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Drei Werte: deine Würde, deine Selbstliebe und dein Echtsein

Du bekommst mehr Gefühl für deine Würde, wenn dich liebst – und dann kannst du dich zeigen, wie du bist.

Sich auf eine allgemeingültige Definition von Würde zu einigen; wahrscheinlich schwierig. Ist bei der Begriffs-Definition von Selbstliebe und “Echtsein” aber genauso. Macht nix, is‘ nicht schlimm. Wir vergessen ohnehin vor lauter Definitions-Wahn oft genug, um was es im Kern geht. Trotzdem, damit du weißt, von welchem Punkt ich komme, hier mein Verständnis von Würde.

Unter Würde verstehe ich, dass sich jeder so zeigen darf, wie er wirklich ist. Mit seinen Worten, mit seinen Überzeugungen, mit seiner Leidenschaft, mit seinen Bedürfnissen, mit seiner Stimme, seinen Gesten und seinem Humor. Eben so, wie er ist. Einfach. Pur. Einfach echt.

Unter Würde verstehe ich, dass wir unsere Bedürfnisse und die Bedürfnisse des anderen achten und diesen Bedürfnissen mit Achtsamkeit begegnen. Achtsamkeit setzt voraus, dass wir wachsam für uns und für den anderen sind. Selbstverständlich, Achtsamkeit unterscheidet zwischen Selbstaufgabe und Selbst-Respekt, zwischen Selbstaufgabe und Rücksichtnahme, zwischen Selbstaufgabe und einem Tun aus Liebe heraus.

Achtsamkeit weiß, dass Leben filigran und wertvoll ist. Jedes Leben. Sei es das Leben eines Ekels, sei es das Leben eines Cholerikers, sei es das Leben eines Flüchtlings, eines Junks, eines Alkoholikers, eines Metzgers, eine Gutmenschen, eines Gierigen, eines Querulanten, eines Normalos. Ganz gleich. Leben ist filigran. Leben ist wertvoll. Deines, meines, unseres.

Damit Würde nun aber nicht zu einer leeren und damit wertlosen Worthülse schrumpft, braucht sie ein gesundes Maß an Selbstliebe. Ich behaupte sogar: je höher dein Grad an Selbstliebe je höher dein Bewusstsein für Würde. Für deine eigene, für meine, für unsere. Und je höher dein Grad an Selbstliebe, desto höher ist dein Bedürfnis danach, a) Würde und dein Verständnis davon zum Ausdruck zu bringen und b) je höher dein Bedürfnis danach, dich in einem würdevollen Umfeld zu bewegen.

Und obwohl Würde still und ruhig werden lässt, bedeutet gelebte Würde nicht, dass wir ab jetzt zu Schweigemönchen mutieren, im Gegenteil. Ich kenne würdevolle Umgebungen, die sind sehr, sehr lebendig. Aber das Vorhandensein von Würde ist einfach so präsent, das alles davon durchdrungen wird.

Auf den Punkt gebracht: Je höher deine Selbstliebe, desto stärker dein Empfinden für Würde. Und je höher dein Empfinden für deine Würde, desto größer deine Lust auf Echtsein.

Dieses Trio ist untrennbar miteinander verbunden: deine gesunde Selbstliebe + dein Gefühl von Würde + dein Echtsein.

Gesunde Selbstliebe ist die Basis für Würde und Echtsein, ist der Boden, aus dem heraus wachsen, blühen und gedeihen kann, ist der Boden, auf dem du gut wachsen kannst. Und genau in dem Moment, in dem wir uns unserer Selbstliebe bewusst werden, da dreht es sich. Wir fragen uns dann, was wir vorher getan haben. Vor der Selbstliebe. Und wir wissen, auch von genau diesem Moment an, dass da nun noch etwas kommt. Wahrscheinlich zuerst der Wunsch danach, echt zu sein.

Dicht gefolgt von einem Gefühl und Gespür für Würde. Ich halte es für möglich, dass der „ganze Zauber“ auch in anderer Reihenfolge möglich ist, bin mir aber sicher, dass das eine das andere bedingt, dass das eine nicht ohne das andere auskommt.

Fehlt uns – denn darum geht’s in diesem Artikel ja auch – ein kleiner Ausflug zum Thema Echtsein. Also Anlauf genommen, keine Einleitung, gleich rein in die Thematik und ein paar Punkte aufgelistet, die dir einen kurzen „Echtheits-Check“ ermöglichen.

Du bist echt, wenn:

  •  Du dich echt fühlst. Dein Echtsein ist also nix, was in erster Linie deinen Kopf betrifft, sondern deinen Bauch, dein Gefühl.
  •  Du das sagst, was du meinst. Wirklich meinst. Auf dein anerzogenes und mittlerweile kultiviertes Angepaßtsein hast du zunehmend weniger Lust. Und die Lust zum Ausleben deines angepassten Seins geht dir – zu allem Übel – auch noch flöten.
  •  Falls du eine Frau bist: du trittst den Weg vor die Tür auch ungeschminkt an. Einfach, weil du dich wohlfühlst und deine Zeit lieber deinem Echtsein widmest.
  •  Falls du ein Mann bist: du begibst dich vor die Tür, obwohl du weißt, dass deine Socken schon wirklich sehr individuell sind. Einfach, weil dir heute nach den roten Socken ist.
  •  Du unter der Dusche, in deinem Auto, auf deinem Fahrrad oder vor dem Kaffeeautomaten singst und dich nicht schämst. Weder vor dir noch vor den anderen. Im besten Fall hast du Spaß. Und die anderen den Ohrwurm des Tages.
  •  Du Besuch empfängst, obwohl dein Schreibtisch eher nach einem explosionsartigen kreativen Schub aussieht als nach einem glattpolierten Vorzeigeobjekt. Schließlich bist du in deinem Leben. Und nicht in einem Museum.
  •  Du weißt, dass dir heute danach ist, der Welt dein Lächeln zu schenken. Weil du einfach dazu stehst, dass es dir gut geht. Punkt. Basta. Kleinmachen ade.
  •  Du weißt, dass du heute schlechte Laune hast und daraus auch kein Geheimnis machst. Weil du einfach dazu stehst, dass du schlechte Laune hast. Punkt. Basta. Künstliches Lächeln ade.
  •  Du entspannt gähnen kannst. Nicht, weil du dich langweilst, sondern eben weil du dich gerade entspannst. Kannst auch gerne die Hand vor den Mund halten – das mindert dein Echtsein nicht.
  •  Du im Prinzip genau zwei Entscheidungen kennst. Betitelt mit „Nee, mach‘ ich nicht“ oder mit „Ja, klar. Mach‘ ich gerne.“ Weil du auf diese muffigen Kompromisse einfach keine Lust mehr hast. Weil sie dich nerven. Und die anderen wahrscheinlich auch.
  •  Du dich dorthin begibst, wo du sein willst. Auch wenn du dich plötzlich in einer Flüchtlingsunterkunft wiederfindest und dich wie das größte Schaf auf Erden fühlst. Weil du zwar weißt, was du dort willst, du aber feststellst, dass es ohne die Verwendung der dir vertrauten Sprache mal ne ganz andere Nummer ist. Macht nix, du kannst auch ohne Simultan-Dolmetsch echt sein.
  •  Du dich fragst, ob dein alter Stamm wirklich noch zu dir passt. Und dann keine Angst davor hast, dich von manchen zu verabschieden. Frei nach dem Motto: „Gute Nacht Freunde, es wird Zeit für mich zu gehen.“
  •  Du dich fragst, ob du dich mit „neuen“ Menschen eventuell wohler fühlen wirst. Und auf die dann auch zusteuerst. Weil du einfach mehr Lust hast auf Menschen, die echt sind. Das sind die, in deren Gegenwart du dich „vorher“ so gar nicht richtig wohlfühlen konntest. Weil sie so echt waren. Und du es noch nicht ganz so.
  •  Du mit dir so sehr im Reinen bist, dass sich Humor zu deinem konstanten Gefährten entwickelt. Und du aus deiner Vogelperspektive wirklich Spass hast. Plus Verständnis und Mitgefühl. Für dich. Und die anderen.
  •  Du ein ziemlich gutes Gefühl von Selbstliebe hast und du Klarheit hast: Hey, das könnte ja stimmen: „Zum Wohle aller beginnt zunächst mal bei dir selbst.“
  •  Dir ein Fehler passiert, du bis unter die Haarspitzen rot wirst und noch im gleichen Atemzug in schallendes Gelächter ausbrichst. Über dich selbst.

Es ist gleich, ob du dein Echtsein lieber Authentizität nennst. Wichtiger ist, dass du dich echt fühlst und echt bist. Gepaart mit Selbstliebe und Würde.

Viel Freude beim Nachspüren, wünscht dir

Hilde

www.wertescout.com

Und wie schaut’s aus: Bist du echt? So richtig echt? Echt jetzt? Im oberen Bereich der Skala von 1 bis 100 ? Was kannst du heute in Würde für deine Würde tun? Komm, denk‘ nicht schon wieder nach, lass das Grübeln. Hau einfach in die Tasten, was dich bewegt. Dich und deine Würde. Sei. Einfach. Echt.

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