gesundheit. Natürlich wusste man auch um ihre versengende Wirkung und dass man die Haut vor zu langer Bestrahlung zu schützen hatte, aber das konnte ihrem positiven Image keinen Abbruch tun.

Heute erlebt das Symbol des Männlichen dagegen schlechte Zeiten auf verschiedenen Ebenen. Zum einen geht es mit dem Männlichen in dieser Welt bergab. Die Dominanz des Yangpols hat die Welt in eine ökologische und gesellschaftliche Krise ungekannten Ausmaßes manövriert.

Immer mehr Menschen wird bewusst, dass die Globalisierung durchaus kein Segen ist, weder für sie noch für ihre Welt. Es wird mir immer klarer, die gnadenlose Dominanz des archetypisch Männlichen hat uns in eine Sackgasse geführt.

Parallel dazu wird aber auch die ganz konkrete Sonne, die das männliche Yangprinzip symbolisch verkörpert, zum Problem, wenn man ihr die Haut zu intensiv aussetzt. Das Basaliom, von manchen auch fälschlich als weißer Hautkrebs bezeichnet, hat mit zu langer über Jahrzehnte gehender Sonnenbestrahlung zu tun.

Fälschlich, weil es nie metasiert wie richtiger Krebs, etwa der schwarze Hautkrebs, das Melanom. Dieses hat keinen Bezug zur Sonnenbestrahlung, oder höchstens in soweit als ein Vitamin D –Mangel auch dafür empfänglicher macht.

Was der Erde die Ozonschicht, ist dem Menschen die Haut. Mikrokosmos und Makrokosmos verhalten sich einander so entsprechend, wie es Paracelsus voraussagte. „Der Mensch und die Welt sind eins“ wussten Indiander zu allen Zeiten.

Auch auf unserer nördlichen Erdhalbkugel wird die Problematik der Sonne immer mehr Menschen über Krankheitssymptome bewusst. Auch uns verbrennen die Sonnenstrahlen sonnezunehmend, also müssen wir die andererseits so notwendige Sonne gut dosieren. Eine halbe Stunde pro Tag den Oberkörper der Sonne aussetzen ist ideal. Zu wenig und zu viel sind der Narren Ziel, weiß der Volksmund.

Die Sonne aber ganz aus unserem Leben wegzublocken, wie es viele Hautärzte empfehlen, hieße das Kind mit dem Bade ausschütten. Heute haben schon 89 % der Deutschen Vitamin D – Mangel. Das ist absurd und gefährlich und fördert eben erst recht Krebs, nämlich wahrscheinlich alle anderen Arten außer dem Basaliom, das in Wirklichkeit gar keiner ist. Und wer ein Basaliom hat, kann in “Krankheit als Symbol” den Umgang damit nachlesen, im ersten Teil die Haut als Ort des Geschehens und vielleicht das Gssicht, wenn es wie meist betroffen ist, im zweiten Teil das Basaliom.

Außerdem hat sich die Weihrauch-Salbe von Dr. Ernst Schrott bewährt und wenn die es nicht schafft, hat es bisher immer noch die Aldara-Creme von schwedischen Pharmakonzern Meda bewerkstelligt. Diese ist verschreibungspflichtig und Dermatologen tun das nicht gern. Möglicher Weise weil sie sicherer und zugleich harmloser und dafür nachhaltiger wirkt als die von ihnen gern durchgeführte Operation.

Die steigenden Sonnenschutzfaktorzahlen der einschlägigen Sonnenschutzmittel verraten unseren absurden Abwehrkampf gegen die Sonne. War Faktor sechs früher für hochalpine Touren gut genug, ist inzwischen Faktor 30 und mehr angesagt. Selbst wenn hier auch Schindluder mit der Gutgläubigkeit der Verbraucher getrieben wird, zeigt die Tatsache, dass Menschen zunehmend zu Sonnenblockern greifen, dass sie sich schutzlos fühlen.

Aber die Sonne ist kein Feind, sondern erhält unser Leben im Makrokomos Erde wie im Mikrokosmos Körper. Ungleich gefährlich als die Sonne, ist sie komplett zu meiden und zu blocken.

Hinzu kommen zunehmende Allergien mit der Sonne als Allergen. Allergien sind überhaupt in einer lawinenartigen Zunahme begriffen, die ihresgleichen sucht und ein bezeichnendes Licht auf unseren Umgang mit dem Aggressions- oder Marsprinzip wirft, ein weiteres archetypisch männliches Lebensprinzip. Inzwischen sind ca. 40 % der Deutschen Allergiker, vor 40 Jahren war es nur 8 %. Die Sonne spielt dabei eine ambivalente Rolle.

Ein Gutteil der Allergien richtet sich gegen die Sonnenschutz- und Bräunungsgsmittel und ihre Spuren auf der Haut, und nur sehr selten gegen die Sonne selbst. Wenn ich dem seelischen Hintergrund derSonne-Prinzip Krankheitssymptome nachgehe und „Krankheit als Sprache der Seele“ begreife, bedeutet das, immer mehr Menschen bekämpfen die Sonne aggressiv, zwar nicht im Bewusstsein aber doch sehr deutlich im Sinne von „Krankheit als Symbol“ auf der Ebene des Körpers.

Ihr Immunsystem nimmt die Sonne als Feind an und bekämpft ihre Auswirkungen in der Haut mit einer Art Generalmobilmachung.

So lässt sich erkennen, dass wir uns dem männlichen Prinzip zunehmend schutzlos ausgeliefert fkühlen, ohne andererseits bewusst zu realisieren wie wichtig es für uns und ein erfülltes Leben ist. Im Gegenteil, das Thema sinkt zunehmend in den Körper, der zur Bühne für ein Geschehen wird, das wir uns zu wenig zu Herzen nehmen und zu wenig kapieren (lat.caput = Kopf).

Die Lösung läge in der Wiedergewinnung des Gleichgewichts zwischen Yin und Yang in unserer persönlichen und der großen Welt gleichermaßen. Das aber bedeutet kurz- und mittelfristig, uns mehr dem so lange ignorierten weiblichen Pol der Wirklichkeit zuzuwenden, ohne den archetypisch männlichen zu vergessen oder zu verteufeln.

Wir brauchen das Mond- wie das Sonnenprinzip und auf unserer Haut ist Sonnenlicht fast zwingend und eine wundervolle Möglichkeit, uns natürlich und nachhaltiger als mit allen Pillen genug Vitamin D zu verschaffen.

In diesem Sinne eine schönen Sommer und viel Sonnengenuß in Maßen.

Mit vielen Grüßen,

Ruediger Dahlke

 

+++

Literatur von Ruediger Dahlke zum Thema:

Krankheit als Symbol” (Bertelsmann),

Lebensprinzipien“, „Geheimnis der Lebensenergie“, „Das Lebensenergie-Kochbuch“, „Krankheit als Sprache der Seele“, „Omega“ (alle Goldmann Arkana)

Info: www.dahlke.at – www.lebenswandelschule.com – www.tamanga.at

 


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