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Drei kleine Geldrituale für das große Lebensglück zwischendurch

Ich verrate dir hier meine drei kleinen Lieblingsrituale, mit denen ich mir jeden Tag nicht nur bereichernde Überraschungen, sondern auch gute Geldgefühle in den Geldbeutel und damit in mein Leben hole.

Geld ist für dich ein Thema, mit dem du dich nicht gerne beschäftigst?  Mit diesen Geldritualen wirst du mehr Freude am Geld haben und mehr Wertschätzung für deine Finanzen erleben.

Immer wieder erlebe ich kleine Geldwunder: Erfreuliche Erlebnisse im Alltag, die mir den Wert des Geldes in Erinnerung rufen und die mir zeigen, welche Freude ich anderen Menschen und mir selbst damit bereiten kann.

Ich praktiziere diese drei Geldrituale, wo ich kann. Vielleicht möchtest du sie einmal ausprobieren?

Ich weiß, jetzt denkst du vielleicht: Ich habe doch keine Zeit für Räucherstäbchen und Hokuspokus!

Und darum geht es auch nicht. Ich habe erlebt, dass ich einfach mit kleinen Gesten und guten Gedanken mir, meinem Geld und meinen Mitmenschen etwas Gutes tun kann. In der Pizzeria. Beim Käsegeschäft an der Kasse. Am Schaufenster eines Woll-Ladens.

Schauen wir uns diese drei Rituale einmal an:

Geldritual 1: Der „aufgeladene“ Geldschein

Eine ganz normale Situation an der Kasse im Supermarkt: Du räumst den Joghurt, das Brot und die Zahnpasta auf das Band. Der Mann an der Kasse zieht die Produkte über den Scanner. Dann sagt er: „17 Euro 29 bitte!“

Und dann kommt mein kleines Ritual, das außer mir niemand mitbekommt:

geldritualIch ziehe den 20-Euro-Schein aus meinem Geldbeutel und bedanke mich in Gedanken kurz dafür, dass ich dieses Geld zur Verfügung habe. Ich übergebe dem Mann das Geld und wünsche mir dabei – wieder nur in meinen Gedanken – dass mit diesem Geldschein nur Gutes passieren möge. Ich gebe ihm das Geld ganz bewusst und von Herzen gerne.

Du siehst: Es ist ganz einfach! Keine zweistündige Zeremonie, sondern einfach nur ein kurzes Innehalten, um Danke zu sagen und den Geldschein mit meinen guten Wünschen aufzuladen, um ihn dann weiterzugeben.

Ich habe viel Freude bei dieser Form des Bezahlens und denke oft mit einem Lächeln auf den Lippen darüber nach, was mit den 20 Euro wohl passieren wird? Jemand erfüllt sich vielleicht einen innigen Wunsch mit dem Geld? Ein Kind bekommt das Geld als Taschengeld und steckt den Schein in seine Spardose?

Jemand kauft ökologisch hergestellte Lebensmittel damit und zaubert für seine Liebsten ein leckeres Abendessen? Ist das nicht viel schöner, als den Geldschein einfach so aus dem Geldbeutel zu holen und gedankenverloren wieder aus dem Laden zu laufen?

Geldritual 2: Danke sagen für engagierte Dienstleistung

Kennst du das auch? Dieses wunderschöne Gefühl, wenn man für jemand anderen ein kleines Geschenk oder eine Überraschung vorbereitet? Bauchkribbeln. Spannung. Vorfreude. Das kann ich auch beim Bezahlen erleben!

Mein zweites kleines Geldritual hat damit zu tun, dass ich mich bei Menschen, die einen guten Service bieten und ihre Arbeit – meist eine Dienstleistung – mit viel Engagement und Liebe erbringen, von Herzen gerne mit einem Trinkgeld bedanke. Über die Bedeutung von Großzügigkeit habe ich ja schon hier geschrieben:

Was Großzügigkeit mit deinem Vermögen zu tun hat

Die Großzügigkeit, die ich anderen Menschen entgegenbringe, erlaube ich auch mir selbst gegenüber. Und sie wird wieder zu mir zurückkommen.

Also gebe ich gerne Trinkgeld:

  • Wenn das Hotelzimmer liebevoll hergerichtet ist.
  • Wenn das Essen im Restaurant mit einem Lächeln serviert wird.
  • Wenn mir beim Friseur jeder Wunsch von den Augen abgelesen wird, uvm.

geldritualeEs ist meine Art, Danke zu sagen. Das müssen keine Unsummen sein. Manchmal halte ich mich an den 10-Prozent-Richtwert, manchmal runde ich auf, wenn ich vom BISS-Verkäufer eine Zeitung kaufe, manchmal darf es etwas mehr sein.

Für das Zimmermädchen lege ich Geld in ein Kuvert und schreibe etwas dazu. Schaue einfach auf dein Budget, was möglich ist und welche Summe deiner Form, Wertschätzung zu zeigen, am besten entspricht.

Ich empfinde Freude dabei, Trinkgeld zu geben und bin dankbar für die guten Dienste, die ich in Anspruch nehmen darf.

Geldritual 3: Gute Taten für Wildfremde

Vielleicht hast du schon einmal von „Random acts of kindness“ gehört? Dabei geht es darum, anderen Menschen – irgendjemandem Unbekannten – unerwartet etwas Gutes zu tun, einfach so, ohne Gegenleistung, ohne Ankündigung, oftmals anonym.

Diese „zufälligen Freundlichkeitstaten“ machen die Menschen glücklicher, nämlich die, die sie verschenken und die, die sie bekommen.

In der Webseite von RAOK gibt es viele Ideen dafür, vom Aufhalten der Türe für andere, dem Schneeräumen für den Nachbarn, über den Anruf bei der Oma bis hin zum Dankesbrief an die Nachbarin fürs Blumengießen, reicht das Spektrum der spontanen guten Taten, über die sich alle freuen.

Und wenn es um monetäre Überraschungen geht, vielleicht gefallen dir diese Ideen?

  • Ein Ticket für die Parkuhr oder die U-Bahn kaufen und im Automaten für den nächsten Reisenden liegen lassen.
  • Ein paar Münzen am Fensterbrett eines Schaufensters liegen lassen.
  • Jemandem im Café einen Kaffee bezahlen und die Bedienung bitten, nicht zu verraten, dass du der Spender warst.
  • Alle Briefkästen in deinem Haus mit jeweils einer Tafel Schokolade bedenken.
  • Eine Freundin zum Essen einladen.

Du siehst: Manchmal ist es ganz leicht, eine gute Tat zu tun! Und sich auszumalen, wie sehr sich andere vielleicht darüber freuen!

Wenn du diese kleinen Rituale in dein Leben bringst, wirst du mehr Freude empfinden, am Geld und am Weitergeben von Geld.

Hast du ein Geldritual, das dir Lebensfreude bringt? Ich freue mich, wenn du hier von deinen Erfahrungen berichtest!

Deine

Annegret Kitzmann-Schubert

Unabhängige Finanzexpertin

www.meinlebenmeingeld.com


 

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